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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 8. August 2020






Lübeck - St. Lorenz Süd:

Die Lachswehrbrücke wird bunt

Das Amt für Brückenbau der Hansestadt Lübeck gibt die Widerlager der Lachswehrbrücke für Street-Art frei! Nach der Marienbrücke und der Straßenbrücke Ivendorf entsteht dadurch jetzt die dritte dauerhafte, legale Fläche für Graffiti-Kunst in Lübeck.



Am Freitag, 31. Juli 2020, veranstaltet das Jugendzentrum Burgtor deshalb gemeinsam mit mehreren jungen Künstlern ein Event, bei dem die Flächen in einer gemeinsamen Performance mit Graffiti gestaltet werden. Wer Interesse daran hat, kann sich den Entstehungsprozess an diesem Tag von 12 bis 19 Uhr live anschauen.

"Das Ausweisen legaler Flächen hat für diese Kunstform eine große Bedeutung", begründet die Stadtverwaltung die Aktion. "Die bisher freigegebenen legalen Flächen zeigen seit einigen Jahren eindrucksvoll, wie viel künstlerisches Potential in dieser Region schlummert. Immer wieder entstehen hier neue Kunstwerke, die meist ein paar Wochen halten und dann von anderen Künstlern übermalt werden. So entstehen quasi freie Galerien im öffentlichen Raum. Es lohnt sich also, diese immer mal wieder zu besuchen, um die neu entstandenen Kunstwerke zu betrachten."

Am Freitag gestalten mehrere junge Künstler die Widerlager der Lachswehrbrücke. Fotos: JW

Am Freitag gestalten mehrere junge Künstler die Widerlager der Lachswehrbrücke. Fotos: JW


Text-Nummer: 139538   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 28.07.2020 15.45

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Kommentare zu diesem Text:

Sarah Mohnhaupt schrieb am 28.07.2020 um 21.05 Uhr:
Na toll.
Bei den anderen freigegebenen Brücken sieht man das Umfeld (Geländer, Laternenpfeiler, Gehwege) oftmals beschmiert und besprüht.
Leere Spraydosen liegen oftmals in unmittelbarer Nähe entsorgt.
Darüber hinaus zeugt es politisch gesehen wieder mal von Doppelmoral: Auf der einen Seite den Klimaschutz ganz groß auf die Agenda setzen, auf der anderen Seite nun ausgerechnet Fans von Farbspraydosen einen Freifahrtschein geben.

Denn Umweltfreundlich sind Spray-Dosen natürlich nicht. Es bleibt immer Restlack in den Behältern, außerdem sind die Treibmittel häufig hochentzündliche Gase und die Entsorgung entsprechend aufwendig.
Alleine die Herstellung einer solchen Dose dürfte sich negativ auf die CO2-Bilanz auswirken. Allein die schieren Mengen, die für ein Wandbild benötigt wird ist ein umwelttechnischer Alptraum.
Es ist eigentlich sehr kritisch zu bewerten, dass ausgerechnet ein städtisches Jugendzentrum sich in Zeiten von Klimaschutz und einem notwendigen Umdenken hinter so ein Projekt stellt.

Andreas Anders schrieb am 28.07.2020 um 21.19 Uhr:
Kunst ist ja wirklich Geschmacksache.
Graffitischrift sollten nicht bewilligt werden.

Walter Koch schrieb am 28.07.2020 um 22.14 Uhr:
Leider werden, nachdem die legalen Flächen von den jungen "Künstlern" gestaltet wurden, auch immer wieder angrenzende Flächen und andere Gebäude von den nächsten "Künstlern" "verschönert", die überhaupt nicht wissen, daß es diese legalen Flächen gibt und denen dies auch egal ist, weil sie ihre "Tags" und sonstigen Schmierereien (denn die meisten illegalen Werke sind mitnichten künstlerisch wertvoll) einfach möglichst öffentlich zum Ärger der Allgemeinheit plazieren möchten.

Erinnert sich noch jemand an das Stadthaus mit dem ehemaligen Rechtsamt neben dem Rathaus, an dessen Stelle heute das MotelOne steht. Nachdem die Verwaltung es zur "Gestaltung" freigegeben hatte tauchten an den umliegenden Gebäuden jede Menge wilde Schmierereien auf, weil manche "Künstler" das bemalte Stadthaus als Einladung ansahen naheliegende Wände auch zu "verzieren".

Schlußfolgerung: Legal zum Sprayen von Graffiti freigegebene Wände (auch wenn sie sich unter Brücken befinden) animieren dazu illegale Schmierereien an anderen Orten zu hinterlassen.

Gebt den Leuten doch lieber einen Malblock oder eine Leinwand und laßt sie sich daran austoben. Diese Werke könnte man dann wenigstens noch an der "Kunsttankstelle" vor dem Holstentor im Garagenladen anbieten und an die Touristen verscherbeln, die sowieso ständig an der "Kunsttankstelle" vorbei rennen und nicht zum Feiern und Leute treffen an der Bar der Kunsttankstelle" verweilen, sondern dachten, daß sie dort künstlerische Ergüsse in materieller und nicht in humaner Form erstehen können.

Hans Brunner schrieb am 29.07.2020 um 07.44 Uhr:
Ich weiß gar nicht warum sich alle so aufregen... Ich find das gut. Hauptsache es ist sichergestellt das die Farbe die Brücke noch ein paar Jahre zusammenhält.

Ralle schrieb am 29.07.2020 um 09.26 Uhr:
In einer Zeit, in der Kinder Klassenzimmer zerstören kann man doch froh sein, wenn nur "gesprayt" wird. Kunst jedenfalls geht anders. Bin mal gespannt, ob dieser Beitrag wieder unter den Tisch fällt wie der erste (danke nochmal an dei Redaktion) - die Wahrheit ist anscheinend nicht so gewollt....

Lübecky schrieb am 29.07.2020 um 11.57 Uhr:
Man hat resigniert. Da die Sprayer eh vor keiner Fläche haltmachen und sich überall mit ihren Schmierereien austoben erklärt mans einfachzur politisch erwünschten Kunst.
Autsch!
Dann wundert euch bitte nicht, wenn der Rest von Lübeck ebenfalls immer assiger aussieht.
Den Broken-Window-Effect muss man nicht auch noch vorantreiben!

Otto Schneider schrieb am 29.07.2020 um 12.27 Uhr:
Gute Aktion!

Den Drang, sich künstlerisch in seinem Element auszudrücken, zu kanalisieren, heißt an speziell vorgegeben Flächen zur Verfügung zu stellen, hat Vorteile für alle Beteiligten.

Da entsteht oft wirklich große Kunst, wenn man offen für andere Art der art sein kann.

In Berlin und anderen größeren Städten gut erlebbar.

Es kann nicht nur für Ältere und Konservative gesorgt werden, Freigeist ist gewünscht und bringt eine Gesellschaft vorwärts.

Aber bitte an die Regeln halten und auf die Gesundheit (Maske, Handschuhe.. ) achten!

Der Dirk schrieb am 29.07.2020 um 12.38 Uhr:
@Andreas Anders: (...) Im ersten Satz erkennst Du sehr richtig, daß Kunst Geschmackssache ist und im zweiten Satz willst Du dann aber Deinen Geschmack als einzig richtig ausweisen.. Merkst selber?

Ich freue mich über die wechselnden Bilder und auch darüber, daß sich junge Menschen mit Kunst beschäftigen, Graffiti ist weit mehr als Geschmiere! Was nur gar nicht geht: Tags auf historischen Gebäuden!

Andre Kowalski (eMail: anton_kussmaul@web.de) schrieb am 29.07.2020 um 12.54 Uhr:
Bunt ist gesund Kunst damit sie erhellt.
So ist das Ganze zusammen gestellt herrlich
gestellt wie bestellt angenehm sich dazu
gesellt sich ruhig stellt.
Kowalski

Daywalker schrieb am 30.07.2020 um 17.40 Uhr:
Moin Leude. Ich find es gut . Denn Graffiti ist nicht gleich Graffiti. Es gibt einige talentierte sprayer in der Szene die echt super bilder sprayen. Hätte ich den platz würde ich wohl sowas haben wollen auf meiner Wand.und an die Leute die sich immer aufregen das Jugendliche rumlungern .seid froh das einige von denen nicht rumlungern und ihre Kreativität der Öffentlichkeit zeigen


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