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Mittwoch,
der 18. Januar 2017






Politik kämpft für Markt auf dem Markt

Im Jahr 2010 mussten die Verkaufsbuden in der Breiten Straße verschwinden. Nach langer Diskussion wurde im Jahr 2011 dann ein "Touristen-Markt" auf dem Lübecker Markt eingerichtet. Doch auch der soll jetzt aufgelöst werden. Die Politik kämpft für die wenigen Standbetreiber, die es dort noch gibt.

Kein privater Verkauf auf öffentlichen Flächen: Diesen Grundsatz hat die Bürgerschaft bereits vor etlichen Jahren gefasst. Die zahlreichen Verkaufsbuden in der Breiten Straße mussten schließen. Nach einiger Diskussion wurde dann ein "Touristen-Markt" auf dem Marktplatz eingerichtet. Dort konnten weiterhin Blumen, Schmuck und Gemüse verkauft werden.

Ende des Jahres hat der Blumenstand geschlossen, die Besitzerin ging in Rente. Die LTM als Vermarkter der Fläche sieht keine Zukunft mehr für den "Touristen-Markt". "Der Blumenstand war der Frequenzbringer", sagt auch Wirtschaftssenator Sven Schindler. Zum 1. April sollen alle Stände verschwinden.

Die verbleibenden Standbetreiber machen allerdings Druck. Sie haben sich an die Politik gewandt. Jörg Hundertmark, tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, brachte das Thema in den Wirtschaftsausschuss ein. Eine Frage sei, ob die LTM überhaupt um neue Stände geworben habe. Antje Jansen (GAL) und Peter Reinhardt (SPD) befürchten, dass mit der Aufhebung des Touristen-Marktes berufliche Existenzen gefährdet werden. Ein Vorschlag aus der Politik: Man solle den Kaak zur Marktfläche machen. "Vielleicht kann man dort auch zusätzlich Toiletten einbauen", so Peter Reinhardt.

Ob die letzten Verkaufsbuden in der Innenstadt verschwinden, wird der Wirtschaftsausschuss im kommenden Monat entscheiden. Vorher soll die LTM zur geplanten Schließung des Touristen-Marktes Stellung nehmen.

Breite Straße, Arkaden, Markt: Nach etlichen Standortwechseln sollen die Verkaufsbuden endgültig verschwinden. Foto: JW

Breite Straße, Arkaden, Markt: Nach etlichen Standortwechseln sollen die Verkaufsbuden endgültig verschwinden. Foto: JW


Text-Nummer: 111663 Autor: VG vom 10.01.2017 20.38

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Kommentare zu diesem Text:

hamburger schrieb am 10.01.2017 um 22.26 Uhr:
Bald wird Lübecks einzige Attraktion das Orchester der (...) im Rathaus sein.

H. Prahl (eMail: hprahl@arcor.de) schrieb am 11.01.2017 um 07.04 Uhr:
In jeder Stadt suchen Touristen nach Märkten, je breiter das Angebot, desto besser. Lübeck ist eine uralte Handelsstadt und wurde früher durch den Handel sehr reich.
Ich kann es nicht verstehen, wie man derartiges auch noch zu unterbinden versucht. Hier ist jegliche Förderung gefragt, Innovationen, Unterstützung seitens der Hanseväter!
Zurück zum Treiben, zur Vielfalt, zur Begegnung, zur Belebung. Keine Gutachten, sondern Bewilligung! Nur Tun ist gefragt, eigentlich das einfachste...

Iak Kubinski schrieb am 11.01.2017 um 07.36 Uhr:
@ Hamburger

Die spielen noch, wenn es bald überall bre..... weiter.

Christian Jäger schrieb am 11.01.2017 um 08.03 Uhr:
Konzeptlos!

Lutz Knörnschild schrieb am 11.01.2017 um 12.20 Uhr:
Ist ja süß...Erst vertreibt die Politik den Handel und Wandel mit obskuren Auflagen und widersinniger Verkehrs.-und Straßenplanung aus der Stadt. Läßt riesige Verbrauchermärkte auf der grünen Wiese entstehen und kämpft jetzt angeblich für die Wiederbelebung der Marktflächen...??? Naja, wichtiger erscheint, dass sich die haute volée der Fahrradstadt im Stadtkern wohlfühlt und nicht gestört wird...

Franky schrieb am 11.01.2017 um 12.39 Uhr:
Warum heisst der Markt eigentlich Markt? Ich denke mal, weil da ein Markt stattfinden sollte. Und was ist mit den anderen öffentlichen Marktflächen? Brolingplatz, Travemünde, Kirchplatz Kücknitz usw.? Darf da dann auch kein Markt mehr stattfinden? Und alle Cafe, Restaurants u.ä. mit Aussenflächen? Kommen die auch alle weg? Kein Privatverkauf auf öffentlichen Flächen. Ich lach mich tot.

Horst Mahler schrieb am 11.01.2017 um 12.59 Uhr:
@Lutz Knörnschild
Fahrradstadt???
Du bist wahrscheinlich noch nie in Lübeck mit dem Rad unterwegs gewesen, oder? Daher kennst du auch nicht die tollen "Fahrradstraßen" dessen buckeliges Kopfsteinpflaster mit den 5 cm breiten Fugen für jedes Vorderrad eine Freude ist. Mal ganz von der Lebensgefahr für den Radler abgesehen. Man kommt da nämlich leicht mal zu Fall. Besonders, wenn man entgegenkommenden Autos ausweichen muss, die sich einen feuchten Kehricht darum kümmern, dass sie da gar nicht fahren dürfen. Aber sie sind ja sicher, denn die Polizei hat sich noch nie darum gekümmert.

Zum Thema:
Habe nix dazu zu sagen. Alles wie gehabt. Wer sich immer noch über die politischen Abläufe in Lübeck wundert, dem ist nicht mehr zu helfen.

Jule Manden schrieb am 11.01.2017 um 14.29 Uhr:
Ein Markt ohne Markt hat keinen Marktwert. Noch wertloser sind offenbar nur die verantwortlichen Politiker. Aber die können wohl auf keinem Markt feilgeboten werden.

Tom schrieb am 11.01.2017 um 16.52 Uhr:
Wochenmärkte gehörten und gehören zum Stadtbild.Das war schon im Mittelalter so.Handel auf dem Markt.Für Einheimische und Besucher.Damit istunsere Handels und Hansestadt Lübeck und viele andere Städte groß geworden.
Vielleicht könnten unsere Stadtpolitiker sich Anregungen im Hansemuseum holen.
Wenn nicht auf dem Rathausmarkt dann auf einer anderen zentralen Fläche. Es stehen ja noch einige Trostlose Innenstadtflächen zur Verfügung.

S. Plath schrieb am 11.01.2017 um 17.20 Uhr:
Kein Privatverkauf auf öffentlichen Flächen???
Dann sollten die Lübecker Politiker den Weihnachtsmarkt auch gleich mit schließen.


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