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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. Juli 2020






Schleswig-Holstein:

Zuschuss für Schutzeinrichtungen für Frauen

Archiv - 07.05.2020, 15.22 Uhr: Mit Beschlussfassung zum 2. Nachtragshaushalt des Landes Schleswig-Holstein stehen zusätzliche 500.000 Euro unter anderem bereit, um nötigenfalls weitere Schutzplätze für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen zu schaffen oder das Angebot von Frauenberatungsstellen zu verstärken.

"Ich bin froh, dass der Landtag dem Vorschlag der Landesregierung gefolgt ist. Mit diesem Programm können wir die Einrichtungen ganz konkret und vor allem sofort unterstützen, sobald wir eine Zunahme häuslicher Gewalt wahrnehmen sollten", sagte Innen- und Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack am Rande der Plenardebatte.

Beispielsweise könnten mit dem Geld während der Pandemie Möglichkeiten einer Beratung per Telefon oder Video verbessert, das Beratungsangebot insgesamt erhöht oder zusätzliche Schutzplätze für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder vorgehalten werden.

"Wir können leider nicht ausschließen, dass es unter den Beschränkungen des öffentlichen Lebens in den vergangenen Wochen im Verborgenen eine Zunahme häuslicher Gewalt gegeben haben könnte. Deshalb wollen wir vorsorgen. Durch diese Angebote in Verbindung mit den aktuellen Lockerungen erhoffen wir uns, dass betroffene Frauen nun noch besser erreicht werden können", so die Ministerin.

Die Antragsunterlagen sind ab sofort auf den Seiten des Gleichstellungsministeriums abrufbar.

Konkret erhalten die Kreise und kreisfreien Städte die Möglichkeiten, befristet bis zum Ende des Jahres zusätzliche Mittel für folgende Maßnahmen zu beantragen:

- Vorübergehende Einrichtung von zusätzlichen Schutzplätzen für Hochrisikofälle (bis zu 16 Plätze – Verteilung kann von den Kreisen und kreisfreien Städten in eigener Verantwortung erfolgen); Verstärkung des Beratungsangebotes durch die Frauenberatungsstellen (bis zu 10 Stunden die Woche pro Beratungsstelle);

- Einmaliger Zuschuss für die Frauenberatungsstellen zur Verbesserung ihrer technischen Ausstattung, um die Möglichkeiten der Beratung auf Distanz unter Einsatz von IT zu verbessern (bis zu 3.000 Euro pro Beratungsstelle).

Für die Beratung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Foto: Aranat/Archiv

Für die Beratung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Foto: Aranat/Archiv


Text-Nummer: 138033   Autor: InnenMi   vom 07.05.2020 15.22

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