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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. Juli 2020






Lübeck:

Grüne zum Rassismus: Nicht nur auf die USA blicken

Am Samstag soll in Lübeck zum ersten Mal eine Demonstration im Zuge der “Black-Lives-Matter”-Bewegung stattfinden. Michelle Akyurt, sozial- und migrationspolitische Sprecherin der Grünen mahnt an, auch den Rassismus hier bei uns in den Blick zu nehmen.

Wir veröffentlichen die Mitteilung im Wortlaut:

(")Es reicht nicht, nur schaudernd in die USA zu schauen. Natürlich ist Rassismus dort ein tief verankertes und extrem belastendes Thema. Aber wir können uns durchaus auch an die eigene Nase fassen. Rassismus ist in Deutschland allgegenwärtig. Auch in Lübeck.

Das meint den Alltagsrassismus, eine herabwürdigende Bemerkung hier, ein ungleicher Standard da. Das meint den Rassismus im Wirtschaftsleben, wenn zum Beispiel Menschen mit anderer Herkunft oder Hautfarbe bei der Wohnungssuche oder beim Eintritt in Fitness-Studios benachteiligt werden.

Ich meine aber auch Rassismus durch staatliche Organe und Verwaltungen. Ein Generalverdacht gegen alle Beamten und staatlichen Angestellten ist falsch. Genauso falsch ist es aber so zu tun, als hätten wir da nirgendwo ein Problem. Rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr sind nur die Spitze des Eisbergs.

Auch in unserer städtischen Verwaltung in Lübeck müssen wir uns mehr um das Thema kümmern. Im Januar 2020 hat die Bürgerschaft auf Antrag der Fraktion “Die Linke” beschlossen, dem Bündnis gegen Rassismus beizutreten. In dem Beschluss hat sich Lübeck auch zum 10-Punkte-Aktionsplan gegen Rassismus des Bündnisses bekannt.

Auch wenn der Plan bereits von 2004 stammt, ist er noch immer eine gute Anleitung, was in den Verwaltungen konkret gegen Rassismus getan werden kann. Ein Beispiel ist die Forderung einer Anti-Diskriminierungs-Stelle, die sich mit entsprechenden Beschwerden befasst. Viele Städte haben solche Stellen bereits eingerichtet, zum Beispiel Bielefeld, Hannover, Heidelberg und Frankfurt. In Lübeck hat die Universität eine Antidiskriminierungsstelle, die Stadtverwaltung selbst aber noch nicht.

Wir sollten die aktuellen Diskussionen zum Anlass nehmen, eine solche Stelle auch in Lübeck zu schaffen. Die Zeit ist reif dafür.(")

Michelle Akyurt ist sozial- und migrationspolitische Sprecherin der Grünen in Lübeck.

Michelle Akyurt ist sozial- und migrationspolitische Sprecherin der Grünen in Lübeck.


Text-Nummer: 138686   Autor: Grüne   vom 12.06.2020 09.55

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