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HL-live.de

Sonnabend,
der 22. Juli 2017






Umweltschutz: Feuerwehr muss dicker werden

Seit 2008 kauft die Feuerwehr Einsatzfahrzeuge, die etwas schmaler als üblich sind. So sind die Altstadt aber auch andere mit Autos zugeparkte Bereiche besser erreichbar. Damit ist jetzt Schluss: Auf den schmalen Fahrzeugen kann keine Abgasreinigung eingebaut werden.



Ob das Wohnquartier Falkenwiese oder die Altstadt: Der Platz ist knapp für Feuerwehreinsätze. Seit 2008 setzt Lübeck deshalb auf spezielle "Hilfeleistungslöschfahrzeuge". Die sind etwas schmaler und können somit auch in engen Straßen genutzt werden.

Bisher war das kein Problem. Doch jetzt kommt die Abgasnorm Euro 6 mit entsprechend größeren Abgasreinigungsanlagen. Und die passen nicht mehr auf die schmalen Einsatzfahrzeuge. Die Stadt hat eine Ausnahmegenehmigung vom Wirtschaftsministerium bekommen: Sie darf noch einmal Einsatzfahrzeuge mit alten Abgasnorm bestellen. Dann ist Schluss.

Am Dienstag wird der "Ausschuss für Sicherheit und Ordnung" das Thema auf dem Tisch haben. Die Feuerwehr möchte die Chance gerne nutzen und statt wie geplant zwei gleich drei Fahrzeuge mit der alten Größe beschaffen. Der Grund: Im Jahr 2018 wäre das nächste Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einem Alter von 20 Jahren nicht mehr einsatzfähig. Ein weiterer Vorteil: Sind die Fahrzeuge einheitlich gestaltet, findet jede Einsatzkraft die Ausrüstung ohne zu suchen.

In Zukunft wird die Feuerwehr noch etwas mehr Platz benötigen.

Die Feuerwehrfahrzeuge werden noch breiter. Der Grund: Die Abgasnorm Euro 6 benötigt größere Anlagen. Fotos: VG/Archiv

Die Feuerwehrfahrzeuge werden noch breiter. Der Grund: Die Abgasnorm Euro 6 benötigt größere Anlagen. Fotos: VG/Archiv


Text-Nummer: 115759 Autor: VG vom 16.07.2017 18.50

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Kommentare zu diesem Text:

Hardy schrieb am 17.07.2017 um 07.43 Uhr:
Sauber, die Stadt fackelt ab, aber die Feuerwehr steht mit sauberen Autos vor den Toren...

Wer so einen Schwachsinn beschließt, sollte in die Wüste geschickt werden.. um es mal sehr blumig zu formulieren!

Weiter gehts!

S. Fechtel schrieb am 17.07.2017 um 09.04 Uhr:
Hier steht ganz klar das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Feuerwehreinsatz und sauber Luft) gegen das Grundrecht auf Parkplätze...
Tja, sorry liebe Anwohner, das Auto ist leider wichtiger.

Max Müller schrieb am 17.07.2017 um 09.11 Uhr:
@Hardy...wer so schwachsinnig parkt müsste in die Wüste geschickt werden.

Es gibt eine klare gesetzliche Vorgabe wieviel Platz (3,05 Meter)zu verbleiben haben. Und wenn sich da nicht permanent eine Vielzahl von Autofahrern darüber hinwegsetzten würde, wäre diese Diskussion nicht notwenig. Wenn die Stadt den A....in der Hose hätte, gleich alles abschleppen zu lassen, wäre das Thema in kürzester Zeit erledigr.

Und bitte jetzt nicht, "wo sollen die Autos den parken"

1. Ich kaufe mir auch kein Haus ohne zu wissen wo ich das Ding hinstellen soll.
2. Ggf. muss man mal etwas laufen um zu seinem Auto zu gelangen und nicht, "ich stehe jetzt hier und alles andere ist mir egal"
3. Es gibt auch kleine Auto und nicht nur noch SUV oder noch größere Geländewagen.

Steffen Peters schrieb am 17.07.2017 um 10.16 Uhr:
Hier laufen zwei Diskussionen verquer!

1. Natürlich hat die Feuerwehr ABSOLUTEN Vorrang vor dem Parkbedürfnis Einzelner!

2. Der Unsinn einer "Abgasreinigung" wird allerdings hier über die Bauart & -form von Rettungsfahrzeugen gestellt.
Das Problem enger Straßen ist in der Innenstadt nicht nur vom Parkverhalten abhängig. Die Altstadtstraßen sind nicht für Fahrzeuge gebaut und das Rangieren um Ecken ist oft mühselig.

Warum gelten also für große Feuerwehrfahrzeuge die selben Regeln, die für die steigende Anzahl spritfressender Privatfahrzeuge (fehl-)entwickelt worden sind, um Fahrzeug-, Ölindustrie, fehlgeleitete Politik und mangelhafte Umweltschutzversuche unter einen Hut zu bringen?

Jetzt wird also auch in Rettungsfahrzeugen störanfällige Technologie verbaut...

Johannes schrieb am 17.07.2017 um 10.22 Uhr:
Viel wichtiger die Frage: Warum sind Einsatzfahrzeuge, die 20 Jahre alt sind, nicht mehr einsatzfähig? Der Zwangskonsum ist die größte Umweltbelastung von allem! Würde man einfach mal Dinge weiterverwenden und reparieren, dann würde die Umwelt weitaus weniger belastet werden. Gerade bei Feuerwehr-Fahrzeugen, die sehr wenig fahren, rentiert sich diese Bilanz niemals!
Und dieser ganze Mist mit Umweltplaketten dient ausschließlich dem Absatz von neuen Fahrzeugen. Das sogar die Stadt dabei mitmacht, ist beschämend.

Ich fahre ein 27-Jahre altes Auto. Dies ist ein Diesel mit theoretisch roter Plakette. Dieser kann auch CO2-neutral mit Pflanzenöl betankt werden. Ich würde niemals auf die Idee kommen, mir ein neues Plastik-Mobil zu kaufen. Allein schon der Umwelt zuliebe.

Ein neues Auto muss im Durchschnitt 3,6 Million Kilometer fahren, bevor sich der CO2-Ausstoß bei der Produktion rentiert hat. Soviel würde ein neues Auto allerdings niemals schaffen. In Afrika gibt es viele alte Mercedes, die diese Werte schön geschafft haben.

Verkehrsteilnehmer schrieb am 17.07.2017 um 10.36 Uhr:
Endlich mal konsequent abschleppen und überhaupt erstmal "abzetteln".

Bei uns sind die Feuerwehrzufahrten praktisch dauerhaft zugeparkt und in die kleineren Straßen dürfte es hier unmöglich sein, dass die Feuerwehr rechtzeitig kommt, da die Kreuzungen auch dicht geparkt werden. Die Rollstuhlfahrer oder mit Kinderwagen kommt man dort auch kaum durch.

Aber ein Nachbar bekommt regelmäßig ein Knöllchen, weil er an seinem Motorrad den Bewohnerausweis nicht sichtbar in der Windschutzscheibe auslegt.

Ich bin auch Anwohner und würde nie auf die Idee kommen mich derartig rücksichtslos hinzustellen. Dann muss ich eben mal laufen und an der MUK parken.

Jens Petersen schrieb am 17.07.2017 um 11.18 Uhr:
Sind denn jetzt Brände, bei denen Ruß und Schadstoffe entstehen, ab sofort illegal ?

Na trotzdem, diese Probleme lassen sich doch ganz einfach lösen, für die Zukunft darf nur noch auf einer Straßenseite geparkt werden und alle Fahrzeuge die im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen stehen, dürfen im Falle eines Feuerwehreinsatzes gewaltsam entfernt werden , ohne Schadensersatz. Wenn jetzt auch noch unsere Ordnungsbehörde ihren Job ernst nehmen würde und nicht nur versucht die schnelle Mark in der Stadt
zu machen, sondern regelmäßig die stadtnahen Siedlungen überprüfen würde, in denen sowas von regelmäßig entgegen den Beschilderungen geparkt wird, dass das schon frech ist, hätten die Feuerwehren auch weniger Probleme. Am Personalstand kann es übrigens nicht liegen, denn wie ich oft beobachte, arbeiten diese Kräfte nicht effektiv , sondern sind oft am klöhnen mit Bekannten, am Schaufenstergucken , oder warten zu zweit in engen Eingängen , zum Beispiel in der Beckergrube, bis der nächste falsch einparkt.

Steffen Peters schrieb am 17.07.2017 um 12.26 Uhr:
@Jens Petersen:

Gut beobachtet!
Die Ordnungshüter warten in der Beckergrube - bis sie sichergehen können, daß dort abgestellte Fahrzeuge das "Eingeschränkte Halteverbot" überziehen. Also die üblichen 3 Minuten bzw. "schnellstmögliche Be- oder Entladevorgänge".
Die Damen & Herren ahnden das recht rigoros, müssen aber nunmal kurz warten.
Soo spannend sind die Schaufenster in der Beckergrube denn dann auch wieder nicht.

Anwohner Klosterstraße schrieb am 17.07.2017 um 13.44 Uhr:
Ich wohne in der Klosterstraße. Bei uns wird regelmäßig (und besonders durch die gleichen) "Parkprofis" gefährlich in den Kurven geparkt. Gestrichelte Linien werden ignoriert - Sche*** egal. Kontrollen finden i.d.R. sehr wenig statt, und natürlich nicht Abends oder Nachts, wenn es durch die Dunkelheit noch gefährlicher ist. Meiner Meinung nach brauchen diese "Parkprofis" eine MPU, denn sie gefährden nicht nur das Leben der anderen Anwohner, sondern sind anscheinend nicht in der Lage ein Auto zu führen. Mir ist das nun egal, ich rufe auch abends um 23 Uhr die Polizei an - die ist sehr Hilfreich und nimmt die Sache sehr ernst!

Manfred Vandersee schrieb am 17.07.2017 um 18.30 Uhr:
Der Umweltschaden durch das längere Brennen eines Feuers, welches die Feuerwehr wegen der marginal besseren Umweltfreundlichkeit der dickeren Fahrzeuge nicht rechtzeitig erreicht, ist mit Sicherheit größer, als durch das Befahren mit älteren Fahrzeugen jemals entstehen würde.

Das zum Thema Nachhaltigkeit;)


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