Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
OK, diesen Hinweis nicht mehr zeigen.


HL-live.de

Sonntag,
der 23. April 2017






NDR veröffentlicht Umfrage zur Landtagswahl

Gut zwei Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein kann die CDU im Bundesland den Rückstand auf die Sozialdemokraten verkürzen. Allerdings behält die Küstenkoalition aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) zurzeit ihre Regierungsmehrheit.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hingegen verliert an Zustimmung. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks.

Wenn schon am nächsten Sonntag ein neuer Landtag gewählt würde, käme die SPD auf 33 Prozent. Sie bleibt damit auf dem Niveau von Anfang April. Die CDU erreicht jetzt 31 Prozent, hat also einen Prozentpunkt hinzugewonnen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2012 würde die CDU ihr Ergebnis ungefähr halten (2012: 30,8 Prozent), die SPD würde sich verbessern (2012: 30,4 Prozent).

Die Grünen können ihren Abschwung in Schleswig-Holstein vorläufig stoppen. Wie schon Anfang April würden jetzt 12 Prozent der Befragten für sie stimmen. Die FDP bleibt ebenfalls stabil, bei 9 Prozent. Auch der SSW hat sich zuletzt nicht verändert. Als Vertretung der dänischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Klausel befreit, wäre er mit 3 Prozent im Landtag vertreten.

Neu im Landesparlament wäre die AfD, die allerdings an Zustimmung verloren hat (aktuell 5 Prozent, minus 2 Prozentpunkte seit Anfang April). Mehr als 80 Prozent der Befragten finden, die Partei sei zu zerstritten, um ernsthaft Politik mitgestalten zu können. Gänzlich leer ausgehen würde zurzeit die Linke (unverändert 4 Prozent). Weit abgeschlagen bleibt die Piratenpartei.

Das für die regierende Küstenkoalition positive Ergebnis spiegelt sich auch im Urteil über die Regierungsarbeit wieder. 61 Prozent der Befragten sind mit der Leistung der Landesregierung zufrieden (plus 4 Prozentpunkte). Der Anteil der Unzufriedenen ist auf insgesamt 35 Prozent gesunken (minus fünf Prozentpunkte). Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) ist weiterhin der beliebteste Spitzenkandidat im Land, gefolgt von Wolfgang Kubicki (FDP), Monika Heinold (Grüne) und Daniel Günther (CDU). Der CDU-Spitzenkandidat überzeugt offenbar weiterhin relativ wenige Bürgerinnen und Bürger. Bei einer Direktwahl läge Daniel Günther mit 26 Prozent deutlich hinter Torsten Albig (55 Prozent), der seinen Vorsprung sogar noch vergrößert hat.

Dementsprechend kommt bisher keine Wechselstimmung im nördlichsten Bundesland auf. 53 Prozent wollen weiterhin eine SPD-geführte Landesregierung. Allerdings hat der Anteil derjenigen, die lieber die CDU in der Führungsrolle sähen, um fünf Prozent zugenommen (jetzt 34 Prozent). Die Union wird auf einigen Politikfeldern mehrheitlich besser bewertet als die Sozialdemokraten, u. a. in den Bereichen Wirtschaft, Kriminalitätsbekämpfung, Verkehrspolitik und Finanzen. Aber in dem nach Meinung der Bürger zurzeit wichtigsten Themengebiet, der Bildungs- und Schulpolitik, genießt die SPD höheres Ansehen. Dies trifft u. a. auch auf die Bereiche soziale Gerechtigkeit, Familienpolitik und Arbeitsplatzsicherung zu.

Das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap befragte am 18. und 19. April 2017 insgesamt 1002 zufällig ausgesuchte, wahlberechtigte Personen ab 16 Jahren in Schleswig-Holstein. Die Fehlertoleranz beträgt zwischen 1,4 Prozentpunkten (bei 5 Prozent Anteilswert) und 3,1 Prozentpunkten (bei 50 Prozent Anteilswert).

Der NDR hat am Donnerstag eine neue Umfrage zur Landtagswahl veröffentlicht.

Der NDR hat am Donnerstag eine neue Umfrage zur Landtagswahl veröffentlicht.


Text-Nummer: 113777 Autor: Infratest dimap/NDR vom 20.04.2017 14.04

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken. +++
Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.




Kommentare zu diesem Text:

Andreas Asylanti schrieb am 20.04.2017 um 14.28 Uhr:
Ist es Aufgabe eines öffentlichen Senders Wahlumfragen zu machen?

Die Grünen sind hoch bewertet wegen Heinold und insbesondere Habeck
Die FDP ist hoch bewertet wegen Kubicki.
Kubicki läßt sich in den Landtag wählen, um 4 Monate später in den Bundestag einzuziehen.
Das ist Schwindel mit Ansage 😂😂
Wie heißt Daniel? Ach Günther. Seine Stärke war das Ausschalten eigener Konkurrenz auf unfeine Art. So sieht kein MP aus

Niklas Meyer schrieb am 20.04.2017 um 14.28 Uhr:
Kann man bei der AfD nicht noch eine 0 hinter die 5 stellen? ^^ Ich kann die 5% für die AfD beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich liebe Lübeck und unser Bundesland, aber dass unsere (...) Regierung auch bei der jetzigen, desolaten Lage in unserem Land immer noch eine Mehrheit hat, erschließt sich mir einfach nicht.

Nils schrieb am 20.04.2017 um 15.32 Uhr:
@Niklas Meyer: Sie meinen so: 5‰ ? Liebend gern!

Reinhart Jahnke schrieb am 20.04.2017 um 16.43 Uhr:
Wie "demokratisch", daß die 3 %-Dänenpartei den Sozis und Grüzis zur Mehrheit verhelfen kann!

Torsten Mueller schrieb am 20.04.2017 um 20.38 Uhr:
Ich denke,dass dies noch nicht das endgültige Ergebnis sein wird, vielmehr das Wunschergebnis des NDR. Ist denn die AFD die einzige Partei die zerstritten ist oder war? Ich bin noch nie von irgendeinem Institut gefragt worden, meine beiden Stimmen gehen beide zur AFD,auf Landes und Bundesebene und da bin ich wohl nicht der einzige AFD Wähler, der in keiner Umfrage auftaucht. Schönen Abend noch...

Bernd Holst schrieb am 20.04.2017 um 20.50 Uhr:
Wenn für Niklas Meyer es tatsächlich nicht nachvollziehbar ist, dass die (...) Landesregierung immer noch eine Mehrheit hat dann liegt es wohl eher daran, dass er, wenn nicht vieles bewusst verdrängt, sich wohl zu wenig mit dem aus der Kaiserzeit herrührenden und historisch belegten Hang zum unterwürfigen Verhalten der Deutschen gegenüber der politischen Obrigkeit befasst hat. Die Sehnsucht nach dem Kaiserreich findet, wenn auch unausgesprochen besteht, wenn auch nicht breitgestreut in der gesamten Bevölkerung, ungebremt weiter und beruht scheinbar auf einen bis heute nicht für behandlungsfähig erklärten Gendefekt hin, der zum einem undemokratischen Verhalten , wie sie zur Herrschaftsabsicherung, insbesondere der sich aus den Unionsparteien und der SPD konkludent gegründete "kapitalistische Einheitspartei Deutschland" über Jahrzehnte besteht zwangsläufig führt und dies nicht nur zu Wahlzeiten gegen die urbanen Arbeitnehmerinteressen in enger Kooperation nach der Devise: "Wir sitzen alle in einem Boot" mit den Funktionären der Wirtschaft und den DGB-Oberen. Es liegt auf der Hand, dass unter diesen gesellschaftlich unsäglichen Umständen trotz der ständigen Dementis die parteibuchinhabenden Mandatsträger fast ausnahmslos auf den palamentarischen Elfenbeinturm sitzen, die Politik aus reinen Eigennutz, und dies gilt nicht nur für den Bundestag, nicht nur zwischen den Wahltagen zwischen den Wahltagen meiner Überzeugung nach auf die schändlichste, teilweise menschenverachtende Art und Weise, hier nur festgemacht an HartzIV ungehindert schändlich missbrauchen und dies vorhersehbar weiter betreiben, bis denen, wenn nicht der Gendefekt zwischenzeitlich behoben ist die Luft zum Atmen ausgeht und dies wird spätesten 2030 der Fall sein, wenn es zum politischen Urknall kommt, weil unsere Kinder und Enkelkinder die Ihnen von den sogenannten Gutmenschen schon bis heute aufgetürmte Schulden nicht stemmen können und genau auf diese Zeitverschiebung setzt nach meiner Überzeugung auch die amtierende GROKO weil sie davon ausgehen kann ihre wirtschaftskonforme Demokratie ungehindert weiter durch alle Wahlen durchpeitschen kann. Wer das anders sieht kann, muss aber nicht wählen gehen. Die von ihrem Wahlrecht so oder so Gebrauch machen, sollten sich es vor dem Urnengang reichlich überlegen, ob es unbedingt sein muss sich der Mehrheit anzuschließen und damit mit den Wölfen zu heulen.

andre klar schrieb am 20.04.2017 um 22.01 Uhr:
@Torsten Mueller:
Also wenn Sie noch nie von einem Institut befragt worden sind und Ihre Wahl damit in keiner Weise in den Umfragen berücksichtigt worden ist, kann die Umfrage natürlich nicht stimmen. Unglaublich, das nicht jeder befragt wurde, ich übrigens auch nicht, und ich wähle nicht die AfD.

Mark Arson schrieb am 20.04.2017 um 22.05 Uhr:
Wie hier die 5% Afd Wähler herumjammern und doch gleichzeitig eindrucksvoll demonstrieren warum die Breite Masse ihnen nicht folgt: Wer in Zeiten, wo in anderen Ländern die demokratisch Grundrechte mit Füßen getreten werden, unsere Regierung als (...) bezeichnet, der hat keinen Respekt vor der Demokratie, keinen Respekt vor diesem Land und seiner Geschichte.
Und nein, den meisten Menschen in diesem Land geht es sehr gut. Und von denen den es nicht so gut geht würde ich mir bei einigen wünschen dass sie die viele Zeit und Energie, die sie für das Posten von Hasskommentaren gegen Politik und Flüchtlinge aufwenden, stattdessen dazu verwenden ihre eigene Lebensituation zu verbessern. Aber das ist ja viel anstrengender als zu schimpfen, gell?


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender
Videos

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.