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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Lübeck:

Neue Plakatkampagne: Männlichkeit entscheidest du

Seit letztem Dienstag, dem 23. Juni 2020, hängen zwei der insgesamt acht Motive der Plakatkampagne "Männlichkeit entscheidest du" des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH) an Litfaßsäulen in ganz Lübeck aus. Für diese Plakatkampagne wurde mit verschiedenen Männern über das Thema Männlichkeit und was genau das mit Gewalt gegen Frauen zu tun hat gesprochen.

Hierbei wurden insgesamt acht verschiedene Plakatmotive mit unterschiedlichen Statements wie zum Beispiel "Liebe hat viele Facetten. Gewalt gehört nicht dazu." entwickelt. Weitere Informationen und alle Motive finden sich unter ab-jetzt.org/

Auch der Frauennotruf Lübeck unterstützt die Kampagne und bringt die Aktion über Litfaßsäulen in den öffentlichen Raum: "Die Plakate sollen Menschen in der Stadt auf die Thematik ‚Gewalt gegen Frauen‘ aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Nicht nur in unserer täglichen Beratungsarbeit, auch in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen erleben wir, dass sexualisierte Belästigung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen allgegenwärtig ist. Wir wünschen uns eine Sensibilisierung innerhalb der Gesellschaft und ein Umdenken, was veraltete Vorstellungen von Männlichkeit angeht. Solange Männer das Gefühl haben, sie müssen stark, mächtig und dominant sein, wird es auch Sexismus, abwertendes Verhalten und körperliche Gewalt gegen Frauen geben", so Anne Heynatzky, Mitarbeiterin im Frauennotruf.

Auch ihre Kollegin Daniela Lückel unterstützt dieses Anliegen: "Im Jahr 2018 versuchte jeden Tag ein Mann seine Partnerin zu ermorden. Jeden dritten Tag gelang es einem davon. Insgesamt starben also 122 Frauen durch die Hand ihres Partners. Das sind Zahlen der Statistik zu Partnerschaftsgewalt, die jedes Jahr vom veröffentlicht werden. Für das Jahr 2019 vermeldet die Polizeiliche Kriminalstatistik insgesamt 13.645 Fälle von sexueller Belästigung. Wir wissen jedoch, dass das Dunkelfeld weitaus höher ist, da viele Betroffene einen Vorfall aus den verschiedensten Gründen nicht zur Anzeige bringen."

Der Frauennotruf Lübeck richtet sich an Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sexualisierte Gewalt, sexuellen Missbrauch, Gewalt in der Partnerschaft oder Stalking erfahren haben. Außerdem beraten die Mitarbeiterinnen auch Angehörige, Fachkräfte und Institutionen zur Thematik. Dieses Jahr begeht die Beratungsstelle ihr 30-jähriges Jubiläum.

In Lübeck hängen zwei der insgesamt acht Motive der Plakatkampagne des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH). Foto: Frauennotruf L.

In Lübeck hängen zwei der insgesamt acht Motive der Plakatkampagne des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH). Foto: Frauennotruf L.


Text-Nummer: 139054   Autor: Frauennotruf L.   vom 29.06.2020 12.12

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Kommentare zu diesem Text:

M.Kopp schrieb am 29.06.2020 um 12.34 Uhr:
Also wenn das lese, so eine Doppelmoral, das ist nicht mehr auszuhalten. Zitat" Solange Männer das Gefühl haben, sie müssen stark, mächtig und dominant sein, wird es auch Sexismus, abwertendes Verhalten und körperliche Gewalt gegen Frauen geben"
Eine Frage hätte ich da, nach welchen Kriterien suchen sich Frauen die Männer aus? Frauen stehen also auf schwache,unscheinbare, ruhige Männer ohne Geld, (...)! Kleiner Hinweis von mir , Frauen wollen kraftvolle Männer, die wissen was sie wollen und Ressourcen zur Verfügung stellen können.

Angelika Bog schrieb am 29.06.2020 um 21.39 Uhr:
Was soll den Männern denn jetzt schon wieder untergejubelt werden? Zudem: schaut man sich die Plakate an, so findet man nur Bio-Deutsche. Aha. Sonst ist man doch immer so bedacht darauf, "kulturelle Vielfalt" zu zeigen. Sind die Initiator*innen da nicht ziemlich rassistisch? Oder hat man das grundsätzliche Problem, ALLE Ecken der durchaus existierenden männlichen Gewalt zu beleuchten?

Wie wäre es mit einer Untersuchung zum real existierenden toxischen Feminismus?.

G.. T. schrieb am 29.06.2020 um 21.45 Uhr:
@ Herr Koop

Was Sie nicht alles über Frauen wissen!!!

Wollen Frauen wirklich das, was Sie ihnen da unterstellen?!

Ihre Aussage wirkt schon fast selbst sexistisch.

Viele männliche Personen sind herzensweich menschlich und dennoch leistungsfähig und mental stark.

Niemand braucht Machos.

Die sind kompensatorisch anerzogen, sprich verbogen.

Das darf heutzutage gerne aufgelöst werden.

M.Kopp schrieb am 30.06.2020 um 12.38 Uhr:
@G.. T.

(...)
Tipp von mir ,einfach mal im Wartezimmer eines Arztes die Frauenzeitschriften aufschlagen und lernen.
Dazu habe ich noch persönliche Erfahrungen, die meine Aussage kräftig untermauern.
Eine Sache darf auch gerne aufgelöst werden und zwar die rosa Brille.
(...)


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