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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Bad Schwartau:

Beltquerung: Bad Schwartau bekommt Trog für die Bahn

Durchbruch in Berlin. Am Dienstag haben die beiden Koalitionsfraktionen von CDU/CSU sowie SPD einen Entschließungsantrag für die Beratung am Mittwoch im Verkehrsausschuss sowie die Plenumsberatung am Donnerstag zur Hinterland-Anbindung der Fehmarnbeltquerung eingebracht.

Der Inhalt des Antrags verheißt Gutes: Der Bund folgt in weiten Teilen den Wünschen der Region. Diese wurden über Jahre und teils mühsam in einem fortwährenden Dialog mit dem Projektbeirat des FBQ-Dialogforums und der Deutschen Bahn erarbeitet. Der vorliegende Antrag stellt nun die dafür notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung. Damit wird ein weiterer Meilenstein für eine menschenfreundliche Realisierung der Hinterlandanbindung der neuen Beltquerung erreicht. Durch ein Raumordnungsverfahren konnte bereits vor einigen Jahren auf Initiative der damaligen Landesregierung unter CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen erreicht werden, dass ein Großteil der Trasse aus Lärmschutzgründen aus den Orten herausverlegt wird.

"Diese Woche ist für Ostholstein von allergrößter Bedeutung", kommentiert der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens die Einigung der Koalitionäre. "Die jahrelangen Mühen werden belohnt – Ostholstein bekommt in weiten Teilen einen Lärmschutz, der deutlich über das gesetzliche Maß hinausgeht. Dass ein solcher kostspieliger Beschluss auch in Zeiten einer Corona-Rekordverschuldung möglich ist, ist für Ostholstein ein großes Glück." Gädechens bedankt sich daher ausdrücklich bei allen Beteiligten: Stellvertretend bei Christopher Jessen und Thomas Keller, die von Seiten des Dialogforums und des Projektbeirates die Grundlagen für die Entscheidung erarbeitet haben und insbesondere bei seinen Kolleginnen und Kollegen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages.

Im Verkehrsausschuss hat Gero Storjohann, Bundestagsabgeordneter für Segeberg und Stormarn-Mitte, an vorderster Front den Antrag mitverhandelt. Als Schleswig-Holsteiner hat er die Forderungen nach übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen besonders gefördert. „Große Infrastrukturprojekte – das zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre – brauchen zunehmend eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Bei der Hinterland-Anbindung der Festen Fehmarnbeltquerung nimmt der Bund sehr viel mehr Geld in die Hand als gesetzlich notwendig, um diese Akzeptanz herzustellen“, erklärt Storjohann. „Auch wenn wir nicht alle Wünsche vollumfänglich umsetzen konnten, sehe ich uns mit dieser wichtigen Entscheidung für die Menschen in Ostholstein und Lübeck auf dem richtigen Weg.“

Mit den insgesamt 232,1 Millionen Euro wird eine Vielzahl von Maßnahmen finanziert. So stehen 100 Millionen Euro für den Wunsch nach Vollschutz zur Verfügung. Damit sollen möglichst alle Schutzfälle mit aktiven Lärmschutzmaßnahmen gelöst werden, die den Lärm direkt an der Quelle „einfangen“. 26,2 Millionen Euro stehen explizit für Maßnahmen des Erschütterungsschutzes zur Verfügung. In Bezug auf die problematische Situation in Bad Schwartau bekennt sich der Bund zum Ergebnis des Mediationsprozesses und stellt für einen 3,2m-Trog 50 Millionen Euro zur Verfügung. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket unter anderem von der Ortsumfahrung Ratekau, die 10,1 Millionen Euro Mehrkosten mit sich bringt, sowie einem Betrag von 5 Millionen Euro für die Kommunen. Diese werden damit von den Kosten bei der Bahnhofsumgestaltung befreit.

Der Zugverkehr in Bad Schwartau soll aus Lärmschutzgründen in einem Trog verlaufen.

Der Zugverkehr in Bad Schwartau soll aus Lärmschutzgründen in einem Trog verlaufen.


Text-Nummer: 139085   Autor: Büro IG   vom 30.06.2020 16.36

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Kommentare zu diesem Text:

Sonja Funk schrieb am 30.06.2020 um 17.03 Uhr:
Diese Staus , wenn Schranken dicht sind , dann hört das endlich auf !

Horst Mahler schrieb am 30.06.2020 um 17.19 Uhr:
Was für ein Geschwafel. Ein ellenlanger Artikel nach dessen Lektüre aber immer noch nicht klar ist, was da nun gemacht wird.

Muss man wissen, was ein Trog im Zusammenhang mit der Bahn ist? Ich kann es mir zwar denken aber im Gegensatz zu der Lobhudelei auf die diversen Lokalpolitiker und Beteiligten, wären ein paar Begrifserklärungen hilfreich gewesen.

Fiete Senfgeber schrieb am 30.06.2020 um 19.53 Uhr:
Sehr viel Geld dafür, neue schnelle Verbindungen OHNE HALT an den Bäderorten und an Ratekau VORBEI zu bauen! Damit ja niemand in die Züge Ein-und Aussteigen kann! DUFTE! Also weiter fein mit dem Auto in die Badeorte, schön entspannt einige Stunden im Stau und einen Parkplatz suchen, frische Abgasluft einatmen... Kurorterholung!
Ein unzeitgemäßer Wahnsinn.
Schleswig-Holstein: WENIG INNOVATIVES AUTOLAND!
Bloß nicht den ÖPNV fördern...(böse)

Will Berghoff schrieb am 30.06.2020 um 20.05 Uhr:
Die Gleise werde, anstatt wie bisher etwa 80cm oberhalb der Grundstückslage nun 3,7m unterhalb der Gundstückslage in einem so vertieften Gleisbett verlaufen. Damit wird nicht nur die Lärmschutzwand niederiger, es ist auch möglich, auf einer kürzeren Länge die Straßen kreuzungsfrei über die Bahntrasse zu führen, weil man nur noch die halbe Höhe erreichen muss

Elmar Battenberg schrieb am 30.06.2020 um 22.27 Uhr:
Daß die neue Route an Ratekau „vorbei“ läuft (anstatt wie bisher direkt am Ortsrand) und der Bahnhof TDF jetzt noch deutlich weiter vom Ortszentrum weg verlegt wird (nämlich westlich von Groß Timmendorf) war ganz klar Wunsch der Region, dh der besorgten Bürger aus OH bzw ihrer gewählten gesetzlichen Vertreter.

Jan Dubs schrieb am 30.06.2020 um 22.37 Uhr:
Bleibt noch die Frage, was mit der „Bäderbahn“ passier. Überall in Europa werden stillgelegte Bahnstrecken mit viel Geld reaktiviert, nur in Schleswig-Holstein legt man durchaus attraktive Strecken still. Ganz zu schweigen vom (Image-)Schaden für die Badeorte. Während z.B. das Ostseebad Binz mehrmals täglich direkte IC und ICE Verbindungen nach Süd- und Ostdeutschland bieten kann, erreicht man Timmendorfer Strand zukünftig mit dem Bus ab Ratekau (mit Umsteigen in Hamburg und Lübeck).

G.. T. schrieb am 30.06.2020 um 22.48 Uhr:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Möglicherweise erübrigt sich bald der Trog, wenn der Belttunnel erst gar nicht gebaut wird:
Riffe, Kosten, Unwirtschaftlichkeit, kein Nutzen, keine Notwendigkeit.

Die Vernunft schreit danach!!!

Andreas Anders schrieb am 02.07.2020 um 00.33 Uhr:
@ Sonja Funk: keine Staus?:Auf welcher Trauminsel leben Sie? Meinen Sie, dass tatsächlich der Bau dieses Troges ohne Staus stattfinden wird? Bzw. der zeitliche Bau solches Projektes geringer ist als ab und wann mal an den Bahnschranken zuwarten?

Nun meiner Meinung nach, sind dieses unnötige Kosten. Diese Kosten dürfen alle Bahnnutzer bezahlen, so dass das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch uninteressanter wird.

Bei den ganzen Bauschlampereien wird der Bau sicherlich länger dauern als vorgesehen. Dann bin ich auch gespannt ob das Abwassersystem, welches das Vollaufen mit Wasser verhindern soll, auch greift.
Bei dem Bau wird die Strecke sicherlich mit einen Schienenersatzverkehr überbrückt werden, welches für die Pendler emense Zeitverlust bedeutet.

Also über das Bauvorhaben und den verbundennen Behinderungen inclusiver Lärmbelästigung und Verkehrsumleitungen für die Anwohner und Nutzer der dortigen Fahrbahn bin ich gespannt.

Da würde ich als Nutzer und Anwohner, das Warten an den Bahnschranken bevorzugen.


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