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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. Juli 2020






Lübeck:

Erste Schritte: FDP begrüßt Rückkehr zum normalen Fahrplan

Archiv - 22.04.2020, 09.52 Uhr: Erste Lockerungen der Pandemieregelungen sind im Linienbusbetrieb vorgesehen. Ab Donnerstag, dem 23. April, fahren die Busse des SL (Stadtverkehr Lübeck) und der LVG (Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft) wieder nach regulärem Fahrplan. "Diese ersten Schritte zurück in die Normalität begrüßen wir sehr", stellt der bau- und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Thomas-Markus Leber, fest.

"In den letzten Wochen haben die Verkehrsunternehmen alles daran gesetzt, den Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten, damit Pendler weiterhin zur Arbeit kommen konnten und Fahrten zur Versorgung möglich waren. Ein Dank gilt all jenen, die dies möglich gemacht haben." Die vorgesehene Taktverdichtung soll nicht nur zur Normalität zurückführen, sondern auch dazu beitragen, bei steigenden Fahrgastzahlen ausreichend Abstand in den Fahrzeugen sicherzustellen.

Von der Normalität ist man indes weit entfernt. Die Corona-Krise bescherte den Verkehrsunternehmen im Hinblick auf die Fahrgastzahlen dramatische Einbrüche. Bis zu 70 Prozent weniger Fahrgäste wurden registriert. Die 150 Personen fassenden Gelenkbusse waren zuweilen mit 10 Personen oder weniger besetzt. Dies ist vor dem Hintergrund der Pandemievorgabe positiv, andererseits aber dauerhaft wirtschaftlich nicht tragfähig. Immerhin werden an normalen Werktagen bis zu 100000 Fahrgästen in den Bussen von Stadtverkehr und LVG transportiert.

Sofern die bekannten medizinischen Verhaltensempfehlungen eingehalten werden, ist der Nahverkehr kein Ort, der für die Gesundheit gefährlicher ist, als andere Orte. Dafür sorgen die Verkehrsunternehmen schon selbst mit umfangreichen Schutzmaßnahmen. Wenn es aber gelingen soll, auch in der Hauptverkehrszeit Abstände von 150 cm einzuhalten, sind alle Fahrgäste gefordert: "Legen Sie, sofern möglich, Ihre Fahrten nicht in die Hauptverkehrszeit, nutzen Sie ggf. nachfolgende Busse. Meiden Sie Eingänge und verteilen Sie sich im Fahrzeug. Sinnvoll erscheint zudem die Verwendung von Schutzmasken. So können Sie sich selbst, aber auch andere schützen", rät Thomas-Markus Leber. Entscheidend wird es darauf ankommen, dass Kunden die Angebote des ÖPNV auch wieder nutzen. Wie in Gesprächen mit Bürgern deutlich wurde, scheint der Fahrkartenerwerb eine Hürde zu sein. Der Einstieg vorne im Fahrzeug und der Fahrkartenverkauf im Fahrzeug wurden aus Gründen des präventiven Gesundheitsschutzes von Fahrpersonal und Fahrgästen bis auf weiteres eingestellt.

Die Verkehrsbetriebe verweisen auf die Möglichkeit, Fahrkarten im Voraus im ServiceCenter oder in Verkaufsstellen zu erwerben. Insbesondere der Erwerb von Mehrfachfahrkarten wird empfohlen. Darüber hinaus können Fahrkarten auch an DB-Fahrscheinautomaten an den Bahnhaltepunkten oder über die App "DB Navigator" als Handy-Ticket erworben werden. In Zeiten der Digitalisierung könnten aber auch Verkaufsstellen eine Renaissance erleben. Im Stadtgebiet, in Bad Schwartau, in Groß Grönau und in Krummesse gibt es insgesamt 36 Verkaufsstellen. Das Netz weist aber Lücken auf. Stadtteile wie Schlutup, Ivendorf, Wulfsdorf, Vorrade, Beidendorf und Gross Steinrade sind unterversorgt.

"Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation erscheint es sinnvoll, Verkaufsstellen mit dem gesamten Fahrkartenangebot in allen Stadtteilen vorzuhalten und gegebenenfalls kurzfristig neue Verkaufsstellen einzurichten", regt Thomas-Markus Leber an. "Zielführend wäre es zudem an allen Haltestellen kurzfristig eine Zusatzinformation mit Kartenausschnitt anzubringen, die über die nächstgelegene Verkaufsstelle und die jeweiligen Öffnungszeiten informiert. So hätten auch Kunden in entfernteren Stadtteilen die Möglichkeit, Fahrkarten für den ÖPNV zu erwerben. Sollte dies nicht möglich sein, ist einmal mehr die Solidarität der Lübecker gefragt: Unterstützen Sie ältere und mobilitätseingeschränkte Mitbürger, indem Sie diese zum Beispiel mit Mehrfachfachkarten versorgen."

Thomas-Markus Leber regt an, gegebenenfalls kurzfristig neue Verkaufsstellen einzurichten.

Thomas-Markus Leber regt an, gegebenenfalls kurzfristig neue Verkaufsstellen einzurichten.


Text-Nummer: 137724   Autor: FDP Lübeck/Red.   vom 22.04.2020 09.52

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