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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Lübeck:

Linke: Bürgerschaft hat Klimawandel nicht verstanden

In der letzten Bürgerschaftssitzung wurde das Klimaschutzpaket für Lübeck verabschiedet. Nachdem man selbst, vor über einem Jahr, den Antrag auf Anerkennung des Klimanotstandes beantragt und durchgesetzt habe, sei nicht viel passiert, kritisiert die Lübecker Fraktion der "Die Linke". Viele flankierende Anträge seien im Laufe des Jahres immer wieder, mit Verweis auf das Klimapaket, abgelehnt worden. Nun sei das Paket zwar endlich da - das sei aber zu spät und nur halbherzig, so die Kritik weiter.

"Zu spät", sagt Katjana Zunft stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken zu ihren Kollegen in der Bürgerschaft. "Zu spät haben wir den Klimawandel anerkannt, zu spät setzten wir nun Maßnahmen um. Wir werden den Klimawandel nicht mehr umkehren können, nur die Folgen verlangsamen. Daher ist dieses Klimapaket halbherzig und nicht vom Ernst der Lage durchdrungen. Wir brauchen ein echtes Umdenken, echte Veränderungen und keine Alibianträge. Wir bedienen hier nur unsere Klientel, wird uns vorgeworfen, ja, das stimmt, unsere Klientel sind unsere Kinder und Kindeskinder" so die Linke weiter.

"Die Linke" stelle fest, dass einige Fraktionen und Vertreter der Bürgerschaft den Ernst der Lage nicht verstanden hätten und den Klimawandel immer noch verharmlosen und sogar leugnen würden. "Wir haben dem Klimapaket zugestimmt, damit es endlich losgeht, damit endlich was passiert" erklärt Ragnar Lüttke Fraktionsvorsitzender der Linken, "Viele Maßnahmen sind sowieso Vorschrift des Bundes geworden, die müssen wir sogar umsetzten, aber ein Umdenken ist in dem Papier nicht ersichtlich. Wir müssen den ÖPNV, den Radverkehr und auch die Fußgänger stärken und echte Alternativen zum PKW schaffen. Nur auf die Vernunft der Menschen zu setzen, scheint nach der gestrigen Diskussion aussichtslos zu sein", so Lüttke weiter.

"Der Klimawandel wird aus der Bürgerschaft und auch aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudiskutieren sein, das ist keine Modeerscheinung, wie gestern behauptet wurde, sondern bittere Realität, der wir uns stellen müssen. "Die Linke" wird weiterhin auf ein konsequentes Umdenken und Umsetzen beim Klimaschutz bestehen", fassen Ragnar Lüttke und Katjana Zunft zusammen.

Ragnar Lüttke und Katjana Zunft wollen auf auf ein konsequentes Umdenken und Umsetzen beim Klimaschutz bestehen.

Ragnar Lüttke und Katjana Zunft wollen auf auf ein konsequentes Umdenken und Umsetzen beim Klimaschutz bestehen.


Text-Nummer: 139052   Autor: Linke/Red.   vom 29.06.2020 15.29

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Kommentare zu diesem Text:

Stefan Höfel schrieb am 29.06.2020 um 17.44 Uhr:
Moin zusammen!
Aber warum nennt die Linke nicht die Fraktionen, die den Klimawandel verharmlosen? Kommt gut durch die Zeit!

M.Matthies schrieb am 29.06.2020 um 20.36 Uhr:
@ Stefan Höfel.
Das ist völlig richtig !

@ die Linke .
Wenn man (zurecht) auf Missstände hinweisen will ,
dann sollte man auch Ross und Reiter nennen !
Das haben die Bürger verdient , hier aufgezeigt zu bekommen , wer alle Versuche zum Klimaschutz ausbremst , verwässert oder ganz blockiert .
Als Beispiel währen hier nur die Anträge von Bürgern im letzten Jahr zum Klimaschutz in der Einwohnerversammlung genannt.

HWiechmann schrieb am 29.06.2020 um 22.12 Uhr:
Katjana Zunft hat völlig Recht. Die Groko hat der Ausrufung des Klimanotstandes im letzten Jahr nur zugestimmt aus Angst, ansonsten bei den vor allem jüngeren klimabewegten Lübeckern schlecht darzustehen. Die SPD z.B ist buchstäblich in der letzten Minute noch umgekippt, bis zu Beginn der damaligen Bürgerschaftssitzung wollte die Fraktion den Klimanotstand noch nicht ausrufen und hat es nur getan in der Hoffnung, danach wieder Business als usual betreiben zu können.

Bernd Feddern schrieb am 30.06.2020 um 23.36 Uhr:
(...)

Auf die Vernunft der Bürger kann man schon setzen, wenn die wiederum auf Vernunft in Bürgerschaft und Verwaltung setzen könnten...

Volker Runge schrieb am 02.07.2020 um 14.30 Uhr:
Kaum ist Corona ausgelutscht, kommen die Klima(...) daher.

Volker Runge schrieb am 02.07.2020 um 23.22 Uhr:
Ein bisschen Klimawandel könnten wir hier in Köln
jetzt gut brauchen.


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