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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 11. August 2020






Lübeck:

Arbeitslosigkeit in Lübeck: Anstieg geringer als vermutet

Die Corona-Pandemie hat auch den Arbeitsmarkt stark getroffen. Laut den Zahlen der Arbeitsagentur Lübeck könnte sich aber langsam eine Kehrtwende andeuten. Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, waren im Juli 2020 zwar mehr Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat und im Vorjahr. Dieser Anstieg fiel jedoch geringer aus als in den letzten Jahren.

In der Hansestadt Lübeck waren im Juli 2020 10.093 Arbeitslose gemeldet, 134 (1,3 Prozent) mehr als vor einem Monat und 1.590 mehr als vor einem Jahr. Mit 17,6 Prozent verzeichnet Lübeck den geringsten Vorjahresanstieg aller Regionen in Schleswig-Holstein. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat und um 1,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,7 Prozent an.

"Schuljahres- und Ausbildungsende, Auslaufen befristeter Arbeitsverträge zum Quartalsende sowie die Haupturlaubszeit ließen die Arbeitslosigkeit zum Vormonat saisonbedingt steigen. Dieser Anstieg fiel jedoch geringer als in den letzten Jahren aus. Auch der Abstand zum Vorjahr wird nach dem starken Corona-Einbruch weiter kleiner. Erfahrungsgemäß dauert die Sommerpause im August noch an, bevor es im Herbst eine Belebung am Arbeitsmarkt gibt, die dieses Jahr vermutlich durch die Corona-Pandemie verhaltener ausfallen wird", erläutert Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

"Die Kurzarbeit sichert zurzeit viele Jobs. So wird nicht nur Arbeitslosigkeit vermieden, sondern Arbeitsplätze erhalten. Unternehmen können flexibel und schnell den Betrieb wiederaufzunehmen ohne aufwendig nach neuem Fachpersonal suchen zu müssen. Vom 01. März bis 26. Juli sind im Agenturbezirk Lübeck 4.910 Anzeigen zur Kurzarbeit für 50.747 Beschäftigte eingegangen. Damit greifen rund 42 Prozent der Betriebe, die mindestens eine oder einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben, auf dieses Instrument zurück. Die meisten Anzeigen gingen im April ein. In den letzten beiden Monaten sind deutlich weniger hinzugekommen", erklärt Dusch.

Die Anzeigen kamen aus den verschiedensten Branchen. Während in einigen Bereichen wie Hotels, Gastronomie, Reisebüros, Tourismus und Einzelhandel (ohne Lebensmittel) die Geschäfte wieder anlaufen, könnten andere wie Messebau, Veranstaltungswesen oder Kulturschaffende noch länger von Kurzarbeit betroffen sein. Wie stark die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen. Dann steht fest, ob wirklich alle Beschäftigten im Unternehmen verkürzt gearbeitet haben oder nur ein Teil, weil sich zum Beispiel zwischenzeitlich Aufträge ergeben haben oder Vorsorgemaßnahmen gelockert wurden. Für die Abrechnung haben Unternehmen drei Monate Zeit. "Nunmehr liegen die Agenturdaten zur Inanspruchnahme für den Monat März vor. 2.148 Betriebe haben für 13.165 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten", ergänzt der Agenturchef.

3.353 Arbeitslose und damit 147 (4,6 Prozent) weniger als im Vormonat und 839 (33,4 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III ("Arbeitslosengeld I", Betreuung durch die Agentur für Arbeit) zuzuordnen. Einen vergleichbaren Bestand an Arbeitslosen gab es zuletzt im Juli 2006. Beim Jobcenter Lübeck ("Hartz 4", Rechtskreis SGB II) waren Ende Juli 2020 6.740 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 13 (0,2 Prozent) weniger als im Juni 2020 und 670 (11,0 Prozent) mehr als im Juli 2019. Einen vergleichbaren Bestand an Arbeitslosen gab es zuletzt im Juli 2018.

Die Kurzarbeit sichert zurzeit viele Jobs. Vom 1. März bis 26. Juli sind in der Hansestadt Lübeck 2.326 Anzeigen zur Kurzarbeit für 26.889 Beschäftigte eingegangen. Damit greifen rund 42 Prozent der Betriebe, die mindestens eine oder einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben, auf dieses Instrument zurück.

Mit 17,6 Prozent verzeichnet Lübeck den geringsten Vorjahresanstieg aller Regionen in Schleswig-Holstein.

Mit 17,6 Prozent verzeichnet Lübeck den geringsten Vorjahresanstieg aller Regionen in Schleswig-Holstein.


Text-Nummer: 139567   Autor: Agentur für Arbeit/red   vom 30.07.2020 10.35

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