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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2020






Lübeck:

Demos gegen Linienflüge beginnen

Den Auftakt machte am Freitag die Gruppe "Extinction Rebellion", am Samstag folgten "La Rage" und "Fridays For Future": Die erwarteten Demonstrationen gegen Linienflüge vom Flughafen Lübeck haben begonnen.


Auf dem Markt wurde am Samstag gegen die Linienflüge demonstriert. Foto: JW

"La Rage" und "Fridays For Future" hatten am Samstag eine Kundgebung auf dem Markt angekündigt. Ihr Motto "Kein Flug aus Lübeck". Sie setzen ihre Aktion am kommenden Freitag ab 14 Uhr auf dem Klingenberg als "Vordemo" und am 17. August als Demo vor dem Flughafen fort.

Bereits am Freitag waren Vertreter von "Extinction Rebellion" vor dem Rathaus. Sie überbrachten einen offenen Brief an Bürgermeister Jan Lindenau, die Mitglieder der Bürgerschaft und den Inhaber des Flughafens. "Gemäß Bundesumweltministerium werden dabei mehr als 7 mal so viel Treibhausgase pro Personenkilometer ausgestoßen, wie bei der Reise mit der Bahn oder dem Fernbus", so die Aktivisten.

"Extinction Rebellion" fordert von der Stadt eine Beendigung der "Subventionierung des Flughafens". Tatsächlich hatte die Stadt bisher jedem Flughafenkäufer eine Beteiligung von 50 Prozent auf Investitionen zugesagt, begrenzt auf maximal 5,5 Millionen Euro. Rund die Hälfte der Mittel wurde bisher ausgezahlt. Dagegen stehen allerdings die Einnahmen aus Pacht und Steuern.

Eine Gruppe von XR aus Bremen hat über Twitter für den 16. und 17. August "Demos und Aktionen (auch ungehorsam)" in Lübeck angekündigt.

In den kommenden Wochen sind mehrere Kundgebungen und Aktionen von Umweltschützern angekündigt. Den Auftakt machte am Freitag die Lübecker Gruppe von XR. Foto: Extinction Rebellion Lübeck

In den kommenden Wochen sind mehrere Kundgebungen und Aktionen von Umweltschützern angekündigt. Den Auftakt machte am Freitag die Lübecker Gruppe von XR. Foto: Extinction Rebellion Lübeck


Text-Nummer: 139498   Autor: VG   vom 25.07.2020 17.22

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Kommentare zu diesem Text:

Flieger schrieb am 27.07.2020 um 06.46 Uhr:
Alles richtig zum Thema Klimaschutz, aber haben sind Aktivisten auch verstanden was gerade mit dem Flugverkehr stattfindet. Besonders schön eine Gruppe aus Bremen, scheinbar haben Sie es nicht geschafft ihre Flughafen lahm zulegen, nun versuchen sie es in Lübeck.
Ich hoffe, daß bald der Flugbetrieb aufgenommen wird und werde es auch nutzen.

Mellmann schrieb am 27.07.2020 um 13.52 Uhr:
Besteht eine Demo nicht aus einer größeren Gruppe?
Auf den Fotos sind nicht mehr als 5 Leute zusehen.
Also eine Meinungsäußerung einer Kleingruppe aus Bremen. Mit einem Flughafen mit Basis von Billigflieger Ryanair.Berühmt berüchtigte Flüge billiger als ein Bahnticket.

Andreas schrieb am 27.07.2020 um 15.31 Uhr:
Ist Corona jetzt das neue Totschlagargument, um so weiter zu machen, wie vorher? Schneller, höher,weiter? Wir sollten uns daran gewöhnen, dass die Zeit, in der wir die Wahl hatten, vorbei ist. Wir können nicht mehr entscheiden, ob wir etwas für die Wirtschaft machen ODER für den Umweltschutz. Der Umweltschutz muss die Direktive sein und darunter die Wirtschaft. Wir können zwar sagen: Nein, zuerst die Wirtschaft! Wir werden dann allerdings unseren Kindern und Enkel erklären müssen, warum uns deren Zukunft so egal war.

Stefan schrieb am 28.07.2020 um 08.42 Uhr:
Hier sehen wir den üblichen Konflikt zwischen Idealisten und Realisten. Die Idealisten (XR, FFF u.a.)zeigen eine perfekte Vision auf (die ich teile) und die Realisten gehen berteoits kurzfristig konkrete Schritte in diese Richtung. Zu den Realisten gehören nicht nur die, welche nicht oder weniger fliegen und auch nicht nur die Bahn- und Busfahrer. Sondern auch die, welche nicht mehr ab HAMburg fliegen, sondern ab LüBeCk. Hier werden aufgrund der Propellermaschine rund 50% (!) Emissionen eingespart.

Manfred Oschwald schrieb am 28.07.2020 um 08.51 Uhr:
@Andreas; Sie mögen Recht haben; jedoch leben wir in einer Demokratie und ihre Aufgabe ist es auch unseren Kindern und Enkeln (meine wissen es schon) zu erklären wie eine Demokratie funktioniert. Dazu es gehört auch zu erklären wie viel Flugkilometer unsere grünen Mandatsträger so auf der Uhr haben.


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