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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2020






Lübeck - St. Lorenz Süd:

Güterbahnhof: Baubeginn vermutlich im kommenden Jahr

Im Jahr 2007 gab es die ersten Überlegungen zu einem Neubaugebiet "Güterbahnhof" in Lübeck. Die ersten alten Gebäude fallen inzwischen zusammen. Einen gültigen Bebauungsplan gibt es noch nicht. Die Bauverwaltung hofft aber, dass der Neubau von Wohnungen im kommenden Jahr starten kann.



Der Güterbahnhof wurde Anfang der 1900er Jahre erbaut und 1907 in Betrieb genommen. Er wurde bis in die 1990er Jahre von der Deutschen Bahn AG genutzt. Die Diskussion über die Nutzung des Geländes startete im Jahr 2007 mit einer Befragung der Anwohner. 2010 wurden die Gleise abgebaut. Im Jahr 2013 übernahm eine Firma für Immobilienentwicklung das 80.000 Quadratmeter große Gelände, im Jahr 2017 erfolgte der Besitzerwechsel. Die Pläne: Rund 320 Wohnungen, Gewerbeflächen und ein großer öffentlicher Park. Im Jahr 2018 gab es eine Öffentlichkeitsbeteiligung.

Das Verfahren läuft immer noch. "Nachdem die umfangreichen Vorabstimmungen und -planungen zur Entwicklung der Flächen weitestgehend abgeschlossen werden konnten, erfolgte Anfang des Jahres 2020 die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange", so die Stadtverwaltung. Und ausgerechnet der ehemalige Grundstückseigentümer Deutsche Bahn AG stellte Forderungen. Inzwischen haben sich Stadt und Bahn geeinigt.

In der Politik gab es noch eine Diskussion, ob die Hallen unter Denkmalschutz gestellt werden sollten. Bisher ist nur der Wasserturm geschützt. Die Verwaltung lehnte das ab: Für die Prüfung gebe es kein Personal.

"Die nächsten Schritte der hierzu erforderlichen Bauleitplanverfahren - der politische Beschluss der öffentlichen Auslegung sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange - sind für den Herbst 2020 eingeplant", schreibt die Stadt auf Anfrage. "Die so beschlossene öffentliche Auslegung erfolgt - bei positivem Votum durch den zuständigen Bauausschuss - kurze Zeit später." Wenn die Politik zustimmt, kann das Gebiet Anfang 2021 erschlossen werden, Baubeginn für die ersten Wohnungen könnte im 3. Quartal 2021 sein.

Seit über 20 Jahren wird der Güterbahnhof nicht mehr genutzt. In gut einem Jahr könnte der Wohnungsbau endlich beginnen. Fotos: Oliver Klink

Seit über 20 Jahren wird der Güterbahnhof nicht mehr genutzt. In gut einem Jahr könnte der Wohnungsbau endlich beginnen. Fotos: Oliver Klink


Text-Nummer: 139520   Autor: VG   vom 27.07.2020 12.10

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Kommentare zu diesem Text:

M.Matthies schrieb am 27.07.2020 um 17.01 Uhr:
Hier wird eine Prüfung zum Denkmalschutz von der Verwaltung und ihrem Dienstherrn Bürgermeister Jan Lindenau
(der auch noch oberster Denkmalschützer ist) einfach ( Zitat " Für die Prüfung gebe es kein Personal.")
verweigert ! ! !

Ist das die Art , wie der Bürgermeister seine Pflichten nachkommen will ?

Grenzt das schon an Arbeitsverweigerung , oder sollen hier für Investoren vollendete Tatsachen geschaffen werden ?

Herr Lindenau , bitte kommen Sie Ihrer Pflicht als Chef der Verwaltung und erster Denkmalschützer nach !

Lübecker Altstadt schrieb am 27.07.2020 um 18.20 Uhr:
So läuft das mit dem Denkmalschutz? Das Gasometer wurde ganz fix unter Schutz gestellt und dann für 1 Mio. hinter einem Gerüst verborgen... unser Altstadthaus wurde nach 15 minütiger Inaugenscheinnahme, auch unter Schutz gestellt... klingt schon sehr aufwändig, oder nicht?!

Peter Heinsen schrieb am 27.07.2020 um 18.27 Uhr:
Hallo Herr Matthies,
finden Sie es nicht ein wenig banal, einfach nur von Ihrem Fraktionsvorsitzenden abzuschreiben? "Herr Lindenau, kommen Sie Ihren Pflichten nach!" Mehr hat Herr Stolzenberg nicht auf dem Zettel. Sie auch nicht?

Stefan Höfel schrieb am 27.07.2020 um 21.15 Uhr:
Moin zusammen!
Ich finde es schade, dass die Anlagen eisenbahntechnisch nicht mehr benutzt wurden. Ich habe in den 80er Jahren mehrfach selbst Ware am Gütebahnhof noch direkt aus Gedeckten Güterwagen abgeholt.
Ich finde es aber gut, dass der alte Wasserturm noch erhalten wurde. Nicht jedes altes Gebäude kann ein Denkmal sein. Und mir ist es lieber, dass nicht genutzte Flächen für den Wohnungsbau verwendet werden und dafür Naturflächen erhalten bleiben. Kommt gut durch die Zeit!

Lübecky schrieb am 27.07.2020 um 22.25 Uhr:
Personalmangel ist ein seltsamer Grund. Aber dennoch bin ich persönlich damit sehr einverstanden, dass dringend nötiger Wohnraum gebaut wird und nicht statt dessen jeder Bau Denkmalgeschützt wird. Wir leben nun mal nicht in der Vergangenheit und es gibt genug Denkmäler für alle Epochen. Ich finde es könnte Insgesamt weniger Denkmalschutz sein!

Fiete Senfgeber schrieb am 27.07.2020 um 22.31 Uhr:
Es ist gut und dringend notwendig, dass dort Wohnungen und öffentliche Grünflächen entstehen. Hoffentlich auch 3-4-Zimmer-Wohnungen. Sehr gut ist auch, dass als Relikt der alten Nutzung der Wasserturm erhalten bleibt. Mehr denkmalwürdige Gebäude sehe ich dort nicht.

Otto Schneider schrieb am 28.07.2020 um 00.15 Uhr:
Danke @ M. Matthies,

Sie schreiben aus meonem Herzen und ersparen mir die Formulierung.

Frau Meyer schrieb am 28.07.2020 um 10.03 Uhr:
Hoffentlich werden dort auch bezahlbare (Nein! Keine Sozialwohnungen, sondern Wohnungen für Normalverdiener für unter 10 Euro pro qm) gebaut und wie auch schon erwähnt hoffentlich auch 4- oder sogar 5-Zimmerwohnungen (sowas brauchen durchaus Familien mit 2 Kindern und einem Job,der ein Arbeitszimmer erfordert). Denn ein Haus kann sich die Mittelschicht ja nicht mehr leisten.


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