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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Lübeck - Innenstadt:

Gestaltungsbeirat: Beckergrube in Zonen aufteilen

Seit sechs Wochen läuft der Verkehrsversuch Beckergrube. Inzwischen hat sich auch der Welterbe- und Gestaltungsbeirat mit der Straße beschäftigt. Er spricht sich für eine Aufhebung der linearen Strukturen aus. Und beim Neubau des Parkhauses "Holstentor" regen die Experten einen "Mobilitäts-Hub" an.

Der Welterbe- und Gestaltungsbeirat ist ein unabhängiges Expertengremium, dem auch bekannte Architekten angehören. Er diskutierte in seiner Juni-Sitzung auch den Versuch in der Beckergrube. Eine "kommerzielle Überformung" sollte vermieden werden, so das Ergebnis. Es wird der Stadt empfohlen, die Beckergrube durch unterschiedliche Zonen aufzubrechen. Die Straßenbreite erlaube die Ausbildung von größeren Plätzen und kann verschiedene Möblierungen gut vertragen. Wichtig ist dem Beirat, dass keine "Vorgärten" entstehen, sondern ein vernünftiges Verhältnis von Gastronomie und öffentlichen Freiflächen. Allerdings sehen die Experten zwei notwendige Voraussetzungen: den politischen Willen und die rechtliche Durchsetzbarkeit.

Zum Neubau des Parkhauses "Holstentor" regen die Experten an, das Thema Mobilität "grundsätzlich neu zu denken". Die Lage zwischen Hauptbahnhof und Altstadt verlange geradezu einen „Mobility Hub“, der ein Spektrum an Mobilitätsleistungen mit Sharing-Modellen und Serviceangeboten vorhält. Einem neuen Parkhaus stimmen die Experten grundsätzlich zu. Parkplätze seien notwendig, um den Verkehr aus der Innenstadt zu halten.

Klar abgelehnt wird der politische Vorschlag nach einem preiswerten "Sytsem-Parkhaus". Das neue Gebäude dürfe nicht höher werden, um die Sichtachsen nicht zu beeinträchtigen. "Architektonisch sind sowohl eine landschaftlich geprägte Entwurfsidee als auch ein autonomes Gebäude, in Analogie zu den typischen Neben- oder Lagergebäude auf den Wallhalbinseln, denkbar", so die Experten.

Der Gestaltungsbeirat spricht sich für eine Aufteilung der Beckergrube in verschieden Zonen aus.

Der Gestaltungsbeirat spricht sich für eine Aufteilung der Beckergrube in verschieden Zonen aus.


Text-Nummer: 139040   Autor: VG/Presseamt   vom 28.06.2020 20.34

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Kommentare zu diesem Text:

Horst schrieb am 29.06.2020 um 06.28 Uhr:
Generell die Altstadtinsel Auto frei und nur Elektrofahrzeuge ( Busse , Taxi ,) Fahrräder und auch keine Anwohner Auto . Waren Anlieferung nur an bestimmten Stellen und den Rest durch Lastenfahrrad . Ältere Bewohner durch Rikscha zum Arzt oder zum Bus , kostenlos , die Stadt trägt die Kosten , ist ja auch politisch gewollt. Auto frei und die positiven Effekte kommen mit der Zeit.

Kai schrieb am 29.06.2020 um 08.44 Uhr:
Ich liebe das... "Zum Neubau des Parkhauses "Holstentor" regen die Experten an, das Thema Mobilität "grundsätzlich neu zu denken"."
Da werden Fachleute bezahlt, um sich Gedanken zu machen, und heraus kommt die Empfehlung an den Auftraggber, sich Gedanken zu machen... Läuft....

Sebastian Berger schrieb am 29.06.2020 um 09.58 Uhr:
Aus dem Karstadt-Desaster nix gelernt?

Hagen W. schrieb am 29.06.2020 um 10.44 Uhr:
Am besten man macht die Stadtinsel endlich komplett Autofrei. Lieferzeiten für entsprechende Fahrzeuge einbauen - fertig. Am Stadtrand Parkplätze für die Anwohner reservieren.
Damit wird dann klar und deutlich, das die Insel nur noch als Fussgänger / Radfahrer erreichbar ist, die sich dann die Wege teilen.
Somit wäre dann endlich dieses leidige Thema Auto vom Tisch und alle sollten glücklich sein.
Als Autofahrer ist man woanders eh willkommener.

Besserwisser schrieb am 29.06.2020 um 11.23 Uhr:
Die Innenstadt ist doch sowieso schon tot, ein Leerstand nach dem anderen. Die Menschen wollen mit dem Auto in die Stadt, kapiert dieses endlich. Aber jetzt folgen die "Experten", die dann eine weitere Studie für viel Geld erstellen und zu dem Schluss kommen, dass es auch ohne Autos gehen sollte, aber sicherlich sind die Experten alle nur Fahrradfahrer oder haben keinen Führerschein, abgesehen davon, dass diese Experten mit Sicherheit gar nicht in Lübeck wohnen.
In anderen Ländern ist es normal, dass Einkaufszentren auf der grünen Wiese sind, dieses ist heutzutage Standard, aber merkwürdigerweise läuft da das Geschäft in den Innenstädten immer noch.

Max Müller schrieb am 29.06.2020 um 12.55 Uhr:
Zufahrtsbrücken alle abreißen und wir bauen uns ein neues eigenes Alcatraz ;-)

Walle schrieb am 29.06.2020 um 19.11 Uhr:
Innenstädte die einen funktionierenden Einzelhandel möchten, müssen hier auch fußläufig Autos und Parkraum zulassen, in Lübeck ist das vermutlich noch nicht angekommen… (nur weiter so!)

Andreas schrieb am 29.06.2020 um 19.59 Uhr:
@ Besserwisser: dass es anderen Städten und deren Innenstadt besser geht, ist einmal nur eine Behauptung. Welche Städte sollen das denn sein?

Tobias Möller schrieb am 29.06.2020 um 22.08 Uhr:
Ja, irgendwie muss ja auch der letzte alteingesessene Einzelhändler vertrieben oder vernichtet werden.

Die sterbende Altstadt ist die folge jahrelanger verkehrsfeindlicher ideologieverblendeter Politik des Hasses auf Automobile.

Mit was kommen diese ewiggestrigen Fortschrittsverweigerer als nächstes ?
Werden Strom, Gas und Wasser auf der Altstadtinsel abgestellt, damit sie da dann komplett wie im Mittelalter da hausen ?

Wenn man dem nicht endlich Einhalt gebietet, verkommt die Altstadt zu so etwas einem zweiten Christiana,Kopenhagens größtem Kriminalitäts-, Drogen- und Anarchieproblemviertel, dafür aber ganz toll autofrei.

Sinnvoll wäre eine Aufteilung des Platzes in Zonen aber schon.
Eine Motorradparkzone, eine 30-Minuten-Kurzzeitparkzone, Lieferzone mit ausreichend Platz für mindestens 3 LKW.

Auch könnte man den konsequenten Schritt machen und das lästige Millionengrab "Theater" endlich beseitigen.
Nach dem Abriss des Gebäudekomplexes könnte man auf dem gewonnenen Freiraum einen Park anlegen.
Etwas mehr grün bräuchte die Stadt dort schon.
Auch sind die Abriss- und Umbaukosten ein Bruchteil dessen, was der höchstdefizitäre Theaterbetrieb jährlich kostet.
Durch die daraus resultierende Haushaltsentlastung im mehrstelligen Millionenbereich profitiert die Stadt ebenfalls.

M.B. schrieb am 30.06.2020 um 09.33 Uhr:
So langsam sollte sich die Stadt mal überlegen was sie will. Entweder eine quirlige Einkaufsstadt mit Individualverkehr und günstigen Parkmöglichkeiten oder eine Verkehrsberuhigte Museumsinsel mit vielen Souvenirläden, Gaststätten und Touristen.So ist das nichts halbes und nichts ganzes.


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