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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 1. Juni 2020






Lübeck:

Lübeck soll neue DFKI-Außenstelle werden

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen hat die Entwicklung einer weiteren Außenstelle in Lübeck beschlossen. Für den Informatik-Bereich der Universität zu Lübeck ist das eine wichtige Bestätigung seines Entwicklungspotentials und eine nochmalige eindrucksvolle Verstärkung. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Errichtung der neuen DFKI-Außenstelle mit drei Millionen Euro für die nächsten drei Jahre.

Vertreter des DFKI hatten sich zuvor vom Profil und der Leistungsfähigkeit der Lübecker Informatik vor Ort überzeugt. Der Kontakt war mit Unterstützung der Lübecker Bundestagsabgeordneten und Patientenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Claudia Schmidtke zustande gekommen. Dass die Wahl auf Lübeck fiel, ist nicht zuletzt auf den großen Erfolg der Universität beim KI-Innovationswettbewerb des Bundes und die damit einhergehende und gerade erfolgte Gründung des "KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme" (KI-SIGS) zurückzuführen, einem norddeutschen Forschungsverbund zur Nutzung von KI-Methoden in der Medizin unter der Führung Lübecks. Die Themensetzung des neuen Standorts im Bereich "Künstliche Intelligenz in Medizin und Medizintechnik" passt damit bestens zum Profil der Universität und ergänzt gleichzeitig perfekt das Profil des DFKI.

In den kommenden drei Jahren sollen nun zwei bis drei Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Teilthemen der Künstlichen Intelligenz in Medizin und Medizintechnik aufgebaut werden. Das Land Schleswig-Holstein finanziert dabei vor allem das erforderliche wissenschaftliche Personal, die Universität Lübeck stellt in der Hauptsache die Räume und die Arbeitszeit von Professoren zur Verfügung. Nach drei Jahren erfolgt eine Evaluierung darüber, ob der Ansatz erfolgreich war und der Standort dauerhaft etabliert wird.

Die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, sagte: "Die Universität freut sich sehr über die Entscheidung des DFKI, in Lübeck einen neuen Standort für Künstliche Intelligenz (KI) zu etablieren. Unser Dank gilt auch dem Land Schleswig-Holstein und unserer Bundestagsabgeordneten, Frau Professor Claudia Schmidtke, für die Unterstützung. Neben der Einwerbung des KI-SIGS Projekts und des Labors für KI stellt die Standortentscheidung für Lübeck einen weiteren Erfolg dar, der die Entwicklung zu einem Exzellenzstandort für KI positiv befördern wird."

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, ein Projektbüro in Berlin, ein Labor in Niedersachsen und Außenstellen in St. Wendel und Trier. Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten "Centers of Excellence".

Das Finanzvolumen lag 2019 bei 57,5 Millionen Euro. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschencirca 1.100 Mitarbeiter aus über 65 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Smarte Daten und Wissensdienste, Cyber-Physical Systems, Multilinguale Technologien, Planbasierte Robotersteuerung, Educational Technologies, Interaktive Textilien, Robotik, Algorithmic Business and Production, Innovative Retail, Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Smart Service Engineering, Intelligente Analytik für Massendaten, Intelligente Netze, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Kognitive Assistenzsysteme, Innovative Fabriksysteme, Marine Perception und Smart Enterprise Engineering. Der Erfolg: mehr als 140 Professorinnen und Professoren aus den eigenen Reihen und mehr als 96 Spin-off-Unternehmen mit circa 2.500 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.

Vertreter des DFKI hatten vom Profil und der Leistungsfähigkeit der Lübecker Informatik vor Ort überzeugt.

Vertreter des DFKI hatten vom Profil und der Leistungsfähigkeit der Lübecker Informatik vor Ort überzeugt.


Text-Nummer: 138046   Autor: Uni Lübeck/Red.   vom 08.05.2020 11.13

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