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HL-live.de

Sonntag,
der 23. April 2017






Nördliche Wallhalbinsel: Vertrag unterzeichnet

Lange wurde gestritten, am Donnerstag hat die Stadt den Weg für die Entwicklung der Nördlichen Wallhalbinsel frei gemacht. Wirtschaftssenator Sven Schindler und Volker Spiel, Geschäftsführer der PIH Entwicklungs- und Erschließungsgesellschaft mbH, unterschrieben den Anhandgabe-Vertrag. Der Strandsalon bleibt erhalten.

Nachdem die Bürgerschaft im Februar 2016 beschlossen hatte, das Konzept der PIH ("Projektgruppe Initiative Hafenschuppen") umzusetzen, fanden intensive Verhandlungen zwischen der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und der PIH zu den Eckpunkten der Vereinbarung statt. Im Rahmen dieser Gespräche wurden diverse Vereinbarungen getroffen, um die Weichen für die spätere Entwicklung der nördlichen Wallhalbinsel zu stellen.

Unklar war zunächst der genaue Umgriff der Entwicklungsfläche. Nunmehr besteht Einstimmigkeit darüber, dass die PIH die gesamte nördliche Wallhalbinsel entwickeln soll - also nicht nur die Schuppenflächen, sondern auch die unbebauten Flächen; ausgenommen sind lediglich die mediadocks und der umlaufende Kaimauerstreifen. Zusätzlich wurde detailliert vereinbart, mit welchen städtischen Bereichen gesonderte Verträge abzuschließen sind, so etwa zur Erschließung mit dem Bereich Stadtgrün und Verkehr. Darüber hinaus wird die von der PIH vorrangig gewollte Bestandserhaltung der Schuppen im Rahmen des Bebauungsplanes eingehalten.

Planänderungen soll es nur für den Eingangsbereich der Wallhalbinsel zur Realisierung eines Parkhauses und für den Neubau eines Hotels geben. Für Neubauten werden Realisierungswettbewerbe durchgeführt. Der Strandsalon bleibt erhalten, künftig mit größerer Zugänglichkeit der Spitze für die Öffentlichkeit. Über Konditionen der späteren Bestellung eines Erbbaurechtes für den Neubau eines Restaurants für den Strandsalon sowie die Nutzung der Außenflächen konnten sich die Parteien ebenfalls einigen.

Parallel gab es Gespräche mit der Kommunalaufsicht mit dem Ergebnis, dass keinerlei Bedenken gegen eine Unterschreitung der Festsetzungen des B-Plans und der beabsichtigten Vergabe an die PIH bestehen.

Senator Schindler freut sich: "Nach jahrelangem Stillstand besteht wieder eine Chance für die Reaktivierung der nördlichen Wallhalbinsel. Ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungsschritte für das Hafenquartier und wünsche der PIH im Interesse der Hansestadt Lübeck viel Erfolg für diese große Aufgabe."

Bereichsleiter Claus Strätz, der die Verhandlungen für die Hansestadt Lübeck führte, ist zuversichtlich: "Unsere Gesprächspartner Volker Spiel, Jörg Sellerbeck, Detlef Holst und Frank Herion waren sehr kooperativ und haben gezeigt, dass sie sich ernsthaft mit den Herausforderungen dieses Projektes befasst haben."

Die PIH hat nunmehr 15 Monate Zeit, ihr Konzept für die nördliche Wallhabinsel umzusetzen und der Bürgerschaft nach Abschluss Endkäufer vorzuschlagen sowie die Finanzierbarkeit des Projektes nachzuweisen.

Die Projektgruppe kann jetzt ihre Vorstellungen für die Nördliche Wallhalbinsel realisieren. Grafik: BIRL

Die Projektgruppe kann jetzt ihre Vorstellungen für die Nördliche Wallhalbinsel realisieren. Grafik: BIRL


Text-Nummer: 113783 Autor: Presseamt Lübeck/red. vom 20.04.2017 17.19

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Kommentare zu diesem Text:

Christian Jäger schrieb am 21.04.2017 um 10.21 Uhr:
Sehr gute Entscheidung! Davon profitiert ganz Lübeck.

M.Schneider schrieb am 21.04.2017 um 14.35 Uhr:
Sehr schlechte Entscheidung. Darunter leidet ganz Lübeck. Für 9 Mio bekommt man in solcher Wasserlage sonst niemals solche Fläche. Die Stadt verschenkt viel Geld an irgendwelche "Künstler" die sich verwirklichen wollen. Laut mehrerer Gutachter kann man hier leicht 40 Mio kassieren und eine kleine Hafencity auch unter Einbeziehung der Schuppen erbauen lassen.
31 Millionen weniger für Schulen, Straßen usw wegen ein paar Selbstverwirklicher, die nachher warscheinlich auch noch alles mit ordentlich Gewinn vermarkten und sich die Taschen voll machen, statt der Stadt

Manfred Oschwald schrieb am 21.04.2017 um 16.07 Uhr:
ja da ist sicherlich etwas dran Herr Schneider. Nun kommt es auf die Vertragsgestaltung an, wenn diese die Möglichkeit der Spekulation ausschließt (das gilt natürlich für andere Verkaufsvarianten auch)bleibt es trotz allem ein Schnäppchen.

Steffen Peters schrieb am 21.04.2017 um 16.59 Uhr:
Naja, wie viel wirklich an dem Kommentar von Herrn Schneider dran ist, wird sich noch zeigen!
in erster linie geht es der PIH nämlich um nachhaltige, sanfte Entwicklung. Darum, ein Umfeld zu schaffen, wo man gerne sein möchte - nicht nur teuer wohnen, sondern auch arbeiten und sich erholen.

Meistbietend verhökern ergibt tolle Einheitsbauten wie die Neubauten am Kanal (Wohnen am Falkendamm). Steril, gewinnoptimiert und nach 40 Jahren wird es wieder abgerissen und neu gebaut.

Ich finde es übrigens in solchen Diskussionen immer faszinierend, dass das Geld "für Schulen & Strassen" ausgegeben werden könnte! Da könnte man nämlich noch mehr Geld reinstecken, wenn "sozialer Wohnungsbau" nicht zu Brennpunkten geführt hätte, an denen man im Nachgang Jahrzehnte feilen muss, um der Ghettoisierung entgegen zu arbeiten.

Was die Hafencity angeht: googeln Sie mal nach Hafencity+Leerstand. Rechnen Sie in die Kosten/Erlöse den Bau der zugehörigen Elbphilharmonie mit ein.

Das Geld, um das Sie trauern, ist woanders schon mehrfach wieder ausgegeben worden!


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