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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 16. Juli 2020






Schleswig-Holstein:

FDP: Nachsicht und Verständnis auch für Studierende

Archiv - 08.04.2020, 10.37 Uhr: Wenn Eltern durch Folgen der Coronakrise weniger Einkommen zur Verfügung haben oder der Nebenjob wegfällt, hat dies auch Folgen für Studierende, erklärt David Morawe, Vorsitzender des Landesverbandes der Liberalen Hochschulgruppen in Schleswig-Holstein. Die BAföG-Berechtigung wird normal durch die Einkommenshöhe der Eltern im Vorjahr berechnet. Kurzfristige Einkommensschwankungen finden dort keine Berücksichtigung.

Daher fordern die Liberalen Hochschulgruppen: Jeder Studierende soll daher auf Antrag bis zum 30. September an BaföG bekommen können. Eine Bedürftigkeitsprüfung soll erst nachgelagert nach Ende der Einschränkungen durch die Pandemie - Maßnahmen stattfinden. Das freiwillige Engagement und die Unterstützung durch die Studierenden muss zudem anerkannt werden. Während der Krise außerplanmäßig im Gesundheitswesen zu arbeiten oder anderweitig zu helfen muss gewürdigt werden. Konsequent wäre es beispielsweise bei gleichzeitigem BaföG–Bezug für diesen Zeitraum die Befreiung von der Rückzahlungspflicht.

David Morawe erläutert weiter: "Das Sommersemester 2020 soll für alle Fristen als Freisemester gelten können. Zudem sollen alle Altersgrenzen, Leistungsnachweise und Semestergrenzen für den Bezug des BaföG sowie anderer finanzieller Fördermittel für Studierende zeitlich mindestens bis zum Ende der Krise suspendiert werden. Dies ist wichtig, wenn Studierende während des Semesters erkranken, unter Quarantäne stehen aber auch wenn bei der Bekämpfung der Krise mitgearbeitet haben und praktische Studienleistungen nicht erbracht werden konnten."

Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Aussetzung der Präsenzlehre auf unbestimmte Zeit wurde der Unterricht zum Start des neuen Semesters an den Lübecker Hochschulen weitgehend auf Online-Lehre umgestellt.

Der Kreisvorsitzende der FDP Lübeck, Daniel Kerlin, lobt die Aktivitäten der Lehrenden und der verbundenen IT-Abteilungen. "Das Engagement ist ausdrücklich zu loben," so Daniel Kerlin, "die Umstellung auf digitale Angebote muss aber auch nach der Krise als Chance gesehen werden. Hier besteht ein großer Nachholbedarf."

Neben der Möglichkeit, neue Wege der Kommunikation – zum Teil in Echtzeit – zu nutzen, Wissensbestände zu bewahren und zur Verfügung zu stellen, tragen digitale Technologien auch zu einer Neustrukturierung vieler Lernsituationen bei. "Ich wünsche mir, dass jetzt erprobte innovative Leistungen der Lehrenden auch künftig zu einer sich wandelnden Lehr- und Lernkultur beitragen." Nicht nur für den Hochschulstandort Lübeck fordert Kerlin weitere Mittel zum Ausbau digitaler Angebote.

David Morawe, Vorsitzender des Landesverbandes der der Liberalen Hochschulgruppen in Schleswig-Holstein. Foto: Mona Krüger

David Morawe, Vorsitzender des Landesverbandes der der Liberalen Hochschulgruppen in Schleswig-Holstein. Foto: Mona Krüger


Text-Nummer: 137492   Autor: FDP Lübeck/Red.   vom 08.04.2020 10.37

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