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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 5. Juni 2020






Lübeck:

Langsam habe ich genug von Corona!

"Langsam habe ich genug von Corona! Geht es Ihnen auch so?", fragt Pastorin i.R. Ellen Naß in ihren Gedanken zum Wochenende. Trotzdem sollten wir dankbar sein, dass die Ausbreitung des Virus bei uns bisher verhindert werden konnte.

Am Anfang habe ich alle Sondersendungen mit Interesse gesehen und Zeitungsartikel gespannt verfolgt, aber inzwischen mag ich einfach nicht mehr. Nach dem Berichten aus Italien, Spanien und auch Großbritannien habe ich Verständnis für die Lockdownmaßnahmen gehabt, habe mich auch daran gehalten. Einschränkungen haben mich nicht gestört, ich wusste ja, es geht um mehr als nur um mich und meine Befindlichkeiten.

Trotzdem ist es langsam mühsam, und wenn Menschen auf die Straße gehen um zu protestieren, dann kann ich das teilweise verstehen, denn unser Leben ist sehr eingeschränkt und die Wirtschaft leidet. Es werden Milliarden versprochen, doch vielen fehlt es wegen Kurzarbeit, Betriebsschließungen oder Arbeitslosigkeit an Geld. Wenn dann gesagt wird, dass wir auf einen Impfstoff warten müssen, und dass es unter Umständen nicht Tage oder Monate, sondern vielleicht Jahre dauern wird, bis es ihn gibt, da verliert man schnell die Geduld.

Im Alten Testament gibt es die Verheißung – und die Feststellung (Jesaja 40,30, 31): „Männer werden müde und matt und Jünglinge straucheln und fallen, die aber auf den Herrn harren (warten) kriegen neue Kraft, dass sie … laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Junge Männer sind von den Körperkräften her die stärksten Menschen. Natürlich gibt es Unterschiede, aber im Durchschnitt ist das so. Trotzdem, so sagt es dieses Bibelwort, können auch sie müde werden, können nicht mehr können. Wenn junge Männer von Tätigkeiten erschöpft sind, so die Aussage, dann sollten es alle anderen auch sein, weil sie eben körperlich schwächer sind.

Natürlich hat die Bewältigung der Coronakrise nur teilweise etwas mit körperlichen Kräften zu tun. Es kommt auch auf den Verstand, die Seele an, wie gut ich es schaffe, mit ungewohnten Umständen, mit Ängsten und Sorgen, oder im Falle von vielen Familien, mit vielen zusätzlichen Belastungen fertig zu werden.

Vielleicht ist die Situation deshalb für viele so schwer auszuhalten. Man kann nichts dagegen tun, man kann nicht kämpfen, auch protestieren nützt nichts oder drohen – einem Virus ist egal, was wir tun. Man kann nur abwarten und hoffen. Das schwächt oft mehr als aktiv zu kämpfen.

Gott verspricht, uns Kraft zu geben, wenn selbst die Stärksten schwach werden, wenn wir das Gefühl haben, es geht gar nichts mehr. Wenn wir genug haben von den Problemen und Schwierigkeiten, die wir gerade erleben, dann will uns Gott Kraft geben, durchzuhalten, nicht vorzeitig aufzugeben.

Dann müssen wir uns auch nicht einreden, alles wäre gar nicht so schlimm, die Probleme wären aufgebauscht und übertrieben worden. Wir müssen uns nicht einreden, wir wüssten es besser als die Experten, damit wir dieser Situation entkommen.

Wenn ich höre, wie Menschen alles besser wissen, dass alles in Wirklichkeit gar nicht schlimm ist, dann denke ich an die Berichte aus anderen Ländern. Ich höre regelmäßig britische Nachrichten, und die Regierung dort hat am Anfang auch geglaubt, alles würde nicht so schlimm werden, und dann sind die Krankheits- und Todesraten unglaublich angestiegen. Viele Menschen sind gestorben, und viele sind wieder gesundet, aber mit Schäden, die noch lange, wenn nicht sogar für immer, bleiben.

Solche Verhältnisse haben wir bei uns nicht, weil Vorkehrungen getroffen wurden, und solche Verhältnisse möchte ich nicht auch noch bekommen. Deshalb ist es gut, wenn man müde wird, einfach alles nur noch satt hat und denkt, es geht nicht mehr weiter, auf dieses Wort Gottes beim Propheten Jesaja zu hören. Wir können dankbar sein dafür, wie es gekommen ist, statt zu klagen und alles besser zu wissen. Auch dazu will Gott uns Kraft geben.

Gott wird uns Mut und Kraft geben, durchzuhalten, gemeinsam diese Gefahr durchzustehen. Ich habe genug von Corona! - aber trotzdem werde ich weiter durchhalten, weil Gott uns stärkt.

Ellen Naß ruft dazu auf, im Kampf gegen die Pandemie weiter durchzuhalten.

Ellen Naß ruft dazu auf, im Kampf gegen die Pandemie weiter durchzuhalten.


Text-Nummer: 138318   Autor: red.   vom 23.05.2020 09.55

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