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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 2. Juli 2020






Lübeck:

Dräger: Jahresprognose deutlich angehoben

Archiv - 15.04.2020, 20.53 Uhr: Dräger gab am Mittwochabend vorläufige, nicht testierte Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 bekannt. So stieg in der Medizintechnik der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal um 175,5 Prozent.

Im Zuge der Covid-19 Pandemie hat Dräger im ersten Quartal 2020 in einem erheblichen Umfang mehr Aufträge erhalten als im ersten Quartal des Vorjahres. Der Auftragseingang im Q1 lag mit rund 1.393 Millionen Euro (Q1 2019: 648 Millionen Euro) währungsbereinigt circa 117 Prozent (nominal: 115,1 Prozent) über dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage in der Medizintechnik ist aktuell besonders hoch. In der Medizintechnik lag der Auftragseingang mit rund 1.043 Millionen Euro (Q1 2019: 379 Millionen Euro) währungsbereinigt circa 177 Prozent (nominal: 175,5 Prozent) über dem Vorjahreszeitraum. Gefragt waren insbesondere Produkte die für die Behandlung von COVID-19 Patienten benötigt werden: Beatmungsgeräte, Patientenmonitore und dazugehöriges Verbrauchsmaterial. Für weitere Produkte wie Anästhesie und Krankenhausinfrastruktur lag der Auftragseingang ebenfalls über dem Vorjahr.

Auch in der Sicherheitstechnik lag der Auftragseingang mit rund 350 Millionen Euro (Q1 2019: 269 Millionen Euro) deutlich über dem Vorjahreswert (währungsbereinigt circa +32 Prozent, nominal +29,9 Prozent). Insbesondere im Bereich des leichten Atemschutzes stiegen die Aufträge stark an.

Ein Großteil der Aufträge soll noch 2020 zur Auslieferung kommen. Dafür werden in verschiedenen Bereichen derzeit die Produktionskapazitäten erhöht. Der hohe Auftragseingang hat im 1. Quartal nur zu einem geringen Umfang zu höherem Umsatz geführt. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um circa 7,1 Prozent (nominal: 6,4 Prozent) auf rund 640 Millionen Euro (Q1 2019: 602 Millionen Euro). Der Umsatz stieg sowohl in der Medizin- als auch in der Sicherheitstechnik an. Die Bruttomarge lag bei rund 44,2 Prozent (Q1 2019: 42,3 Prozent). Die Funktionskosten lagen währungsbereinigt 6,8 Prozent (nominal: 6,6 Prozent) über dem Vorjahreswert. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) für das erste Quartal betrug rund -0,6 Millionen Euro (Q1 2019: -10,7 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von rund -0,1 Prozent (Q1 2019: -1,8 Prozent) entspricht.

Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung beim Auftragseingang im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ergeben sich für Dräger sehr gute Chancen, das bisher geplante Umsatz und Ergebnisniveau deutlich zu übertreffen. Dräger wird die Erwartungen für 2020 nach Vorlage der Halbjahresergebnisse konkretisieren.

"Die Ergebnisse des ersten Quartals geben das wieder, was ein Blick in den Rückspiegel zeigt, das ist im Wesentlichen die alte Zeit", so Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. "Viel interessanter ist der Blick nach vorn, in eine neue Zeit, in eine Zeit nach Corona. Ich glaube, das vieles anders sein wird als vorher. Manches was vorher wichtig erschien, wird nicht mehr so relevant sein. Und anderes wird wichtiger, Werte wie Beständigkeit und Verläßlichkeit, aber auch Menschlichkeit. Ich persönlich glaube, dass der Zweck unseres Unternehmens, der Sinn unserer Arbeit, mehr geschätzt werden wird, von den Kunden, den Mitarbeitern, und Investoren. Das Leben als solches wird ebenfalls höher bewertet werden und damit auch unsere Technik für das Leben."

Nach erfolgter Kündigung der Genussscheine der Serie D im März 2020 mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres 2022, prüft die Gesellschaft nun auch die Kündigung sämtlicher Genussscheine der verbleibenden Serien A und K mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres 2020. Eine etwaige Kündigung der Genussscheine der Serien A und K würde in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund zehn Prozent beziehungsweise pro Vorzugsaktie von rund 9 Prozent resultieren (pro forma zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung etwaiger Refinanzierungskosten). Einschließlich der bereits gekündigten Genussscheine der Serie D, würde die Kündigung aller Genussscheine in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 36 Prozent beziehungsweise pro Vorzugsaktie von rund 34 Prozent resultieren (pro forma zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung etwaiger Refinanzierungskosten). Der theoretische Rückkaufwert für die Serien A und K liegt aktuell bei rund 157 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang prüft die Gesellschaft verschiedene Finanzierungsoptionen; diese schließen eine Erhöhung des Vorzugsaktienkapitals ein.

Dräger wird die vollständigen Ergebnisse für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres am 30. April 2020 veröffentlichen.

Dräger meldet einen deutlichen Anstieg beim Auftragseingang. Foto: Dräger/Archiv

Dräger meldet einen deutlichen Anstieg beim Auftragseingang. Foto: Dräger/Archiv


Text-Nummer: 137609   Autor: Dräger/red.   vom 15.04.2020 20.53

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