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HL-live.de

Donnerstag,
der 25. Mai 2017






Ein Königreich im Industriegebiet

Dieses Hotel wird eine Kult-Adresse. Darüber waren sich alle einig, die Gelegenheit hatten das neue Hotel 'Lübecker Krönchen' in der Einsiedelstraße bereits einmal in Augenschein zu nehmen.



Die Adresse verweist zwar auf ein Lübecker Industrie-Areal, wenn man allerdings die großen eisernen Tore des im neuen Glanz erstrahlenden Bellevue Schlösschens passiert, taucht man unmittelbar in eine ganz eigene Welt ein, die romantischen Charme und eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt.



So haben es auch Annett und Peter Ganswindt, das Betreiberehepaar empfunden, als sie zum ersten Mal diese ganz besondere Lübecker Liegenschaft besichtigten. Die benachbarte Gewerbehalle, die Wohnmobile hinter der Gartenmauer, der Fabrikschornstein, die Umgehungsstraße; man nimmt all das nicht mehr war, wenn man sich auf dieses besondere Haus einlässt.


Peter Ganswindt zeigt die Lage des Hotels zur Stadt auf einem alten Stich.

Und dann die Lage. Ein Zauberschloss vom anderen Stern in unmittelbarer Nähe zur Lübecker Altstadt sollte es werden, denn auch das Burgtor kann man sehen, wenn man in den individuell gestalteten Zimmern aus dem Fenster schaut. Annett Ganswindt hat diesen besonderen Blick für die Gestaltung und hatte sofort Assoziationen, wie man den repräsentativen Räumen des Küselschen Palais den ganz besonderen Touch geben kann, der die Gäste dieses Hotels begeistern wird. Fast zwangsläufig ergab sich ein Kontakt zu Björn Engholm, der diese traditionelle Lübecker Liegenschaft bereits einmal gewürdigt hatte, nachdem der legendäre Lübecker Unternehmer Heinz Arnold sie erworben, und nach langen Jahren der Vernachlässigung wieder instand gesetzt hatte.


Björn Engholm mit Familie Ganswindt.

"Ohne Heinz Arnold würde es dieses Haus wahrscheinlich nicht mehr geben", gab Björn Engholm den Eröffnungsgästen daher mit auf den Weg, und Heinz Arnolds Familie, die zur Feier natürlich geladen war, hörte es gern. Besonders Birgit und Henrik Arnold, die lange Jahre das Palais selbst bewohnt haben, erkannten in der jetzigen Gestaltung viele Elemente des Hauses wieder, die von den Ganswindts in die Neugestaltung einbezogen wurden. Wie immer gelang es Björn Engholm in seiner Festrede die Geschichte des Hauses vor dem Hintergrund der Lübecker Geschichte lebendig aufleben zu lassen. Als das Palais im Rokoko-Stil gebaut wurde, konnte man noch die Trave hochsegeln und direkt am Garten des Anwesens anlegen. Erst später wurde dieser Teil der Stadt von der industriellen Entwicklung überrollt und das romantische Palais trotzte als einziges Gebäude den neuen Zeitströmungen.



Jetzt hat Annett Ganswindt es mit viel Liebe zum Detail für nationale und internationale Gäste gestaltet. Alle Zimmer haben Namen wie Himmelblau, Zeitreise, Königreich, Himmel auf Erden, Sternstunden oder kleines Glück. "Ich habe die Räume auf mich wirken lassen", erklärte sie, "und plötzlich waren Idee und Name da."

Die Neueröffnung als besonderes Hotel in besonderer Lage kommt wahrscheinlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit der Kulturwerft Gollan hat man in unmittelbarer Nähe ein attraktives Veranstaltungszentrum. Der Kontrast zwischen Nobelhotel und industriell geprägter Umgebung ist so groß, dass das ganze Ensemble nur kultig wirken kann. "Wer einmal hier war, kommt ganz bestimmt wieder", war sich auch Festredner Björn Engholm sicher.

Auch dem Standesamt hatte man eine Zusammenarbeit angeboten, stieß dort aber auf vergleichsweise schroffe Ablehnung. Das ginge nicht, hat man Annett Ganswindt beschieden, die nichts weiter als genau das anbieten wollte, was man in Dithmarschen jahrelang erfolgreich betrieben hatte. Die geht nach dieser Erfahrung nun eigene Wege. Noch in diesem Jahr ist ihre Ausbildung als freie Hochzeitsrednerin abgeschlossen. Rechtswirksam und kirchlich trauen kann sie dann zwar nicht, aber sie kann zum gegebenen Zeitpunkt passenden Hochzeitsgesellschaften mit Wort, Service und Ambiente die ganz besondere Erfahrung eines schön gestalteten Tages bieten.

Vielleicht hat Björn Engholm genau das gemeint, als er über die wechselvolle Vergangenheit des Küselschen Palais referierte. Die Unternehmer müssen sich an die jeweiligen Gegebenheiten der Gesellschaft anpassen und daraus ihre Konzepte entwickeln, besonders in Lübeck. Dann wurde auf Risikobereitschaft, den gelungenen Umbau und gutes Gelingen für Familie Ganswindt angestoßen.

Im O-Ton hören Sie einen Beitrag von Mats Maelzer vom OK Lübeck zum neuen Hotel.

Das Lübecker Krönchen wurde am Freitag offiziell eröffnet. Fotos: Harald Denckmann

Das Lübecker Krönchen wurde am Freitag offiziell eröffnet. Fotos: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 114468 Autor: Harald Denckmann vom 19.05.2017 16.25

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