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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. Juli 2020






Lübeck:

SPD schlägt mehr verkehrsberuhigte Bereiche vor

Archiv - 27.04.2020, 12.23 Uhr: Die SPD fordert sofort mehr Platz für Fußgänger zu schaffen. Sonst lasse sich der Mindestabstand von 1,5 Meter an vielen Stellen nicht einhalten. Dafür sollten verkehrsberuhigte Bereiche auch außerhalb der Innenstadt eingerichtet werden. Der BUND schlägt dagegen vor, vierspurige Straßen auf zwei Fahrstreifen zu reduzieren.

1,50 m Abstand wird in vielen Lebensbereichen verlangt, - in Läden, bei Veranstaltungen und im öffentlichen Raum. Peter Petereit, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Jetzt muss das gesellschaftliche Leben in gut abgewägten Schritten wieder aufgenommen werden, öffentliche Räume und Einrichtungen sollen wieder für alle Menschen nutzbar sein. Dies geschieht beim Einkauf und im öffentlichen Nahverkehr unter anderem durch die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmasken. Auf Wegen und Plätzen gilt jedoch weiterhin das 1,5-Meter-Abstandsgebot. Da wird es auf manchem Gehweg verdammt eng!"

Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Auf den in Lübeck vielerorts schmalen Gehwegen können die Menschen den notwendigen Abstand nicht einhalten. Einige weichen deshalb auf Fahrbahnen und Radwege aus und gefährden damit sich selbst und andere. Das funktioniert momentan noch aufgrund der Kontaktsperre und weil viele Menschen im Homeoffice arbeiten. Wenn der Verkehr aber wieder zunimmt, müssen andere Lösungen gefunden werden. Wir brauchen mehr verkehrsberuhigte Bereiche, nicht nur in der Altstadt, sondern überall dort, wo es für Fußgänger und Fußgängerinnen zu eng ist." Dafür seien keine größeren Umbauten erforderlich. "Mit Baumpflanzungen, wechselseitigen Parkstände, punktuellen Fahrbahngestaltungen und Einengungen wird der Zweck auch erreicht."

Für Lübeck hat der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) 58 Kontaktschleifen in zwei Straßenzügen ausgewertet. Für drei Kreuzungen der Fackenburger Allee (1. Fackenburger Allee/Schönböckener Str. bzw. bei der Lohmühle, 2. Fackenburger Allee/Ziegelstraße, 3. Fackenburger Allee/Werner-Kock-Straße) wurde an insgesamt 36 einzelnen Kontaktschleifen ein Verkehrsrückgang um rund 40 Prozent festgestellt. Hier gab es leider ein paar Datenlücken. Für die Lohmühle-Karlsstraße wurden ebenfalls drei Kreuzungen (1. Fackenburger Allee/Schönböckener Str. bzw. bei der Lohmühle, 2. Karlstraße/Katharinenstraße, 3. Bei der Lohmühle/An der Hansehalle) mit insgesamt 22 Kontaktschleifen ausgewertet. Hier gab es zwischen Woche 10 und 13 einen durchschnittlichen Rückgang um 37 Prozent. "Der Rückbau vierspuriger Trassen auf angemessene Straßenquerschnitte mit zukunftsfähigen, breiten Radwegen und großflächigen Entsiegelungen im Mittelbereich zur Ableitung der vorhergesagten Starkregen ist angesagt", so Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND.

Politik und Umweltschützer fordern mehr Platz für Fußgänger. Foto: Archiv

Politik und Umweltschützer fordern mehr Platz für Fußgänger. Foto: Archiv


Text-Nummer: 137835   Autor: SPD/BUND/VG   vom 27.04.2020 12.23

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