Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
OK, diesen Hinweis nicht mehr zeigen.


HL-live.de

Mittwoch,
der 18. Januar 2017






Priwall: Hilft eine neue Straße?

Beim Hochwasser vergangene Woche war der Priwall abgeschnitten. Die Fähre war nicht mehr nutzbar, die Straße in Richtung Mecklenburg überflutet. Anwohner fordern, dass die Straße vor Hochwasser gesichert wird. Eine einfache Aufschüttung würde reichen.



Priwall-Bewohner und häufige Gäste kennen das Problem mit dem Hochwasser. Mit Fertigstellung der neuen Promenade werden aber viele neue Urlauber auf die Halbinsel kommen. Und ob die Verständnis dafür haben, ihren Urlaubsort bei Hochwasser nicht verlassen zu können, ist zweifelhaft. Bei den Fähren hat sich die Lage bereits verbessert. Sie konnten trotz des Hochwassers die Anleger erreichen. Allerdings war der Fährplatz überspült. Die Autos kamen nicht bis zur Fähre. Das gleiche Problem bestand auf der anderen Seite des Priwalls. Rund 100 Meter der Straße waren überspült und nicht befahrbar.

Priwall-Bewohner Günter Wosnitza ist empört. Erst vor wenigen Jahren sei die Straße in Richtung Mecklenburg erneuert worden. Auf Mecklenburger Seite ist sie hoch genug, auf Lübecker Gebiet auf einem kleinen Stück kurz vor der Landesgrenze zu tief. "Das hätte man mit zwei Lastern Sand beim Neubau beheben können", sagt er.

So einfach ist es nicht, sagt die Stadtverwaltung. Im Jahr 2010 habe es eine neue Asphaltschicht, aber keine grundhafte Sanierung gegeben. "Das Thema Hochwasserschutz war nie Auslöser oder Gegenstand der angesprochenen Sanierung und hätte sowohl den Planungs- als auch den Kostenaufwand erheblich vergrößert", erklärt Stadtsprecherin Nicole Dorel. Immerhin habe man eine Entwässerungsmulde gebaut, damit die Straße nicht mehr bei Starkregen überflutet wird. Ein Neubau der Straße mit einer entsprechenden Höhe ist nicht in Planung.

Kurz vor der Landesgrenze wird die Mecklenburger Landstraße bei Hochwasser überspült. Eine Änderung ist nicht vorgesehen. Fotos: Karl Erhard Vögele

Kurz vor der Landesgrenze wird die Mecklenburger Landstraße bei Hochwasser überspült. Eine Änderung ist nicht vorgesehen. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 111684 Autor: VG vom 11.01.2017 19.50

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken. +++ Text kommentieren.




Kommentare zu diesem Text:

Andreas Asylanti schrieb am 11.01.2017 um 20.11 Uhr:
Undankbare Rolle für eine Stadtsprecherin gegen die Argumente des Priwall-Urgesteins Wosnitza zu argumentieren.
Wosnitza liegt mit seiner Kritik richtig.

Respekt schrieb am 11.01.2017 um 20.30 Uhr:
Ich schlage den Bau eines mautpflichtigen Tunnels als PPP vor. Einstiegspreis pro Durchfahrt: 25 Cent. Dazu nen Bus-Shuttle. Von den Gewinnen werden 25% für die Herstellung der Priwall-Travepromenade und die weitere touristische Erschließung verwendet.
Oder wir nehmen die Possehlbrücken-Behelfsbrücke ab Juli 2018. Dann waren die 3 Mio dafür gut angelegt.....

Longstone schrieb am 11.01.2017 um 22.16 Uhr:
Ich würde vorschlagen: Ersteinmal ein Bürgerbegehren anstreben.Es muss nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden.

Peter Schöttler schrieb am 11.01.2017 um 23.05 Uhr:
Ach Gottchen, hat das Priwalli-Volk (nicht zu verwechseln mit dem Walli-Volk) mal wieder ein Luxus-Problem? Gerade erst vor ein paar Tagen wollten die doch die Fähre für umsonst haben. Die Priwall-Bewohner wussten doch vorher -bevor sie dort hin gezogen sind-, daß sie die Ostsee vor der Tür und die Trave im Hinterhof haben -oder umgekehrt. Da können sich andere Schleswig-Holsteiner nur drüber totlachen, zum Beispiel Warft- oder Inselbewohner an der Westküste. Wie oft gibt es denn diese "furchtbar gefährlichen" Überflutungen? Statistisch an ein oder zwei Tagen pro Jahr? Wenn die Anpassung der Strasse in den Osten, in den die Priwallis inzwischen sogar ohne Visum und Zwangsumtausch reisen dürfen, so billig zu haben ist ("mit zwei Lastern Sand"), ja dann sammelt doch oder macht 'ne Umlage. Zu bedenken ist allerdings, daß die Hafenwirtschaft einen Durchstich im Osten der Halbinsel fordern könnte; dann wäre es wirtschaftlich nicht sinnvoll, auch nur einen Cent öffentlichen oder privaten Geldes in eine Anhebung der Strasse zu investieren.

M. Graf schrieb am 12.01.2017 um 07.15 Uhr:
Bei allem Verständnis für die geschilderte Thematik scheint mir der Allgemeinzustand der Mecklenburger Landstraße ein größeres und auf Dauer vorhandenes Problem zu sein. Hier sollte dringend etwas unternommen werden. Auch dies nicht nur mit Blick auf die Priwallbewohner und die Pendler aus dem Nachbarland, sondern auch in Hinblick auf die Urlaubsgäste. Urlaubsgäste für den Priwall gewinnen ist gut und schön. Ob diese dann auch wiederkommen, wenn sie bei der Anfahrt zum Urlaubsquartier Gefahr laufen ihren Pkw zu beschädigen, bezweifle ich.

Christian Jäger schrieb am 12.01.2017 um 08.50 Uhr:
Lübsche Verkehrsplanung!

dr tetzlaff-gahrmann fraktions--befreit schrieb am 12.01.2017 um 09.32 Uhr:
Ein gefährlicher Schildbürgerstreich:
Bei Starkregen vel Sturmhochflut vel häufigem Badewanneneffekt der Ostsee etc etc
Hunderte bald Tausende Priwallbewohner (inclus. Gäste) können im Notfall den Priwall nur mit Landungsbooten der Bundeswehr verlassen.
Als Lübecker Bereitschaftsarzt kann ich nicht das Risiko eines Patientenbesuches eingehen, es sei denn die o.g. Landungsboote sind sofort einsatzbereit.
Der jetzt pensionierte, letzte Umwelt- u.Innensenator Bernd Möller (GRÜNE) aüßerte sich kürzlich wieder kritisch über vernachlässigten Überschwemmungsschutz etc, er selbst hätte für den Priwall vorsorglich agieren können !!!!!!

Manfred Oschwald schrieb am 12.01.2017 um 10.33 Uhr:
Stellt euch nicht so an, bis 1989 war der Priwall eine Insel da ging bei solcher Wetterlage garnichts.
Jetzt jaulen die zugezogenen schon bei solchen zeitlich begrenzten Hochwasser rum. Das ist eben Natur.

Nils schrieb am 12.01.2017 um 11.30 Uhr:
@Manfred Oschwald
Wo kann man denn hier “gefällt mir“ klicken?;-)

Flummy62 schrieb am 12.01.2017 um 12.20 Uhr:
Oh ja da möchte ich auch auf gefällt mir drücken. Mensch seit ich hier lebe passiert halt mal das die Fähre nicht fahren kann , was ist denn da schlimm .Ehrlich wie oft passiert das. Kann mich gut erinnern das wir mit dem Schlepper vom Priwall geholt wurden wegen Eis. Und bei uns mussten auch schon mal Junge Leute die nicht mehr zur Ausbildungsstelle konnten schlafen .Das bisschen was wir hatten ,da ist es woanders viel schlimmer. Die Halligen weinen auch nicht gehört halt dazu wenn man dicht am Wasser lebt Natur.

Flummy62 schrieb am 12.01.2017 um 12.22 Uhr:
vergessen Manfred Oschwald supi schließe mich auch an.

B. Schaible schrieb am 12.01.2017 um 14.49 Uhr:
Da muss ich M. Graf zustimmen. Zum Befahren der Mecklenburger Landstraße braucht man schon ein Off-Road-Fahrzeug. Ein solches kann dann auch mal durch das Wasser waten.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender
Videos

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen






Travemünde Aktuell


Werben auf HL-live.de - der schnellen Internet-Zeitung für Lübeck




Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.