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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 8. August 2020






Lübeck:

Lindenau: Neue Steuer für leer stehende Gebäude

Bürgermeister Jan Lindenau ist sichtlich genervt: Gerne würde er mit dem Besitzer des Karstadt-Gebäudes über die Zukunft sprechen. Dort gibt es aber offenbar kein Interesse. Lübecks Verwaltungschef bringt deshalb eine neue Steuer für leer stehende Gebäude ins Gespräch.

Jan Lindenau würde gerne mit dem Eigentümer diskutieren. "Für die ist Lübeck ein Vorort von Hamburg und entsprechend verlangen die hohe Mieten", vermutet er. Die Folge könnte bei einer Schließung der Karstadt-Filiale in Lübeck ein großer Leerstand in der Innenstadt sein.

Ein Mittel dagegen könnte eine neue Grundsteuer sein. Besitzer leer stehender Immobilien müssten dann einen erhöhten Steuersatz zahlen. Damit könnte vielleicht auch weltweit tätige Immobilienunternehmen dazu gebracht werden, sich um ihre Liegenschaften zu kümmern. Ein Vorbild ist dabei für den Lübecker Bürgermeister die neue Grundsteuer C, die auf ungenutzte Grundstücke erhoben wird. Auch sie soll ein Mittel gegen die Spekulation sein.

Der Bürgermeister lobt dagegen die Lübecker Hauseigentümer. Die seien erreichbar und kümmern sich um ihre Immobilien. "Die verstehen auch, wenn man an der Miete etwas machen muss."

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Bürgermeister Jan Lindenau.

Bürgermeister Jan Lindenau bringt eine neue Steuer für leer stehende Immobilien in der Innenstadt ins Gespräch. Foto: Harald Denckmann

Bürgermeister Jan Lindenau bringt eine neue Steuer für leer stehende Immobilien in der Innenstadt ins Gespräch. Foto: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 139604   Autor: red.   vom 01.08.2020 18.31

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Kommentare zu diesem Text:

Frieda Brandt schrieb am 03.08.2020 um 09.00 Uhr:
Da fällt mir folgendes zu sein:
Druck erzeugt Gegendruck und man fragt sich, wer am längeren Hebel sitzt. Ob das taktisch geschickt ist, mag ich doch sehr bezweifeln. Aber halt meine Meinung.

Cat schrieb am 03.08.2020 um 09.09 Uhr:
ha, endlich mal was wirklich vernünftiges! Bitte richtig Geld nehmen. Die Immohaie haben reichlich davon und sämtliche Eigentümer welche Leerstand haben können endlich auch malwas dagegen tun.

Auf meiner Wohnecke stehen so viele WHG leer, trotzdem wird immer weiter gebaut.

Richtig so, laßt die Eigentümer blechen, wenn die schon nicht vermieten wollen.
Leerstand in Lübeck Innenstadt wird dann auch wieder weniger.

Sebastian Berger schrieb am 03.08.2020 um 10.45 Uhr:
Wie in anderen Bereichen in der Wirtschaft auch, wird versucht, Gewinnmaximierung anzustreben. Solange sich niemand dagegen stellt, Gegenmaßnahmen oder ähnliches ergreift, wird dies auch ohne Gewissen weiter praktiziert. Wie ein Kind, dass sich die Grenzen auslotet. Man kann (muss) etwas dagegen tun.

Hardin Tenger schrieb am 03.08.2020 um 12.35 Uhr:
Gemeint ist wohl:
Besteuerung leerstehender Immobilien über einen längeren Zeitraum.
Liegt eine für den Fiskus erklärende Gewinnerzielungsabsicht bez. Vermietung oder Verkauf vor, dann wird`s für den Bürgermeister ein Trauma.
Sollte die Kommunale Zweckentfremdungsverordnung greifen, dann würden Bußgelder von 50T-Euro bis 100T-Euro selbst einem dubiosen Eigentümer/Verkäufer wie -------- hinsichtlich dem zu erwartenden XXL-Verkaufserlös rein gar NIX ausmachen.
Ergo, erst den Fiskus fragen und dann agieren Herr Bürgermeister.

Volker A. schrieb am 03.08.2020 um 14.08 Uhr:
Das Problem Karstadt ist ziemlich vielschichtig und nur der Höhepunkt einer Entwicklung

Was ist schon alles aus der Innenstadt an alten traditionellen Geschäften verschwunden? Warter, Lehmensik, Haerder, Anni Friede um nur ein paar zu nennen.

Und was ist gekommen? Die gleichen Läden die man auch in den Malls am Stadtrad findet. Dort wo es kostenlose Parkplätze gibt und wo man seine Einkaufstüten nicht kilometerweit schleppen muss.

Hinzu kommt einer der teuersten ÖPNV in Deutschland. Viele bezahlen lieber 3-5 Euro Versandkosten im Online-Shop als bis zu 6,60 Euro für eine Bustour in die Stadt und zurück

Hinzu kommt, das Karstadt nicht mehr das modernste Geschäftkonzept hat.

Auch der Reallohnverlust und der damit einhergehende Kaufkraftverlust weiter Teile der Arbeitnehmerschaft zeigen ihre negative Wirkung.

Die Coronakrise und der Lockdown haben dann, was imho nicht überaschend ist, das Fass zum überlaufen gebracht und bringen das Desaster an den Tag..

Macht Karstadt dicht, reißt das Gebäude ab und macht aus dem Grund eine schöne Grünfläche mit vielen Bäumen oder baut dort im außerlich mittelalterlichen Baustil günstige Wohnungen. Davon würden die Lübeck mehr haben als vom Versuch Karstadt mit Gewalt am Leben zu halten.


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