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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 29. Mai 2020






Lübeck:

Volksbank Lübeck: Crowdfunding für drei ausgewählte Projekte

Bei der Volksbank Lübeck stehen die Telefone derzeit nicht still. Unternehmer wenden sich an ihre Hausbank, um Förderprogramme der öffentlichen Hand in Anspruch zu nehmen; Firmenkundenbetreuer der Volksbank Lübeck stehen als erste Anlaufstelle bereit und versuchen, Unternehmer während der Krise so schnell und unbürokratisch wie nur möglich zu unterstützen.

Doch die Unterstützung der heimischen Wirtschaft ist in dieser Zeit nur eine von vielen Aufgaben einer Genossenschaftsbank – das seit mehr als 160 Jahren gültige genossenschaftliche Prinzip "Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele" muss für alle Bereiche der Gesellschaft gelten.

Mit der unter dem Motto #gemeinsamfürdieregion startenden Crowdfunding-Plattform will die Volksbank Lübeck gemeinsam mit allen anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Schleswig-Holstein deshalb jetzt auch verschiedenen landesweiten Einrichtungen und Projekten durch die Krise helfen. "Solidarität und regionaler Zusammenhalt sind seit jeher Teil unserer DNA", sagt Dr. Michael Brandt, Vorstandsmitglied bei der Volksbank Lübeck über das Engagement.

Auf der Crowdfunding-Plattform, die unter dem Link vr-sh-spenden.de zu finden sein wird, können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den VR-Banken für drei ausgewählte Projekte spenden: für die Tafeln im Land, für Tierparks und für das Projekt "Kein Kind ohne Sport.", das sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Verbleib in Sportvereinen ermöglicht. Gespendet werden kann per Sofortüberweisung, Paydirekt, Giropay oder Kreditkarte – Kunde der Volksbank Lübeck muss man dafür nicht sein. Die Anschubfinanzierungen für die Projekte in Höhe von insgesamt 30.000 Euro kommen von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Schleswig-Holstein sowie vom Gewinnsparverein der Volksbanken und Raiffeisenbanken Norddeutschland. "Spenden an regionale, gemeinnützige Maßnahmen gehören zu unserem sozialen Auftrag. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, beim Crowdfunding mit an Bord zu sein", sagt dessen Vorstandsvorsitzender Bent Nicolaisen über die neue Plattform.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben aus gutem Grund die Tafeln, sechs privat betriebene Tierparks sowie die Initiative "Kein Kind ohne Sport" der Sportjugend des Landessportverbandes ausgewählt: sie sind konkret von der Corona-Krise betroffen. Die Tafeln in Schleswig-Holstein versorgen die Schwächsten der Gesellschaft täglich mit Lebensmitteln – zurzeit allerdings nur stark eingeschränkt. Ehrenamtliche Helfer können nicht arbeiten, weil sie selbst vor einer Erkrankung geschützt werden müssen – viele Ausgabestellen mussten deshalb schließen. Den Tafeln droht somit das Aus, denn sie finanzieren sich nicht nur über Spenden, sondern auch über die symbolischen Beträge, die Nutzerinnen und Nutzer für die erhaltenen Lebensmittel bezahlen. Solche Einnahmen fehlen nun, während Kosten für Lagerflächen, Versicherungen oder Personal weiterhin anfallen. Aufgrund der aktuellen Situation hat der Dachverband der Tafeln in Deutschland eine Ausnahmeregelung beschlossen, wonach die Tafeln Lebensmittel selbst kaufen können, anstatt ausschließlich gespendete Lebensmittel annehmen zu dürfen – deshalb sind nun auch Geldspenden sinnvoll.

"Wir wollen mit unserem Spendenprojekt die Existenz der Tafeln in Schleswig-Holstein sichern", erklärt Peter Kling, ebenso Vorstandsmitglied bei der Volksbank Lübeck. Ähnlich ergeht es den Tierparks. Deren Einnahmen sind wegen der Schließung sämtlicher Einrichtungen auf null gesunken. Unverändert dagegen sind die Kosten für die Verpflegung der Tiere, und Kurzarbeit für Pfleger ist nur eingeschränkt möglich, da die Tiere versorgt werden müssen. Ein Dilemma, das die privaten Betreiber schwer trifft. Deshalb haben die Volksbanken Raiffeisenbanken sechs Tierparks für ihre Spendenaktion ausgewählt: die Tierparks in Gettorf und Neumünster, den Zoopark Arche Noah in Grömitz, die Arche Warder, den Vogelpark Niendorf sowie den Westküstenpark St. Peter-Ording. Jörg Bumann, Geschäftsführer des größten Tierparks in Schleswig-Holstein in Gettorf, beschreibt das allgemeine Problem wie folgt: "Im März 2019 hatten wir rund 60.000 Besucher, in diesem März haben wir einen Einnahmeverlust von knapp 90.000 Euro zu verzeichnen."

Auf null zurückgefahren werden mussten auch die Angebote der Sportvereine. Das betrifft ähnlich wie bei den Tafeln die Schwächsten der Gesellschaft, niemals war der Name des Projekts "Kein Kind ohne Sport." so aktuell wie jetzt. Mit dieser Initiative verfolgt die Sportjugend im Landessportverband Schleswig-Holstein das Ziel, allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den vielfältigen Aktivitäten in den Vereinen kostenfrei zu ermöglichen. Mithilfe von Spenden können die Clubs sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aufnehmen sowie die Bereiche Inklusion, Integration und die Unterstützung von jungen Menschen mit Fluchterfahrungen abdecken. Aufgrund der kompletten Stilllegung des Sportbetriebs fallen während der Corona-Krise nicht nur sämtliche Angebote und Maßnahmen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus. Zugleich steigt der wirtschaftliche Druck in den Familien, sodass nach der Krise weniger Geld für Vereinsbeiträge, Sportausrüstung oder Trainings- beziehungsweise Ferienfreizeiten zur Verfügung stehen wird. Durch einen im Rahmen der Spendenaktion aufgelegten Sonderfonds sollen die gemeinnützigen Sportvereine in Schleswig-Holstein Fördermittel erhalten, damit sie durch direkte finanzielle Unterstützung oder durch die Finanzierung gesonderter Maßnahmen während und nach der Corona-Krise bedürftigen Kindern und Jugendlichen den Verbleib in den Sportvereinen und damit die soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen können. Die Volksbank Lübeck hofft, dass viele Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner die Crowdfunding-Plattform nutzen und sich mit ihren Spenden beteiligen.

Schwierig ist auch die Situation für Tierparks: Deren Einnahmen sind wegen der Schließung sämtlicher Einrichtungen auf null gesunken. Symbolfoto: JW

Schwierig ist auch die Situation für Tierparks: Deren Einnahmen sind wegen der Schließung sämtlicher Einrichtungen auf null gesunken. Symbolfoto: JW


Text-Nummer: 137610   Autor: Volksbank L.   vom 16.04.2020 09.36

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