Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
OK, diesen Hinweis nicht mehr zeigen.


HL-live.de

Montag,
der 11. Dezember 2017






+++ HL-live.de - Archiv +++

17.02.2015 19.56


Fairy Queen: Dreimal Theater in einem Stück

Ein Großprojekt des Lübecker Theaters geht in die entscheidende Probenphase. "The Fairy Queen" heißt das Stück nach William Shakespeare mit Musik von Henry Purcell. Premiere ist am 27. Februar. Am Dienstag wurde es vorgestellt.

Das Stück wird als Semi-Oper bezeichnet. "Das ist nicht etwa eine halbe Oper; eigentlich sind es drei Werke in einem," sagte der Schweizer Regisseur Tom Ryser am Dienstag vor Journalisten. Ryser arbeitet zum ersten Mal in Lübeck. Er erklärt: Das 1692 uraufgeführte Stück basiere zum einen auf Shakespeares Schauspiel "Ein Sommernachtstraum". Zum anderen habe Henry Purcell, der "Orpheus Britannicus" eigenständige musikalische Teile geschrieben. Drittens seien Tänzerinnen engagiert worden, die mit ihrer Choreographin Lillian Stillwell ein weiteres Genre auf die Bühne bringen.

Purcell hat nicht, wie man meinen könnte, die Shakespeare-Vorlage "veropert". Die Geschichte von König Oberon und seiner Königin Titania wird von Schauspielern dargestellt. Die Musik sei quasi als Kommentar zum Geschehen und zu den Gefühlen der handelnden Personen erfunden. Die Sänger stehen gewissermaßen neben der gespielten Rolle. Die Tänzerinnen kommen als Vertretung des Elfenreiches hinzu. Alles miteinander zu verzahnen das sei die große Aufgabe der letzten Probentage.

Purcells Oper war nach der Uraufführung verschwunden. Sie tauchte erst im vorigen Jahrhundert wieder auf, ist inzwischen etliche Male nachgespielt worden. Die Inszenierungen fielen dabei sehr unterschiedlich aus. Kapellmeister Andreas Wolf, für den musikalischen Teil verantwortlich, erklärt: "In der Musik ist wenig endgültig festgelegt. Wir müssen jede Phrase, jede Note genau absprechen, mussten einige Stimmen neu schreiben. Für das Schlagzeug zum Beispiel war kein Notenmaterial vorhanden." Würde man das gesamte vorhandene Material auf der Bühne umsetzen, wäre das Ergebnis abendsprengend, sagt Operndirektorin Katharina Kost-Tolmein. Insofern habe man auswählen müssen.

Insgesamt erwartet die Besucher ein spannendes Unternehmen: Die Menschenwelt begegnet der Feenwelt. Für Tom Ryser gibt es Berührungspunkte, vielleicht sogar mit weiteren Welten. Auch einen neuen Rahmen hat Ryser erfunden. Die handelnden Figuren treten zu Beginn aus einem Gemälde heraus, das im Museum hängt und spielen ihre Geschichte. Vielleicht gibt das Stück sogar einen pädagogischen Hinweis, meint der Schweizer Regiegast, nämlich den: Verlasst gelegentlich eingefahrene Bahnen, lasst der Fantasie freien Lauf und entdeckt neue Welten und neue Möglichkeiten.

Autor: TD

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender
Videos

Service:
Adventskalender
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.