Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. Juli 2020






Lübeck:

Lübecks Wirtschaft in Zahlen

Archiv - 04.05.2020, 12.09 Uhr: Mit dem „Branchenreport Lübeck“ legt die Wirtschaftsförderung wieder einen umfangreichen Bericht zu den Branchen am Standort vor. Nach dem Auftakt vor zwei Jahren ist es nun bereits der zweite Report dieser Art. Und er gibt auch Hoffnung in der Krise: Zu den größten Branchen in Lübeck zählen die sicheren Gesundheits-, die Ernährungs- und die Logistikwirtschaft mit zusammen über 37.000 sozialversicherten Arbeitnehmern.

„Der Report gibt einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Wirtschaftsbereiche der Stadt und zeigt Trends und Entwicklungen im zeitlichen und überregionalem Kontext auf“, sagt Dario Arndt, Prokurist und Projektverantwortlicher bei der Wirtschaftsförderung. Basis für den Report sind die Werte aus dem Jahr 2019. „Wir haben damit den Stand vor der Corona-Pandemie festgehalten und können auf dieser Basis die Auswirkungen ablesen und interpretieren“, so Arndt.

Im Report betrachtet wurden 16 verschiedene Branchen. Als beschäftigungsintensivste Branchen können für den Standort Lübeck die Gesundheitswirtschaft (22.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftige, SvB), die privaten Dienstleistungen (15.000), die unternehmensnahen Dienstleistungen (11.000), die Ernährungswirtschaft (8.500) und die Logistikwirtschaft (6.800) genannt werden. Diese fünf Branchen vereinen fast zwei Drittel (64 Prozent) aller Beschäftigten auf sich. Im bundesweiten Vergleich liegen in Lübeck die Beschäftigtenzahlen dieser Branchen deutlich über dem Durchschnitt.

Mit einem Wachstum von 105 Prozent (Bildung) und 71 Prozent (Digitale Wirtschaft) in den letzten zwölf Jahren liegen sie deutlich über dem Bundesdurchschnitt und weisen in Lübeck die größte Dynamik auf. Gemeinsam vereinen die beiden Branchen mittlerweile fast zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten auf sich. Eine überdurchschnittliche Entwicklung ist zudem im Bereich Ernährungswirtschaft zu verzeichnen. Hier liegt das Wachstum im Untersuchungszeitraum bei 37 Prozent.

Diese beschäftigungsintensiven Branchen gehören auch zu den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen. Die Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft, Logistikwirtschaft sowie unternehmensnahe Dienstleistungen erzielen gemeinsam knapp 60 Prozent des Gesamtumsatzes von 20 Milliarden Euro in Lübeck.

Zudem betrachtet wurde die Entwicklung der Größenstruktur der Lübecker Unternehmen. Es zeigt sich, dass der Großteil (93 Prozent) der rund 5.500 Unternehmen Kleinst- (75 Prozent) und Kleinbetriebe (18 Prozent) bis 49 Mitarbeiter sind. Die nur knapp 340 mittleren und großen Unternehmen vereinen jedoch zwei Drittel aller 99.000 SvB am Standort auf sich. Alleine 39 Prozent (38.500 SvB) entfallen auf die 54 Großbetriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern.

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation und Anträge für Kurzarbeit für fast 23.000 Beschäftigte am Standort für die Monate März und April plant die Wirtschaftsförderung, den zweijährigen Analysezyklus zu verkürzen und auch im kommenden Frühjahr einen Branchenreport zu erstellen. „Damit ließen sich bereits im kommenden Frühjahr erste strukturelle Auswirkungen der Krise identifizieren“, so Arndt. „Wir rechnen mit deutlichen Umsatzeinbußen für Lübecks Unternehmen. Besonders betroffen sind Freizeit und Tourismus, Einzelhandel, sowie Gastronomie und Kultur. Aufgrund der tendenziell eher systemrelevanten Beschäftigung in Lübeck trifft die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lübeck vielleicht etwas weniger hart als andere, eher monostrukturierte Standort, die von einer Industrie abhängig sind,“ so Arndt weiter. Dies gelte es in den kommenden Wochen und Monaten zu analysieren.

Der Branchenreport ist neben dem Business Monitor, dem Einzelhandelsmonitor, der reinen Clusteranalyse sowie der Image- und Identitätsanalyse ein weiterer wichtiger Baustein zum detaillierten Standort-Monitoring durch die Wirtschaftsförderung Lübeck. Den Branchenreport zum Download finden Sie hier: luebeck.org/downloads.

Lübeck ist stark in den krisensicheren Bereichen Ernährung und Gesundheit. Foto: JW/Archiv

Lübeck ist stark in den krisensicheren Bereichen Ernährung und Gesundheit. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 137962   Autor: WiFö HL/red.   vom 04.05.2020 12.09

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++  +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.