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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 12. Juli 2020






Lübeck:

EXEO: Der Protest kam in Berlin an

EXEO ist ein gemeinnütziger Verein aus Lübeck, der Kinder und Jugendliche mit Bildungsangeboten aus dem Bereich der Erlebnispädagogik unterstützt. Durch die Corona-Pandemie steht EXEO vor existentiellen Problemen und hat sich deshalb mit einem Rettungsfloß auf den Weg von Lübeck nach Berlin gemacht.

Nach 35-tägiger Fahrt konnte das Floß heute vor dem Bundestag anlegen, wo es von der Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) empfangen wurde.

Hiller-Ohm erklärt dazu:

(")Das ist eine wirklich beeindruckende Aktion der Mitglieder von EXEO e.V.. Das zeigt auch wie viel Herzblut und Leidenschaft die Vereinsmitglieder in ihre wichtige Arbeit stecken. Die Arbeitsgrundlage des Vereins wurde durch die COVID-19 Pandemie nun komplett entzogen.

EXEO arbeitet mit Jugendlichen aus Lübeck im Bereich Natur- und Erlebnispädagogik und macht Angebote für Klassenfahrten, Wandertage und in den Ferien. Ohne Zweifel ist die Erlebnispädagogik für viele Jugendliche sehr wertvoll, denn sie erfahren viel über die Natur und lernen im Team zu kommunizieren und gemeinsame Aufgaben zu lösen. Solche Angebote zu erhalten, halte ich für immens wichtig. Natürlich ist es auch richtig, dass zum Beispiel, bedingt durch die Pandemie, momentan keine Klassenfahrten mehr durchgeführt werden können, aber wir müssen auch alles daransetzen, um die Lage von freien Trägern wie EXEO zu verbessern. Wir müssen sicherstellen, dass freie Träger nach der Krise die gleichen Chancen haben wie öffentliche Träger.

Deshalb arbeiten wir von der SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit der Bundesregierung derzeit an einer Lösung speziell für gemeinnützige Organisation, die bislang nicht auf staatliche Hilfen zurückgreifen konnten. Eigentlich sind die Länder zuständig, aber wir wissen, dass der Bund hier unterstützen muss. Daher planen wir im Konjunkturprogramm eine Milliarde Euro ein, die wir über die KfW zur Einrichtung einer Förderung entsprechender Programme den landeseigenen Förderinstituten zur Verfügung stellen wollen. Das Problem ist, dass gemeinnützige Organisationen keine Kredite aufnehmen können, da sie keine Gewinne erwirtschaften dürfen und somit Geld nicht zurückzahlen können. Um dieses Problem zu lösen, arbeiten wir derzeit an einer Ausnahmeregelung. Gemeinnützige Vereine brauchen unsere Unterstützung und Solidarität!(")

Gabriele Hiller empfing das Floß im Regierungsviertel. Foto: Büro HO

Gabriele Hiller empfing das Floß im Regierungsviertel. Foto: Büro HO


Text-Nummer: 138844   Autor: Büro HO   vom 20.06.2020 09.09

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