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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2020






Lübeck:

Die PARTEI: Ordnungsamt erzielt Einigung mit CoVid-19

Es gibt endlich mal gute Nachrichten, findet "Die PARTEI HL": Bürgermeister, Ordnungsamt und Corona haben sich auf Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Ansteckungen geeinigt - Zeitbombe Affenfelsen und Todesfalle Clemensstraße seien endlich entschärft!

Die Mitteilung im Wortlaut:

(")Dem Ordnungsamt Lübeck und Bürgermeister Jan Lindenau ist ein weiterer Coup im Kampf gegen das Corona-Virus gelungen. Wie Anhand der aktuellen Situation in Lübeck abzulesen ist, haben sich die Verantwortlichen mit dem CoVid-19-Erreger offenkundig darauf geeinigt, nur noch Freitags und Samstags zwischen 22 und 06 Uhr und auch nur in der Clemensstraße, dem Drehbrücken- sowie dem Carlebach-Platz ansteckend zu sein.

Das wird besonders deutlich, wenn man aktuell einfach mal einen Blick in die Breite Straße, Holstenstraße oder Königsstraße wirft. Mensch an Mensch dicht gedrängt, die Geschäfte zum Bersten gefüllt, das bißchen Bürgersteig dann auch noch mit Ramsch oder Tischen zugestellt, kaum jemand mit Maske, Tische, die wie in der Back Factory Holstenstraße nicht desinfiziert werden, Gruppen von mehr als zehn Personen auf einem Haufen, Anwohnerparkplätze mit Touristenautos belegt, umherlaufende Kinderscharen - Anarchie und Wahnsinn, wohin man sieht. Und Ordnungsamt und Bürgermeister? Nicht mal als Fotografie oder Denkmal irgendwo zu erblicken.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass alle sicher sind - nicht so wie zum Beispiel in der "Todesfalle Clemensstraße", wo sie ja stets in Cohortenstärke für ganze 55 Personen anrücken. Außer Donnerstags, wo es zwar auch zum Bersten gefüllt ist, aber der Virus, wie erwähnt, ja noch nicht ansteckend ist...

Wir von der Partei Die PARTEI Lübeck möchten daher unseren Hut vor unseren Stadtobersten ziehen und als erste gratulieren, dass nach nur sechs Monaten Verhandlungen diese bahnbrechende Einigung erzielt werden konnte. Weiter so und nicht vom Weg abbringen lassen. Dann wird Lübeck bald noch berühmter als New York und Norditalien zusammen *keinZwinkersmiley*(")

Bastian Langbehn, ist Mitglied der Bürgerschaft für Die PARTEI in der Fraktion Bündnis ‘90/Die Grünen. Foto: Indra Schreiber

Bastian Langbehn, ist Mitglied der Bürgerschaft für Die PARTEI in der Fraktion Bündnis ‘90/Die Grünen. Foto: Indra Schreiber


Text-Nummer: 139545   Autor: Die PARTEI HL   vom 29.07.2020 10.48

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Kommentare zu diesem Text:

Frank Walter schrieb am 29.07.2020 um 10.57 Uhr:
Muss man jeden Schwachsinn veröffentlichen?

K.-H. Kutschner schrieb am 29.07.2020 um 11.03 Uhr:
Ansich hab' ich es nicht so mit "Die Partei", aber in diesem Fall muss ich denen mal zustimmen.
Blinder Aktionismus hilft wirklich nichts gegen Carola.

Pascal Scherm schrieb am 29.07.2020 um 12.13 Uhr:
Eine absolut unsachliche und unseriöse Veröffentlichung. Auch wenn sie von einem spätpubertären Mitglied einer sog. Satirepartei stammt. Daß so ein geballter Schwachsinn sich als "Partei" und "Politik" bezeichnen darf, führt nur zu zusätzlicher Politikverdrossenheit und weiterer Ablehnung des Grundprinzips der Demokratie. DIE GRÜNEN sollten überlegen, ob es wirklich eine gute Idee war, den feinen Herren in ihre Fraktion aufzunehmen. Mir kommen da jedenfalls Zweifel.
Die Pandemie ist eine ernste Sache! Reiserückkehrer, Restaurantbesucher und unbedachtes Partyvolk werden wahrscheinlich zum erneuten Ausbruch des Virus führen. Auch eine Maskenpflicht im Bereich der Fußgängerzone halte ich für sinnvoll, da hier tatsächlich die Abstandregelung auf eklatante Weise verletzt wird.

Lübeckerin schrieb am 29.07.2020 um 13.32 Uhr:
Warum eigentlich immer diese Empörung? Herr Langbehn übernimmt Verantwortung zeigt auf, wo es hakt und bedient sich dabei des Stilmittels Satire.
Schöne Sache!
P.S.:
und dann noch diese Carola ..
made my day, danke!

Jörg schrieb am 29.07.2020 um 13.52 Uhr:
Super🙌die Doppelmoral der Politik auf den Punkt gebracht. Und das Alles ohne Ironie.Von "unsachlich" und "unseriös" keine Spur...
Danke

Otto Schneider schrieb am 29.07.2020 um 13.58 Uhr:
Herr Langbehn, auch wenn Sie angeblich die Kommentare nicht lesen, hier einer für Sie

Es ist nicht lauter, wenn Sie Ihre Partei für Ihre privaten Belange benutzen, nur weil Sie in "Ihrer" Clemensstraße regieren wollen.

Da stellen Sie sich auf die Stufe einiger früherer Kommunalpolitiker, wie Herrn Saxe (die Fahrbahn der Kleinen Burgstraße wurde nach seinem Fahrradsturz" saniert) und Herrn Boden (lässt Bäume von der der städtischen Firma auf Stadtkosten Fällen, weil diese ihm die freie Sicht nehmen)

Das wollen Sie doch nicht wirklich, oder?

Dafür sind Sie doch in der PARTEI

Der Dirk schrieb am 29.07.2020 um 14.12 Uhr:
Herr Scherm stellt hier eindrucksvoll unter Beweis, daß er nicht in der Lage ist, zwischen den Zeilen zu lesen.. Satire ist halt nicht für jeden verständlich..
Zur Erklärung: Satire wird in der Regel verwendet, um mit einem Augenzwinkern auf reale Missstände hinzuweisen. Die Grünen in Lübeck haben halt begriffen, daß es der sehr guten Partei Die PARTEI durchaus ernst ist mit der Politik, diese aber eben etwas weniger trocken rübergebracht wird..

Kai Bethke schrieb am 29.07.2020 um 15.24 Uhr:
Immerhin scheinen wir uns einig zu sein, dass das Satire ist. Die birgt aber immer die Gefahr von Missverständnissen, weshalb sie in der Regel in der Politik nichts taugt. So auch hier.
Ich verstehe Herrn Langbehn nämlich so, dass er befürchtet, Lübeck könne sich zu einem Epizentrum der Pandemie nach New Yorker Vorbild entwickeln (ausdrücklich ohne Augenzwinkern), weil die Stadtverwaltung nach seiner Auffassung zu wenig gegen die Ansteckungsrisiken unternimmt. Daher der Hinweis, dass die Beschränkungen in der Clemensstraße und am Drehbrückenplatz nicht nur temporär erforderlich seien und die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkungen auf andere Teile der Innenstadt ausgeweitet werden müssten.
Herr Langbehn, das ist doch mal eine klare Position. Wenn Sie sich jetzt die Kommentare anschauen - wäre es nicht besser gewesen zu schreiben WOFÜR sie sind, statt sich an den bereits getroffenen Entscheidungen abzuarbeiten?

Arne schrieb am 29.07.2020 um 15.25 Uhr:
"Es soll ja auch Leute geben, die tatsächlich glauben, Satiriker schrieben ihre Texte wirklich zum Spaß ..." (Wolfgang J. Reus)

Sarah Mohnhaupt schrieb am 29.07.2020 um 15.54 Uhr:
Das es Mitglieder der "Partei" gibt, die der Clemensstraße als Anwohner und Stammgäste der dortigen Wirtshäuser nahe stehen ist ja hinlänglich bekannt.

Das von der "Partei" nur pubertärer Unsinn kommt, welcher dann hochtrabend als "Satire" erklärt wird auch.

Neu dagegen ist, dass solche Mitteilungen sich lesen, als ob ein beleidigtes Kind sich vor dem Süßigkeitenregal schreiend zu Boden wirft, weil es keinen Lutscher bekommt.

Die Stadt hat richtig gehandelt - und sollte weiterhin mit aller notwendigen Konsequenz durchgreifen.
Es sind momentan die Partymeilen, welche sich als "Hotspots" erweisen. Ein Blick in Richtung Wolfgangsee bzw. Bodensee oder nach Berlin reicht da völlig aus.
Leider ist die "Partei" zu konsum- und partyorientiert, um solche gravierenden Dinge zu erkennen. Wenn man es in Satire verpacken möchte, könnte man auch sagen "Hedonismus geht eben über Leichen". Aber das möchte ich tatsächlich niemandem unterstellen.

huggel schrieb am 29.07.2020 um 19.31 Uhr:
Liebe Mitmenschen und die die es werden wollen. Auch ich besuche seit Jahren die einschlägigen Etablissements, in der von mir sehr geschätzten Clemensstraße.
Was sich hier über die Jahre entwickelt hat, lässt sich mit Gold nicht aufwiegen. Hier trifft sich ein Potpourri aller Gesellschaftsschichten. Jeder ist willkommen, solange er/sie/es, was auch immer sich nicht wie ein (...) verhält. Woanders wird viel Geld für soziale, interkulturelle Integration ausgegeben ( zu Recht ), hier wird sie gelebt und ist auch noch kostenlos. Und natürlich treffen sich hier zu viele Leute und logisch trinken die Leute hier zu viel und ja manchmal werden bestimmt auch illegale Drogen genommen und ja die Musik ist bestimmt manchmal auch zu laut und ja hier werden die Ordnungshüter bestimmt ma angepöbelt. Alles richtig, alles selbst schon erlebt... Was machen wir jetzt damit? Das ist ja das Dilemma. Die eine Gruppe sagt, das Ende der Welt naht, wenn nicht alle Rücksicht nehmen, die anderen Gruppe sagt das alles übertrieben ist. Ich glaube auch das Rücksicht und Zurückhaltung der bessere Weg ist. Ich glaube aber nicht das es richtig ist, die entstandene und wichtige Kneipenkultur durch die beschlossenen Beschränkungen komplett zu zerstören und den Ladenbesitzern ihre Existenz zu nehmen. Die Clemensstraße ist wichtig! Ne Lösung hab ich auch nicht, würde mir aber mehr Verständnis wünschen. Und für alle Satirekritiker: Eine Satire, die der Zensor versteht, wird mit Recht verboten - Karl Kraus...!

Manfred Vandersee schrieb am 29.07.2020 um 22.06 Uhr:
Wer sich unbedingt mit Corona anstecken möchte, kann das ja bei "Fridays for Future" machen. Da ist es egal, wie viele Menschen sich versammeln, wie dicht sie beieinander stehen und wie laut sie schreien. Manche meinen sogar, es würde ja ausreichen, genug fürs Klima zu tun;)

Maja F. schrieb am 30.07.2020 um 00.19 Uhr:
Ja...ja und nochmals ja....da spricht jemand das aus ,was wir auch so sehen....
Entweder,oder....direkt vor dem Rathaus Breite Straße tobt das normale Leben ( man kann die Touristen schwer nötigen und es gibt so etwas wie " Eigenverantwortung".Das steht kaum im Verhältnis zu dem,was für eine Welle gemacht wird an anderer Stelle...keiner will steigende Zahlen aber auch keiner möchte eine Stadt,die sich selber von innen spaltet und nicht die richtigen Relationen sieht....

Holger Steffen schrieb am 30.07.2020 um 08.01 Uhr:
Nicht nur Freitags und Samstags zwischen 22 Uhr und 6 Uhr ist das Virus ansteckend, sondern auch an den Tagen und Uhrzeiten dazwischen. Und da kontrolliert keiner den Mindestabstand und die Maskenpflicht. Das wollte uns der "Künstler" verpackt und umwickelt mit Ironie und Satire damit sagen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht... *zwinkersmiley*

Pascal Scherm schrieb am 30.07.2020 um 11.31 Uhr:
@der Dirk
Ich bin durchaus in der Lage, Satire als solche zu erkennen. Das Gefasel des Herrn Langbehn erfüllt meine Ansprüche an Feinsinn, Witz und Eloquenz aber nicht. Als "Politiker" hat man durchaua auch als Satiriker eine gewisse Verantwortung. Herr Langbehn verfolgt aber nur die Agenda "seiner" Clemensstraße um hier weiter Party feiern zu können. Damit disqualifiziert er sich in meinen Augen. Wenn Menschen aufgrund ihres Egoismus ihr Vergnügen vor die Sicherheit der Allgemeinheit stellen, ist es m.E. auch erlaubt, sich zu empören. Corona ist kein kleiner Schnupfen! 20% der Coronapatienten im Krankenhaus versterben!
Ansonsten schließe ich mich dem Kommentar von Frau Mohnhaupt an.

Sarah Mohnhaupt schrieb am 30.07.2020 um 12.54 Uhr:
@huggel:
Sie schrieben folgendes in Bezug auf die Clemensstraße:

"Jeder ist willkommen, solange er/sie/es, was auch immer sich nicht wie ein (...) verhält. (...) ja hier werden die Ordnungshüter bestimmt ma angepöbelt."

Astrein.
Das Selbstverständnis, von "jeder ist Willkommen", außer natürlich die Leute, die eben nicht willkommen sind entlädt sich dann also im Anpöbeln von Ordnungskräften.
Leider ist es ja grade en vogue, dass "Partypeople" meinen, es ist schon irgendwie ok andere Menschen(!) anzupöbeln, wenn diese ihren Job für die Gesellschaft machen.

(...)

huggel schrieb am 30.07.2020 um 16.01 Uhr:
@ Frau Mohnhaupt.. Nun lassen sie mal die Kerzen auffer Torte. Die Aufgaben die der Ordnungshüter nun einmal aufgrund seiner Berufswahl ausüben muss, führt halt ab und an mal zu Meinungsverschiedenheiten. Das geht beim Knöllchen für den nüchternen Autofahrer los und endet beim angetrunkenen Gast auf einer Party. Die Leute die den Job machen sind sich dessen aber bestimmt bewusst, aber schön das sie darauf nochmal hinweisen... (...)

Sarah Mohnhaupt schrieb am 30.07.2020 um 22.01 Uhr:
@huggel:
Dann haben die Ordnungsbediensteten also quasi "selber schuld", wenn sie auf Leute treffen, die sich nicht um gesetzliche bzw. gesellschaftliche Regeln scheren?
Das ist eine höchst fragwürdige Argumentation, da es sich ähnlich anhört, wie "warum tragen Frauen auch kurze Röcke, man weiß doch was da passieren kann!". Sowas ist unter dem Strich aus meiner Perspektive eine menschenverachtende Einstellung.

(...)

huggel schrieb am 31.07.2020 um 21.19 Uhr:
@ Frau Mohnhaupt..
In einer perfekten Gesellschaft ohne die 7 Todsünden würde ihre Argumentation durchaus Sinn ergeben. Leider ist die Menschheit noch nicht soweit. Wäre dem so, dann würden wir überhaupt keine Ordnungshüter mehr brauchen. Aktuell ist es nun aber so, dass Menschen gesetzliche Richtlinien unterschiedlich beurteilen. Das führt zu Reiberein und manchmal bestimmt auch zu einem handfesten Streit. Das ist das Leben was jeden Tag stattfindet.. Die kurze Rocknr. ist mir zu billig, von daher gehe ich darauf nicht ein.
Nicht jene, die streiten sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen. Maria von Ebner - Eschenbach.


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