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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 9. Juli 2020






Lübeck:

Unabhängige: Wasserqualität verbessern statt Badeverbote

Die Unabhängigen haben im Hauptausschuss eine Anfrage zur Wasserqualität der Trave und Kanal-Trave gestellt und ob daraus Gesundheitsgefahren für Badende abzuleiten seien. Hintergrund sei, dass bei den sommerlichen Temperaturen an vielen Stellen in Trave, Kanal-Trave und Elbe-Lübeck-Kanal gebadet werde.

Bekannt sei, dass aus der städtischen Kanalisation bei Regen ungeklärtes Schmutzwasser in die Gewässer geleitet werde. Bei der Beantwortung der Anfrage habe es einige Kuriositäten gegeben: Bürgermeister Lindenau habe erklärt, dass es nicht sinnvoll sei, Informationen zur Wasserqualität zu geben, da das Baden in der Trave verboten sei. Lindenau habe den Unabhängigen vorgeworfen, durch ihre Anfrage Menschen zu ermutigen, Badeverbote zu missachten. Lindenau wolle den städtischen Ordnungsdienst losschicken und Wild-Schwimmer verwarnen.

Detlev Stolzenberg, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen, erklärt dazu:

(")Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass es eine Landesverordnung von 1978 gibt, die das Baden in der Trave und ihren Nebenarmen von der Stadtgrenze bei Reecke bis zur Einmündung in die Ostsee verbietet. Ist dieses pauschale Badeverbot aufgrund der Wasserqualität in der Trave immer noch erforderlich? Viele Lübeckerinnen und Lübecker kennen diese Verordnung nicht. Auch Touristen und sonstige Interessierte finden dazu keine Informationen auf der Internetseite der Stadt. Da muss nachgebessert werden. Offensichtlich gilt dieses pauschale Badeverbot nicht für den Elbe-Lübeck-Kanal. Auch hierzu sollte die Stadt Informationen bereitstellen.

Die Stadt hat eine Verantwortung für die Gesundheitsvorsorge für Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei ist wichtig, Menschen in geeigneter Weise aufzuklären, sofern das Baden, aufgrund der schlechten Wasserqualität, gesundheitsgefährdend ist. Statt auf Badeverbote zu setzen, sollte Bürgermeister Lindenau die Verbesserung der Wasserqualität in Lübeck zur Chefsache machen. Wir wollen eine Wasserqualität in der Trave erreichen, die zum bedenkenlosen Schwimmen einlädt.(")

Hinweis: Dies ist eine korrigierte Meldung. Die zuerst veröffentlichte Version enthielt sachliche Fehler.

Detlev Stolzenberg ist Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen in der Lübecker Bürgerschaft.

Detlev Stolzenberg ist Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen in der Lübecker Bürgerschaft.


Text-Nummer: 139097   Autor: DU HL/Red.   vom 01.07.2020 11.30

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Kommentare zu diesem Text:

Michel Müller schrieb am 01.07.2020 um 12.23 Uhr:
Wegschauen, wie der Umweltausschuss es meistens macht, wenn geht es um die Qualität des Wassers geht
Wenn nicht mehr kontrolliert wird, da die östlichen Wasserwerke geschlossen und Hamburg-Wasser die ausgefallenen Lieferungen übernimmt und dann noch Europas größte Giftmüll-Deponie ihren Einfluss übers Wasser bis hin zum Umweltausschuss ausübt, dann wundert man sich nicht mehr über den nicht vorhandenen Willen. Nur mit Aussitzen im Ausschuss ist es nicht getan.

OV schrieb am 01.07.2020 um 13.01 Uhr:
Wasserqualität verbessern - ok. Soll'n sie fordern, die Unabhängigen, das können sie ja am besten. Fordern, fordern, fordern. Vielleicht auch aktiv dafür arbeiten - auch ok. Ich weiß, dass Bewohner der Obertrave da schwimmen gehen. Ich für meinen Teil würde niemals in der Trave baden, mir ist sowieso dieses modrig aussehende Flusswasser suspekt, egal welche Qualität es haben würde. Macht das Wasser besser, setzt Fische aus. Dann ist alles gut.

G.. T. schrieb am 01.07.2020 um 16.42 Uhr:
Wiederholung des Kommentars für den ursprünglichen Text, der noch immer inhaltlich passt, jedoch bisher nicht freigeschaltet wurde, weil der Artikel zurückgenommen wurde:

"... Bekannt sei, dass aus der städtischen Kanalisation bei Regen ungeklärtes Schmutzwasser in die Gewässer geleitet werde...."


Fakt ist, dass ungesetzlich und unökologisch, sprich gesundheits- und umweltgefährdend,
Schmutzwasser ungeklärt in den Kanal bei erhöhtem Regenwasseranfall gelang, und dabei wie bereits vor Jahren berichtet, hoch Keim belastetes Abwasser, aus der Krankenhaus-Kanalisation wird vermutet, eingeleitet.

Das gilt es zu verhindern!

Zudem scheint es notwendig, die gesamte Schmutzwasser-Entsorgung neu zu strukturieren, vor allem vom Regenwasser zu trennen.

Da wäre alle Beteiligten geholfen und würde das unnötige, zusätzliche, aufwändige Reinigen des Mischwassers erheblich reduzieren, auch kostenmäßig.

So könnte die EBL wieder wirtschaftlich arbeiten.

Die Investition wird sich auf mehreren Ebenen lohnen.

Der politische Wille ist es, der jetzt gefordert wird!

Mikael schrieb am 02.07.2020 um 09.34 Uhr:
@G.. T. Danke, sehr richtig. Ganz genau meine Meinung.


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