Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 4. Juli 2020






Schleswig-Holstein:

Engere Vernetzung zwischen Ärzten und Gesundheitsämtern

Archiv - 11.05.2020, 14.36 Uhr: Die Gesundheitsämter der Kreise, das Land Schleswig-Holstein sowie die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) haben sich für die Erhebung und Dokumentation im Rahmen der Corona-Pandemie enger digital vernetzt. Gesundheitsämter stellen die Isolationsdaten, Hausärzte erfragen zweimal täglich den Gesundheitszustand und Messgrößen von an Covid-19 erkrankten Patienten ab, um Krankheitskomplikationen frühzeitig zu erkennen und stationäre Behandlungen zu verhindern.

Die Daten werden miteinander zweimal täglich abgeglichen. Damit steht erstmals ein digitaler Weg zwischen Vertragsärzten und Gesundheitsämtern zur Verfügung.

Dr. Heiner Garg, Minister für Gesundheit erläutert die Vorteile des ambulanten Monitorings. "Ich will mich zunächst herzlichst bei allen bedanken, auch für die Kürze der Zeit, in denen es die Beteiligten geschafft haben, ein funktionierendes Monitoring-System zu etablieren. Hausärztinnen und Hausärzte überwachen Symptome, behandeln die Erkrankung und beruhigen möglicherweise verängstigte Patientinnen und Patienten, während die Gesundheitsämter sich voll darauf konzentrieren können Kontakte nachzuverfolgen und notwendige Isolierungen anzuordnen. Der enge Austausch verhindert dabei, dass einzelne Patientinnen und Patienten durch das Netz fallen und nicht ausreichend überwacht und betreut werden. In gemeinsamer Verantwortung tragen beide Partner, die Kassenärztliche Vereinigung und der Öffentliche Gesundheitsdienst wesentlich dazu bei, diese für uns alle außergewöhnliche und herausfordernde Zeit zu meistern."

Die 15 Gesundheitsämter Schleswig-Holsteins beteiligen sich am ambulanten Monitoring zur frühzeitigen Erfassung möglicher Komplikationen bei Patientinnen und Patienten, die mit dem neuartigen Erreger SARS-CoV-2 infiziert sind. Das hier in kürzester Zeit installierte Verfahren, das rein telefonisch durchgeführt wird, ist ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Strukturen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und dem niedergelassenen Sektor.

"Mit dieser neuen Schnittstelle bedienen wir eine zukunftsorientierte Vernetzung zur Optimierung des Gesundheitssystems in Schleswig-Holstein, welches auch über die Pandemie hinaus zielführend für den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein eingesetzt werden kann", so Dr. Maria Kusserow, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Ostholstein.

"Wir sehen hierin einmal mehr, welche enorme Bedeutung die Digitalisierung bei der Bewältigung einer solchen Krise hat. Mit der Vernetzung untereinander, dem Austausch der Daten und dem täglichen Monitoring durch die niedergelassenen Ärzte schaffen wir einen wichtigen Baustein, um Covid-19-Patienten engmaschig ambulant zu begleiten und das stationäre System vor einer zu frühen Überlastung zu schützen", sagte die Vorstandvorsitzende der KVSH, Dr. Monika Schliffke.

Das ambulante Monitoring sieht vor, dass der behandelnde Arzt zweimal täglich telefonisch den Gesundheitszustand des Patienten abfragt und die abgefragten Parameter auf einem 7-Tage-Protokoll dokumentiert. Zudem wurde ein lungenärztlicher Hintergrunddienst für Rückfragen des Patienten eingerichtet. 30 notfallkompetente Anästhesisten übernehmen im Wechsel den Dienst für eventuelle Hausbesuche, sollten sich Komplikationen ergeben.

Für den reibungslosen Austausch der erforderlichen Daten wurden zwischen den Datenbanken des Landes, der Gesundheitsämter und der KVSH entsprechende Schnittstellen geschaffen. Dies erlaubt einen schnellen und sicheren Austausch sowie den erforderlichen Zugriff der relevanten Stellen untereinander.

Erstmals steht jetzt ein digitaler Weg zwischen Vertragsärzten und Gesundheitsämtern zur Verfügung. Symbolbild

Erstmals steht jetzt ein digitaler Weg zwischen Vertragsärzten und Gesundheitsämtern zur Verfügung. Symbolbild


Text-Nummer: 138094   Autor: KVSH   vom 11.05.2020 14.36

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++  +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.