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HL-live.de

Donnerstag,
der 25. Mai 2017






Radfahrer geben Lübeck die Note 4,0

Alle zwei Jahre lädt der ADFC zum bundesweiten Fahrradklima-Test ein. Am Freitag wurden die Ergebnisse für 2016 bekannt gegeben. 1297 Lübecker hatten den Fragebogen ausgefüllt. Sie bewerten die Situation mit der Schulnote 4,0.

Im Vergleich mit Städten ähnlicher Größe kommt Lübeck damit auf Platz 20 von 39. Das ist schon ein kleiner Erfolg: Vor zwei Jahren lag die Hansestadt noch auf Platz 24.

Ausgesprochen positiv bewerten die Radfahrer die Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Hier gibt es die Note 2,4. Gelobt wird auch, dass hier viele Verkehrsteilnehmer mit dem Rad unterwegs sind und man zügig sein Ziel erreichen kann. Etwas besser als im Vergleich mit anderen Städten ist Lübeck auch bei der Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen, bei der Wegweisung und der Reinigung der Fahrradstreifen.

Eine glatte 5 gaben die Teilnehmer der Oberfläche der Lübecker Radwege. Für die schlechte Mitnahmemöglichkeit von Zweirädern in den Bussen gibt es eine 4,9. Genervt sind die Radfahrer auch von den vielen Diebstählen (Note 4,9). Ebenfalls nur schwach ausreichend wird die Stadt bei der Führung an Baustellen, der Breite der Radwege und dem Werben für das Radfahren bewertet.

In einem Bereich wird Lübeck deutlich schlechter bewertet als andere Städte: der Bereitstellung von öffentlichen Fahrrädern. Für das kaum vorhandene Angebot gibt es eine 4,5, im Bundesschnitt gibt es eine 3,2.

Kritisiert wird auch das öffentliche Bild vom Radfahren in Lübeck. Bei der Frage, ob viel für das Radfahren geworben wird, schneidet Lübeck mit einer 4,7 schlecht ab. Auch die Medienberichterstattung konzentriere zu sehr auf Fehlverhalten und Unfälle.

Der Lübecker ADFC-Vorsitzende Rolf Hagen sagt: "Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität in einer Stadt – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Lübecker auf dem Rad nicht wohler fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt für andere Städte, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, zum Beispiel durch weitere Abmarkierung von Fahrradstreifen an geeigneten Straßen/ radfahrerfreundliche Lösungen an Baustellen/ für Radfahrer geöffnete Einbahnstraßen / mehr Tempo-30-Zonen / besser auf den Radverkehr abgestimmte Ampelschaltungen. Wenn Lübeck will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen, damit etwas Gutes für ihre Gesundheit tun und zudem die Stadt vom automobilen Individualverkehr entlasten, dann muss mehr getan werden als nur von Radverkehrsförderung zu reden. Dazu gehört auch die zügige Umsetzung geplanter Maßnahmen für den Radverkehr. Der ADFC steht mit Fachwissen als Dialogpartner bereit."

Die Radfahrer kritisieren vor allem den schlechten Zustand der Radwege in Lübeck. Foto: TA/Archiv

Die Radfahrer kritisieren vor allem den schlechten Zustand der Radwege in Lübeck. Foto: TA/Archiv


Text-Nummer: 114460 Autor: VG vom 19.05.2017 13.10

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Kommentare zu diesem Text:

Fahrrad/ Bus/ Auto Fahrer schrieb am 19.05.2017 um 13.34 Uhr:
Ich glaube egal ob Radfahrer, Auto und Buskunden, alle würden eine schlechte Note geben, das ist doch das Problem in HL gesamt, nichts klappt so richtig. Sicher gibt es Bereiche die dringend verbessert werden müssen, doch es fehlt der Stadt an Kompetenz.

Die Altstadt ist ein sensilber Bereich, da gibt es wenig Platz für alle, mehr gegenseitige Rücksicht von allen Teilnehmern mein credo.

lg

Tom Meier schrieb am 19.05.2017 um 14.44 Uhr:
Ich gebe den lübecker Radfahrern die Note 4,0.
Licht am Fahrrad? Brauchen wir nicht ... (und ich meine nicht diese blinkenden Dinger) ...
Fahren auf der richtigen Seite? Egal...

DerLübecker schrieb am 19.05.2017 um 15.45 Uhr:
Reicht doch. Denn 4 ist ausreichend, ausreichend ist gut , gut ist 2 und fast 1

Charly65 schrieb am 19.05.2017 um 16.57 Uhr:
Diese Note ist noch fast zu gut für die Hansestadt. Licht und Klingel? Überflüssiger Luxus. Erst den Fußgänger auf den Lenker nehmen und dann klingeln 🛎. Da muss sich noch vieles ändern

Charly65 schrieb am 19.05.2017 um 17.04 Uhr:
Diese Note ist noch fast zu gut für die Hansestadt. Licht und Klingel? Überflüssiger Luxus. Erst den Fußgänger auf den Lenker nehmen und dann klingeln. In dieser Hinsicht muss sich die Einstellung der Radfahrer gewaltig ändern. In dem Bereich sollte auch die Polizei nicht mehr ein Auge zudrücken.
Liebe Grüße

Andreas Ludwig (eMail: alumuc@gmx.de) schrieb am 19.05.2017 um 20.50 Uhr:
@Tom Meier: Danke!

Horst Mahler schrieb am 19.05.2017 um 21.40 Uhr:
@Tom Meier
Hm... also ich habe Licht am Rad.
Was mir aber fehlt, ist eine anständige Hupe. Dann könnte ich tröten, wenn wieder ein Autofahrer aus einer Nebenstraße kommt und mir mal wieder die Vorfahrt nimmt, weil er Radwege nicht beachtet. Da ist dann die vorschriftsmäßige Klingel nicht besonders wirkungsvoll. Aber Radfahrer dürfen sich ja nicht bemerkbar machen, deshalb sind Hupen verboten.

andre klar schrieb am 19.05.2017 um 22.16 Uhr:
Also ich geb Tom Meier ne glatte 6.
Am Thema vorbei und dann auch noch pauschalierendes Gemäkel. Mag für simple Gemüter verlockend sein, sich einfach pauschalierend über "Die Radfahrer" zu echauffieren, wird dadurch aber nicht wahrer.


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