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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2020






Lübeck:

Test- Weihnachtsmarkt auf dem Markt

Seit März sind die Schausteller ohne Einkommen. Das soll sich ändern. Am 10. August starten in Lübeck zwei Mini- Volksfeste. Sie sind gleichzeitig ein Test für den Weihnachtsmarkt. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird die Veranstaltung in Lübeck auf dem Markt am Rathaus stattfinden.

Der Schausteller-Verband und die Stadtverwaltung haben sich auf zwei "Mini-Volksfeste" geeinigt. Mit jeweils fünf Ständen bieten die Schausteller ab 10. August 2020 auf dem Markt ein abgestimmtes Angebot aus Speisen, Getränken und Unterhaltung wie einem Karussell oder Entenangeln an. Damit alle Schausteller teilnehmen können, werden die Teilnehmer gewechselt. Auf der Trave-Promenade bleiben die Stände bis zum Herbst. Dann beginnt dort der Umbau der Promenade. Auf dem Markt soll die Aktion bis zum Beginn des regulären Weihnachtsmarktes laufen. "Es ist ein Test, ob die Corona-Bedingungen eingehalten werden können", sagt Bürgermeister Jan Lindenau. Die Stand-Betreiber müssen natürlich ein Hygiene-Konzept vorlegen.

"Einen Weihnachtsmarkt, wie ihn die Lübecker gewohnt sind, wird es nicht geben", stellt der Bürgermeister klar. Es werde noch geprüft, was möglich ist. So werde die Stadt mit den Gastronomen in der Clemensstraße ein Konzept erarbeiten, wie ein dichtes Gedränge von Personen vermieden werden kann.

Eine Garantie gibt es für die Mini-Volksfeste und den Weihnachtsmarkt nicht. "Auch den Standbetreibern muss klar sein, dass sich die Corona-Regeln ändern können", so Lindenau. Dann könnten die Buden auch geschlossen werden.

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Bürgermeister Jan Lindenau zu den Mini-Volksfesten und dem Weihnachtsmarkt.

Das Mini-Volksfest wird nicht wie angekündigt auf dem Koberg, sondern auf dem Markt stattfinden.

Das Mini-Volksfest wird nicht wie angekündigt auf dem Koberg, sondern auf dem Markt stattfinden.



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 139606   Autor: red.   vom 01.08.2020 23.03

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Kommentare zu diesem Text:

Peter Schöttler schrieb am 02.08.2020 um 23.23 Uhr:
Prinzipiell ist es ja richtig, daß es Test-Veranstaltungen gibt, aus denen die Stadt lernen kann, wie auch zu Corona-Zeiten jahrmarktsähnliche Veranstaltungen funktionieren könnten.
Ich halte aber die ausgesuchten Orte für falsch, und das aus zwei Gründen:
1.)Dort sammeln sich sowieso zu viele Menschen.
2.)Die sich dort sammelnden Menschen kommen von zu weit her.
Oder anders ausgedrückt: das Virus reist mit den Menschen; ein Reisender steckt sich in der Ferne an und löst dann einen Massenausbruch auf solchen "Mini-Volksfesten" aus.
Eine Alternative wäre ein dezentrales Volksfest, das Fernreisende -Touristen- gar nicht auf dem Plan haben: in jedem Ortsteil wird ein -also ein einziges- Fahrgeschäft aufgestellt, dazu ein paar Futterbuden. Natürlich müsste man Rücksicht auf die Bewohner nehmen, so sollten die Öffnungszeiten von Sonntag bis Donnerstag nur bis 20.00 Uhr gehen, Freitags, Samstags und vor Feiertagen bis 22.00 Uhr; eventuell sollte es auch Einschränkungen beim Alkohol-Verkauf geben (siehe die Erfahrungen zum Beispiel in Stuttgart).
Um sich das mal bildlich vorzustellen: auf dem Wochenmarkt auf Marli steht ein Riesenrad, dazu 'ne Wurstbude, ein Muzzen-Verkäufer und vielleicht ein kleines Bier-Zelt. Dort würden sich hauptsächlich Menschen treffen, die sich sowieso in den hiesigen Supermärkten auf Ansteckungsreichweite begegnen. Das wäre ein tolles Event für die Menschen, und wenn die Stadt auf Gebühren verzichtet auch noch für Schausteller eine gute Möglichkeit, wenigstens einen Teil der Saison zu retten.

Frieda Brandt schrieb am 03.08.2020 um 09.04 Uhr:
Diese "Test-Weihnachtsmärkte" finden doch schon jede Woche von Montag bis Samstag auf den Wochenmärkten statt und es klappt sehr gut. Auch dort kaufen neben Einheimischen Touristen Waren ein und das Gedränge ist groß.

Thomas Völker schrieb am 03.08.2020 um 09.56 Uhr:
Immer wenn ich sowas lese, frage ich mich allen ernstes, wie Dumm glauben die Stadtoberen eigentlich ist der Bürger?

Peter Hintz schrieb am 03.08.2020 um 11.13 Uhr:
Frei nach dem Motto: "Denn sie wissen nicht was sie tun"
Hinterher wird wieder nach dem Verantwortlichen gesucht..der natürlich immer bei anderen dann zu finden ist.

Chris Lang schrieb am 03.08.2020 um 13.36 Uhr:
Der Weihnachtsmarkt als Großer Attraktor sollte einfach neu gedacht werden, das muss zumindest am Jahresend ein verlässlicher Anker bleiben. Auch psychologisch, um Mut für 2021 zu schüren.

Ist am schwersten, aber auch (wenn man es erst tut) am einfachsten: Größer spielen!

Braunstraße komplett für Verkehr sperren und zur Fressmeile machen. Buden und Geschäfte bis runter zum "Theaterplatz". Naschmeile vor dem Buddenbrook-Haus. Etc.

Nicht nur als Markt-Ereignis spielen.

Schlanke Stadt. Schnelle Stadt. Der Bürgermeister lässt einiges an der qua Jugend versprochenen Flinkheit missen.

Wird Zeit, die Stadt zu pushen.

Dennis (eMail: d.boller@web.de) schrieb am 03.08.2020 um 15.22 Uhr:
Ich werde das mit dem Abstand mal testen. Ich habe hier einen Regenschirm, der hat ausgeklappt einen Durchmesser von 1,4m; also mit 70cm zu jeder Seite nicht einmal die Hälfte des vorgeschrieben Mindestabstandes. Sollte also kein Problem sein … selbst wenn zwei Leute auf diese Idee kommen.

Bin mal gespannt, was passiert, wenn ich mit dem Schirm über diesen Markt gehe: Wie häufig werde ich an anderen Personen hängen bleiben? Welche Sprüche ich mir anhören müssen?

Apropos: Die Idee mit dem Regenschirm habe ich aus Japan. Dort tragen Schulkinder jetzt verpflichtend einen Regenschirm auf dem Weg zu Schule !!! Er soll ein Minimum an Abstand geben, die Kinder besser sichtbar machen und (gerade in Japan wichtig) vor der Sonne schützen.

Tobias Möller schrieb am 03.08.2020 um 15.32 Uhr:
Eine interessante Idee.

Anstatt das Maximum an Fress- und Saufbuden dicht an dicht, nur wenige kleine Verkaufsstände.

Es müsste nur sichergestellt werden, dass Abstände eingehalten werden, es kein Gedränge gibt und alle Oberflächen, die berührt werden, ständig desinfiziert werden.

Die Alstadt ist, bei dem schon jetzt großen Andrang von Touristen, der wohl gänzlich falsche Ort für soetwas.

Hier sollte man vielleicht doch den Volksfestplatz wieder herrichten und entsprechend gestalten.
Da wäre genug Platz, dass sich die Menschen an die Abstände halten können.

Eine Art dauerhaftes Fest auf dem Platz wäre ebenfalls denkbar.
Dann könnten die Schausteller selbst für genügend Besucher und Einnahmen sorgen, indem sie mit attraktiven und interessanten Angeboten werben.

Peter Poppe schrieb am 04.08.2020 um 00.57 Uhr:
Das ist doch alles Unsinn, wer hält denn noch die Abstände in der Innenstadt ein. Da gibt es Straßenmusiker, die die Menschen im Pulk um sich herum sammeln. Bilderverkäufer (ambulante, vermutlich ohne Genehmigung). der seine Bilder auf die vor dem Rathaus sowieso schon recht schmale Straße legt... und es sind keine kleinen Bilder. Und dann gibt es neuerdings noch einen Lebensmittelstand (irgendeine Snackbude), die vor dem Haupteingang von Karstadt steht. Die Kunden stellen sich zwischen dem Verkaufsstand und den Tischreihen des gegenüber liegenden Cafés an und lassen einigermaßen Abstand zwischen den Anstehenden ( aber bestimmt keine 1,5m) und die restlichen Passanten schlängeln sich an den Wartenden vorbei. Wer genehmigt sowas und warum muss dann Weihnachtsmarkt getestet werden, wenn eh schon jeder macht was er will.


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