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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 6. Juni 2020






Lübeck:

Corona: Schutz der Verwaltung kostete 1,2 Millionen Euro

Ende März hat die Bürgerschaft dem Bürgermeister zehn Millionen Euro für die Bewältigung der Corona-Krise in der Verwaltung bewilligt. Bis Ende April waren für diese Aufgabe rund 1,2 Millionen Euro ausgegeben. Es kommen aber noch viele weitere Kosten auf die Stadt zu, zum Beispiel ein erhebliches Defizit beim Stadtverkehr.

Der Bürgermeister hatte im März zugesagt, die Verwendung des Geldes öffentlich zu machen. Die ersten Zahlen liegen vor. So wurden für 140.000 Euro Mund-Nase-Schutzmasken gekauft, 355.000 Euro kosteten ausreichend FFP 2-Masken, die zum Beispiel im Gesundheitsamt benötigt werden. Handschuhe und ähnliches summieren sich auf 534.000 Euro, für 204.000 Euro wurden Standspender für die Händedesinfektion angeschafft. Rund 11.000 investierte Lübeck in Spuckschutzwände.

Der Schutz der städtischen Mitarbeiter ist aber nur ein Teil der Corona-Kosten. So wurden im April 1,589 Millionen Euro an Beiträgen für Kitas und die Kindertagespflege an die Eltern und Träger erstattet.

Ein großes Loch reist der Öffentliche Personennahverkehr in die städtische Kasse. Durch die Pandemie waren kaum Fahrgäste unterwegs. Im Monat April muss Lübeck den Bus- und Fährenbetrieb mit rund 1,7 Millionen Euro unterstützen. Am Theater Lübeck ersetzte die Stadt Ausfallbeträge für Gastkünstler in Höhe von 64.000 Euro. Der Kurbetrieb Travemünde wird rund 300.000 Euro weniger einnehmen (wir berichteten).

Auch die Einnahmen gehen schon zurück. So wurden im April bei 57 Unternehmen die Gewerbesteuern in Höhe von insgesamt 578.700 Euro gestundet, bei der Grundsteuer waren es 219.000 Euro und bei Mieten 265.600 Euro. Die Beträge dürften bei der schwachen Konjunktur noch erheblich steigen.

Die Pandemie wird den städtischen Haushalt erheblich belasten.

Die Pandemie wird den städtischen Haushalt erheblich belasten.


Text-Nummer: 138121   Autor: VG   vom 12.05.2020 20.35

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