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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 8. August 2020






Lübeck:

Lübecker SPD: Mahnwache vor der Deutschen Bank

Die Lübecker SPD hielt am Dienstag mit dem Betriebsrat von Karstadt, dem Betriebsrat der LHG und Ver.di eine Mahnwache vor der Deutschen Bank auf dem Kohlmarkt ab. Sie werfen dem Unternehmen vor, über eine Tochtergesellschaft mit verantwortlich für eine hohe Miete bei Karstadt zu sein.



"Die Deutsche Bank ist über ihre Tochtergesellschaft DWS (RREEF) zu 49 Prozent an der Highstreet-Holding und zu 37,5 Prozent an der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) beteiligt. Die Highstreet-Holding wiederum ist die Vermieterin zahlreicher Karstadt-Häuser und zieht durch zu hohe Mieten überlebenswichtiges Kapital von Karstadt ab, um damit hohe Renditen für Investmentfonds zu erzielen", sagt Jörn Puhle, Vorsitzender der SPD Lübeck. "Die Beschäftigten der LHG können ein Lied davon singen, wie dieser Gesellschafter notwendige Investitionen und Innovationen verzögert. Auch hier stehen Spekulationen im Vordergrund." So habe sich der Gesellschafter noch nicht an der aktuellen Sanierung beteiligt.

Peter Petereit, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Lübeck, hat klare Forderungen: "Sofortige Gespräche über eine massive Reduzierung des Mietpreises und einen Zukunftsdialog zwischen Karstadt, Highstreet-Holding, Stadt und vor allem den Beschäftigten über den Weg in die neue Zeit für den Standort. Ein zukunftsfähiges, tragfähiges Konzept ist möglich. Wir sind jederzeit bereit, uns in Gesprächen darüber einzubringen. Diese dürfen jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern müssen umgehend beginnen."

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Peter Petereit und Jörn Puhle.

Der Lübecker SPD-Vorsitzende Jörn Puhle und Fraktionschef Peter Petereit machen Spekulationen eines Finanzinvestors für die Probleme bei der LHG und Karstadt verantwortlich. Fotos: Harald Denckmann

Der Lübecker SPD-Vorsitzende Jörn Puhle und Fraktionschef Peter Petereit machen Spekulationen eines Finanzinvestors für die Probleme bei der LHG und Karstadt verantwortlich. Fotos: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 139539   Autor: red.   vom 28.07.2020 16.35

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Kommentare zu diesem Text:

Bernd Feddern schrieb am 28.07.2020 um 18.43 Uhr:
Ich fasse es nicht!
Wenn keine Kunden mehr in die Lübecker Innenstadt kommen, liegt das an den Mieten / Vermietern?
Sind die Vermieter auch für Pest und Cholera verantwortlich?
Wo lässt die SPD eigendlich denken?
Die Stadt sperrt die Kunden aus - aber die Vermieter, hier auch z. T. die Deutsche Bank (?) sollen die Miete senken, dann ist alles gut?
Total logisch - aber nur nach SPD-Rechnung! AUA!
(...)

Anylanti schrieb am 28.07.2020 um 18.51 Uhr:
Meine Güte, kann man noch weniger von den Dingen verstehen, über die man redet als diese Sozen?

DWS und Rreef sind keine Teilhaber der Deutschen Bank, sondern deren Töchter. An der LHG ist auch kein Konsortium beteiligt, sondern ein Fonds. Und Peter Petereit ist nicht mal in Grundzügen in der Lage, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Miethöhe und Bewertung von Immobilien zu beantworten.

Mit diesen Leuten sollte sich die Deutsche Bank ganz bestimmt nicht zusammensetzen, da kann nur schlechtes herauskommen.

Walter Koch schrieb am 28.07.2020 um 22.20 Uhr:
Großes Kino! Solidarität mit allen Karstadt Mitarbeiter:Innen. Vor allem mit den Mitarbeiter:Innen, die sich nach einem Halbtagsjob im Einzelhandel nach den Gewerkschafter:Innen sehnen, die Ihnen die Sorgen und Nöte abnehmen, die sie ohne die Gewerkschafter:Innen nicht hätten.

Andreas Meinold schrieb am 29.07.2020 um 05.15 Uhr:
An zu geringen Umsätzen hat nun der Vermieter, Inhaber , oder Verwalter einer Immobilie die Schuld?

Sorry, aber wie kommt eine Gewerkschaft auf solch eine absurde Sichtweise??

Hans Brunner schrieb am 29.07.2020 um 07.34 Uhr:
Das ist doch für alte Lübecker seit jeher bekannt, dass gewisse Immobilienmogule ihre Immobilien auf der Altstadtinsel überteuert anbieten um sich die Taschen vollzustopfen. Die Stadt tut das ihrige dazu indem Sie seltsame und überhöhte Abgaben von den Einzelhändlern und Gastronomen fordert.(ich spreche da aus eigener Erfahrung) Die Kombination aus beidem macht unsere schöne Innenstadt tot. Aber..
.. Hauptsache die Kasse klingelt, der Mensch ist da nur unbequemes Beiwerk. Und wer da mit wem ist doch so unwichtig wie ein Pickel am Mors. Das Resultat verändert sich nicht. (...) In diesem Sinne....

Martin Kaufmann schrieb am 29.07.2020 um 07.35 Uhr:
Typisch SPD.

Vom eigenen Unvermögen ablenken und nun den Vermietern die alleinige Schuld geben.

Wer hat denn dafür gesorgt, dass keine Kunden mehr in die Innenstadt kommen können.
Das war ja wohl die SPD.

Die Vermieter mögen Mitschuld an der Misere haben, aber die SPD ist genau so Schuld!!!

Sebastian F. schrieb am 29.07.2020 um 09.00 Uhr:
… in einem Paralleluniversum erkennt der selbsternannte Homo Sapiens gerade verstärkt das Online Shopping nicht gut für den lokalen Handel ist...

Hardin Tenger schrieb am 29.07.2020 um 15.34 Uhr:
(...)
Wenn schon Deutsche Bank, wenn schon RREEF Investment GmbH, dann sollte mindestens am Zaun derer Zentrale/Frankfurt/M > Taunusanlage mit dem Ruf "ich will da rein" gerüttelt werden.
"Mahnwache" vor einem Bankgebäude der Deutschen Bank in Lübeck ist wie "haltet den Dieb" im Nebel.
Die People dort sind doch froh selbst noch nicht von der Entlassungsorgie innerhalb der DB betroffen zu sein.
Die haben andere Sorgen als sich Gedanken um ein " NIX geht mehr" Projekt zu machen.
Und wenn überhaupt, anfangen mit Mahnwachen und selbst gemalten Bildern sollte Sie vor dem Lübecker Rathaus und der LHG Zentrale. Und könnten Sie dem Bürgermeister erklären wie eine "freundliche Einkaufstadt" ohne Poller, ohne Verbotsschilder, ohne Politessen und ohne grüne Innenstadt-Indianer von Käuferschichten neu entdeckt werden könnte.

W. Boller schrieb am 29.07.2020 um 18.07 Uhr:
Ich lese hier schon merkwürdige Ansichten meiner Mitkommentatoren.
Die Gewerkschaft ist schuld, die Mitarbeiter sind auch schuld und die Verkehrsberuhigung auch.
Regional liegt die Hauptschuld bei der Schaffung der Warenhäuser auf der Grünen Wiese. Das gilt für Lübeck, aber auch andere Städte. Da kann ich bis an die Ladenkasse fahren und es wird mir demnächst auch noch gleich in den Kofferraum gelegt.
Das hat sogar zu Ladenschließungen in den umliegenden Kleinstädten geführt, als der Onlinehandel noch gering war.

Um das Problem Karstadt zu verstehen, muss man wohl an die 25 Jahre zurück gehen. Umsätze noch gut, Geschäftsleitung selbstgefällig bis überheblich. Wer in Richtung Essen buckelte und das Nichtstun gut hieß, durfte aufsteigen. Das kann keiner Firma auf Dauer gut tun. Folglich ging es langsam bergab.
Mitarbeiter übten Verzicht beim Gehalt und Sonderzahlungen(Haustarifvertrag mit der Gewerkschaft).
Die "Retter" haben ebenfalls versagt, sich selbst gute Gehälter entnommen und fingen an das bilanzierte Eigenkapital (Anlagevermögen) zu verscherbeln und dem Warenhaus wieder überteuert zu vermieten. So wurden die verbliebenen Gewinne abgeschöpft und den Immobilienhaien zugeführt.
So konnte man keinen angeschlagenen Betrieb retten, sondern nur die Leichenfledderei einleiten.
Damit war der Konkurs / Insolvenz eingeleitet.

Übrigens, viele Verkaufsflächen waren schon lange vorher vermietet. Für den Kunden war das aber nicht sichtbar.

Merke: Die meisten Investoren investieren nicht, sondern ziehen Geld auch den erworbenen Firmen, zerlegen sie und verkaufen die "Kleinteile".
Das ist die neue soziale Marktwirtschaft.
Früher verdrängten die Großen die Kleinen. Jetzt gibts noch eins obendrauf.

Und liebe SPD, die ihr den Altkanzler zugejubelt habt? Auch er hat den Heuschrecken Tür und Tor geöffnet. Die CDU hatte viel Zeit das wieder zu ändern. Hat sie aber nicht. Die hat nach der Finanzkrise nur geschwafelt.

Manfred Vandersee schrieb am 29.07.2020 um 23.02 Uhr:
Mein Geld hat Karstadt schon seit gut 10 Jahren nicht bekommen, weit bevor irgendwelche Miethaie oder Zukunftswerkstätten ihr Unwesen trieben. Schon "damals" verkaufte Karstadt viele Produkte, die man online oder eben halt auch vor Ort viel bequemer einkaufen konnte.

Sarah Mohnhaupt schrieb am 30.07.2020 um 15.21 Uhr:
Sehr geehrte SPD-Mitglieder,

mal Hand auf das Herz: Wer von Ihnen hat in den letzten Jahren regelmäßig bei Karstadt eingekauft?

Angebot und Nachfrage bestimmen in der freien Marktwirtschaft, ob ein Geschäfstkonzept funktioniert oder nicht.

Und jetzt nochmal die Hand auf das Herz: Wer hat alles von der SPD den Ausbau der "grünen Wiese", von Citty-Park und LUV-Einkaufszentrum befürwortet - und damit indirekt den Niedergang der Innenstadt als Geschäftszentrum befürwortet?

Hochachtungsvoll

Mohnhaupt


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