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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2020






Lübeck:

Geisterfahrer auf der A1 bei Lübeck: Zeugen gesucht

Am Montagabend, den 20. Juli 2020, gegen 18.45 Uhr, befuhr die zivile Videostreife des Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster die A1 in Fahrtrichtung Puttgarden. In Höhe der Anschlussstelle Moisling wurden die Beamten auf einen weißen Mercedes aufmerksam, welcher in der dortigen Baustelle viel zu schnell unterwegs war.

Im engen Baustellenbereich fuhr der Fahrzeugführer bei erlaubten 80 km/h mit 132 km/h. Weiter zeigte er schon hier eine sehr aggressive Fahrweise und pendelte im Fahrstreifen. Nach der Baustelle im 100 km/h-Bereich kurz vor der Anschlussstelle Bad Schwartau war der Beschuldigte mit einer Geschwindigkeit von über 180 km/h unterwegs. Die ihm gezeigten Anhaltesignale wurden missachtet und der Beschuldigte beschleunigte weiter und fuhr mit Geschwindigkeiten von 200 km/h. In Höhe des gesperrten Parkplatzes Sereetzer Feld wendete er seinen Pkw auf der Autobahn und flüchtete über die Ausfahrt des Parkplatzes vor der Polizei. Über den Parkplatz fuhr er dann als Geisterfahrer wieder auf die BAB1 in Fahrtrichtung Süden. Hierzu ist er an Absperrbarken vorbei über die rechte Fahrspur als Geisterfahrer gefahren. Ein ihm entgegenkommender Pkw, der Fahrtrichtung Norden unterwegs war, musste mit 140 km/h ausweichen um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Laut Zeugenaussagen ist der Mercedes-Fahrer dann weiter mit extrem hohen Geschwindigkeiten mit bis zu 150 km/h auf dem Seitenstreifen als Geisterfahrer bis zur Anschlussstelle Sereetz gefahren.

Zeugen, die eine gefährliche Situation mit dem weißen Mercedes aus Lüneburg hatten, werden gebeten sich mit dem Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster unter der Rufnummer 04321-9453102 zu den Geschäftszeiten in Verbindung zu setzen. Außerhalb der Geschäftszeiten melden sich Zeugen bitte über die 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Auto verlief erfolglos. Den Beschuldigten erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung. Weiter muss der Fahrer mit der Entziehung seiner Fahrerlaubnis rechnen.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 139446   Autor: PD NMS   vom 22.07.2020 08.08

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Kommentare zu diesem Text:

Hardy schrieb am 22.07.2020 um 09.06 Uhr:
Wieso läßt die Polizei so jemanden einfach so entkommen?

Ist der Videowagen untermotorisiert oder konnte der Fahrer nicht fahren? Warum wurde keine Verstärkung angefordert, die mögliche Fluchtwege versperrt, hier offenbar die Abfahrt Sereetz!? Oder hatte eine evtl. angeforderte Verstärkung es nicht nötig, sich zu beeilen? Oder wurde ausreichend Polizei von der Politik wegrationalisiert, so dass nur noch verstreut vorkommende Streifenwagen gar keine Chance hatten, rechtzeitig vor Ort zu sein? Oder ....
Warum wird das in dem Artikel nicht beleuchtet?
So wird in dem Artikel ein ganz klares und alleiniges Versagen der Polizei aufgezeigt, für dass sie vielleicht alleine (z.B. wegen fehlendem Personal) gar nichts kann.

Jetzt läßt sich nur noch der Halter feststellen, nicht aber der Fahrer. Und selbst wenn es unwahrscheinlicher Weise gelingen sollte, auch den Fahrer festzustellen, wird es nun wohl schwierig, evtl. berauschende Mittel zur Fahrzeit nachzuweisen.

Robert Wels schrieb am 22.07.2020 um 11.16 Uhr:
Wir hatten auch Mal Porsche 911 als Streifenwagen
Wie man sieht hat das was wir angeblich wählen Recht.

Walter schrieb am 22.07.2020 um 11.54 Uhr:
Man sollte schon davon ausgehen, dass die Polizei daran interessiert ist, solche Idioten zu stellen. Ich denke auch, dass die Beamten für solche Verfolgungsfahrten entsprechend geschult sind. Es gilt in unserem Rechtssystem aber immer noch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit – und das ist auch gut so! Und wie man die Abfahrt Sereetz innerhalb von 10 bis 15 Sekunden (das ist etwa die Fahrzeit vom Parkplatz bis zur Abfahrt) sperren soll, bleibt wohl das Geheimnis der Allwissenden...

Jan Dubs schrieb am 22.07.2020 um 12.51 Uhr:
@Hardy: Bitte erst denke, dann schreiben. Wenn der Verkehrssünder mit lächerlichen 180 km/h kurz vor Sereetz fährt, ist es doch nun wirklich ein leichtes auf dem Standstreifen (im Kurvenbereich) rechts zu überholen und dann quer vor dem Mercedes zum Stehen zu kommen um ihm den Weg abzuschneiden. Wenn der Täter dann als Geisterfahrer flüchtet, kann man doch völlig easy im Rückwärtsgang auf der Mittellinie hinterher. Ganz zu schweigen davon, dass natürlich schon rein präventiv ein SEK an der Autobahnausfahrt positioniert sein müsste. Also zumindest bei „Cobra 11“ funktioniert das so. Und Sie hätten das sicher auch hingekriegt.

K.Weber schrieb am 22.07.2020 um 14.30 Uhr:
@Hardy: Wie schade, dass Sie nicht dabei waren. Sie wären natürlich der Held gewesen und hätten das in Rambo Manier beendet, keine Frage.
Aber bei den Polizisten handelt es sich um echte Menschen, keine Stuntdarsteller. Die im echten Leben haben einen Versuch, im Fernsehen wird so lange gedreht, bis die Action in der Kiste ist.
Und die echten Poizisten müssen nicht ihr Leben für solche (...) aufs Spiel setzen.
Zusätzlich hilft ein Blick auf die Karte, dann werden Sie feststellen, dass da nicht viel Strecke zwischen dem Parkplatz Sereetzer Feld und der Ausfahrt Sereetz ist.
Und wenn Sie jetzt mal ganz scharf nachdenken wie lange es dauert, bis jemand in Sereetz in ein Auto springt (gerne Fernseh-like)und zur Ausfahrt Sereetz fährt, dann kommen Sie vielleicht drauf, warum das alles nicht so läuft wie im Fernsehen.

Und wenn Sie Fragen zum Einsatz haben, dann ist es nicht die Pflicht von HL-Live, oder sonst wem, Sie umfassend über alles zu informieren, dann müssen Sie sich schon selber bemühen und bei den Verantwortlichen nachfragen.


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