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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 4. Juni 2020






Lübeck:

Ernüchternde Arbeitsmarktzahlen in Lübeck

Archiv - 30.04.2020, 10.11 Uhr: Es war zu erwarten, die Zahlen sind dennoch ernüchternd. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Lübeck innerhalb eines Monats um 15,4 Prozent auf 9.585. Im Bereich der Agentur für Arbeit Lübeck, die auch Ostholstein betreut, wurde für 43.685 Personen Kurzarbeit angemeldet.

In der Hansestadt Lübeck waren Ende April 2020 9.585 Arbeitslose gemeldet, 1.280 (15,4 Prozent) mehr als vor einem Monat und 1.114 (13,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 1,1 Prozentpunkte zum Vormonat und 0,9 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,3 Prozent an. Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt zusammen mit Kiel die niedrigste Quote.

2.997 Arbeitslose und damit 504 (20,2 Prozent) mehr als im Vormonat und 590 (24,5 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III ("Arbeitslosengeld I", Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen. Einen vergleichbaren Bestand an Arbeitslosen gab es zuletzt im April 2010.

Beim Jobcenter Lübeck ("Hartz IV", Rechtskreis SGB II) waren Ende April 2020 6.588 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 776 (13,4 Prozent) mehr als im März 2020 und 524 (8,6 Prozent) mehr als im April 2019. Einen vergleichbaren Bestand an Arbeitslosen gab es zuletzt im April 2018.

"Die Corona-Pandemie hat nicht nur den Alltag plötzlich stark verändert, sie beeinflusst auch den Arbeitsmarkt. Durch die Einschränkung der wirtschaftlichen Tätigkeit blieben die saisonüblichen Einstellungen und Einmündungen in Weiterbildungsmaßnahmen aus. Gleichzeitig meldeten sich mehr Arbeitskräfte als im Vorjahr arbeitslos insbesondere aus dem Gastgewerbe, Handel, verarbeitenden Gewerbe, wirtschaftlichen Dienstleistungen und der Arbeitnehmerüberlassung", erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

"Im März und April sind im Agenturbezirk Lübeck 4.263 Anzeigen zur Kurzarbeit für 43.685 Beschäftigte eingegangen und elektronisch erfasst sowie geprüft worden. Es sind vor allem kleine und mittlere Betriebe aus Branchen, die bisher noch nie großflächig von Kurzarbeit betroffen waren, wie zum Beispiel Friseurläden, Physiotherapiepraxen oder Hotel- und Gastgewerbe. Es ist gut, dass viele Unternehmen von Kurzarbeit Gebrauch machen. Davon profitieren beide Seiten. Die Beschäftigten, weil ihre Arbeitsverhältnisse bestehen bleiben, aber auch die Unternehmen, die ihr eingearbeitetes Personal behalten. Dies erlaubt den Unternehmen den Betrieb schneller wieder aufzunehmen und vermeidet die aufwendige Suche nach neuem Fachpersonal. Wie stark die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, wird sich erst später in den Abrechnungen zeigen. Dann steht fest, ob wirklich alle Beschäftigten im Unternehmen verkürzt gearbeitet haben oder nur ein Teil, weil sich zum Beispiel zwischenzeitlich Aufträge ergeben haben oder Vorsorgemaßnahmen gelockert wurden", ergänzt Dusch.

Ähnlich auch die Situation in Schleswig-Holstein insgesamt: Seit Beginn der Corona-Krise im März haben insgesamt 25.300 Betriebe für 287.000 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Damit hat fast jedes dritte Unternehmen in Schleswig-Holstein mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen Kurzarbeit angezeigt (31,8 Prozent). Schwerpunktmäßig kommen die Anzeigen aus Betrieben des Einzelhandels (12,7 Prozent) - mit Ausnahme des Lebensmittelhandels - der Gastronomie (12,4 Prozent) und dem Gesundheitswesen (9,9 Prozent).

Die Corona-Pandemie hinterlässt erwartungsgemäß Spuren auf dem Arbeitsmarkt, auch in Lübeck.

Die Corona-Pandemie hinterlässt erwartungsgemäß Spuren auf dem Arbeitsmarkt, auch in Lübeck.


Text-Nummer: 137894   Autor: BA/Agentur f. A. L   vom 30.04.2020 10.11

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