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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 2. Juli 2020






Lübeck:

GAL fordert sofortige Evakuierung der griechischen Lager

Archiv - 07.04.2020, 10.57 Uhr: Bundesweit wurde zuletzt dazu aufgerufen, für die Evakuierung der griechischen Flüchtlingslager zu protestieren. Eine Forderung, der sich auch die Lübecker GAL anschließt.

"Als GAL Wählergemeinschaft haben wir uns an der öffentlichen bundesweiten Aktion "Seebrücke" beteiligt. Verschiedene Menschenrechtsorganisationen und Initiativen fordern seit Monaten, geflüchtete Menschen aus dem griechischen Lager Moria zu evakuieren. Dort sitzen 20.000 Schutzsuchende fest, obgleich der Platz für lediglich 3.000 Menschen ausgerichtet ist. Die Medien berichten nahezu täglich, dass es keine ausreichende (medizinische) Versorgung gibt und die hygienischen Zustände katastrophal sind. Die bereits seit Monaten verheerende Lage hat sich in den vergangenen Wochen und Tagen weiter zugespitzt. Aufgrund der Corona Pandemie dürfen die Menschen das Lager nicht mehr verlassen und sind einer Ansteckungsgefahr auf engstem Raum völlig schutzlos ausgeliefert. Während die Forderung nach Evakuierung des Lagers und die menschenrechtliche Pflicht zu handeln seit Tagen durch die Medien geistert, bleiben die Regierungen der EU-Länder untätig" so die Lübecker GAL.

Als "unerträglich" bezeichnet Juleka Schulte-Ostermann, Vorstandsmitglied der GAL, die politische Doppelmoral der Bundesregierung. "Das Einreiseverbot für 80.000 südosteuropäische Erntehelfer wurde kurzerhand für die kommenden zwei Monaten aufgehoben, ein Shuttle-Service durch Fluggesellschaften wird dafür eigens eingerichtet. Das zeigt, was innerhalb kürzester Zeit möglich ist, wenn wirtschaftliche Motive im Vordergrund stehen. Menschenrechte haben für unsere Bundesregierung ganz offensichtlich keinen Wert" beklagt Juleka Schulte-Ostermann die Situation. "Als Zivilgesellschaft müssen wir den Druck auf die Bundesregierung weiter erhöhen. Wir sind froh, dass Bürgermeister Jan Lindenau bereits vor Wochen Bereitschaft signalisiert hat, Geflüchtete aus Griechenland in Lübeck aufzunehmen. Berlin muss endlich handeln."

Die GAL begrüßt, dass Bürgermeister Jan Lindenau bereits vor Wochen Bereitschaft signalisiert hat. Foto: GAL/Katja Mentz

Die GAL begrüßt, dass Bürgermeister Jan Lindenau bereits vor Wochen Bereitschaft signalisiert hat. Foto: GAL/Katja Mentz


Text-Nummer: 137461   Autor: GAL Lübeck   vom 07.04.2020 10.57

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