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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Lübeck:

Hiller-Ohm: 50 Millionen Euro für Lärmschutz in Lübeck

Am Mittwoch wird der Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag über übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen im Rahmen der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung debattieren (wir berichteten). Auch Lübeck könnte mit 50 Millionen Euro aus dem Programm profitieren.

Auf Grundlage eines Forderungskatalogs des Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung haben CDU/ CSU und SPD einen gemeinsamen Antrag eingebracht. Demnach soll die Hansestadt Lübeck mit rund 50 Millionen Euro übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen profitieren.

Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

(")Ich freue mich, dass nach einem langen Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung endlich der gemeinsame Antrag zu übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen vorliegt. Lübeck kann hier mit rund 50 Millionen Euro zusätzlich zu gesetzlichen Maßnahmen rechnen.

Mit der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung wird auf der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden ein erhöhtes Güterzug-Aufkommen erwartet. Das bedeutet auch eine zusätzliche Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner.

Das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung hatte sich frühzeitig dafür eingesetzt, die zusätzliche Lärmbelastung mittels übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen abzufedern. Auch die Hansestadt Lübeck hat sich in das Dialogforum eingebracht. Ich freue mich sehr, dass alle Forderungen der Hansestadt im gemeinsamen Antrag von CDU/ CSU und SPD mit berücksichtig werden!

Der Bundestag muss dem gemeinsamen Antrag am Donnerstag noch zustimmen. Bei einer Zustimmung würde Lübeck rund 50 Millionen Euro an übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen erhalten. Konkret teilt sich die Summe auf in 34,8 Millionen Euro für übergesetzlichen Lärmschutz, 14,2 Millionen Euro für Erschütterungsschutz sowie 1,2 Millionen Euro für übergesetzliche Vollschutzmaßnahmen.

Diese übergesetzlichen Summen sind ein Ergebnis gelungener Öffentlichkeitsbeteiligung im Verkehrsbereich. Insbesondere für große Verkehrsvorhaben sollte ein solcher Vorgang weiterhin Schule machen!(")

Gabriele Hiller-Ohm spricht von einer gelungenen Beteiligung der Öffentlichtkeit bei den Planungen.

Gabriele Hiller-Ohm spricht von einer gelungenen Beteiligung der Öffentlichtkeit bei den Planungen.


Text-Nummer: 139086   Autor: Büro HO/red.   vom 30.06.2020 18.11

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Kommentare zu diesem Text:

Stefan Höfel schrieb am 30.06.2020 um 20.57 Uhr:
Moin Frau Hiller-Ohm!
Es gibt dann aber nicht nur mehr Güterzüge zwischen Lübeck und Puttgarden, sondern zumindest auch zwischen Lübeck und Hamburg, da die Güterzüge, die eine mögliche FFBQ benutzen, weder in Lübeck starten noch enden! Und nun?

Hardin Tenger schrieb am 01.07.2020 um 12.14 Uhr:
(...)
Meinen Sie nicht, dass "wir" Steuerzahler zukünftig ganz andere finanzielle Sorgen und Problemen bewältigen müssen ?
Fehmarn Belt-Querung incl. Brückenneubau und Lärmschutz sind doch wg. Corona Kosten schon mega out.
Billionen Euro Schulden/Haushalt tilgen doch nicht nur die MdBs.
An diesen Schulden werden min. zwei kommende Generationen zu knabbern haben.
Wer bitte braucht da noch eine teure Belt-Querung wenn er genügend Fähr-Schiffsraum zur Verfügung hat ?

W. Boller schrieb am 01.07.2020 um 17.09 Uhr:
Ein Projekt, das zurzeit nicht nötig ist, wird durch zusätzliche Kosten noch deutlich teurer.
Die gesamte Hinterlandanbindung, einschl. neuer Brücke (ggf. auch Tunnel)muss erneut mit aktuellen Werten durchgerechnet werden. Die Dauer der Baumaßnahmen zieht sich über Jahre hin. Deshalb muss auch ein Teuerungszuschlag berücksichtigt werden (siehe Stuttgart 21).
Wenn dann eine Kosten-/Nutzenrechnung aufgemacht wird, wird der Faktor gegen die Beltquerung sprechen.
Der durch Corona entstandene Schuldenberg ist erst mal wieder abzutragen. Mit den Schulden aus der Finanzkrise waren wir noch nicht fertig.
Kein Privathaushalt bekäme einen neuen Kredit, jede Firma müsste wegen Überschuldung Insolvenz anmelden.
Warum soll es mit den Staatsfinanzen anders sein?
Denken wir daran, wie es Griechenland nach der Finanzkrise ergangen ist!
Also aus dem Prestigeprojekt aussteigen!


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