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Dienstag,
der 22. August 2017






Bundespolizei prüft Vortäuschung einer Straftat

Am Donnerstag, 10. August, klingelte eine 54-jährige Reisende bei der Bundespolizei am Lübecker Hauptbahnhof. Die Frau erklärte den Beamten, dass ihr beim Umsteigen in Hannover, auf einer Rolltreppe, durch einen jungen Mann ihr Koffer entrissen worden sei.

In dem Koffer hätten sich diverse Gegenstände befunden, der Wert des Koffers mit Inhalt lag demnach bei etwa 2000 bis 3000 Euro. Die Beamten nahmen die Anzeige der Frau auf und telefonierten zwischenzeitlich mit Kollegen in Hannover. Die Bundespolizisten in Hannover überprüften die Videoaufzeichnungen, konnten aber einen Vorgang wie den beschriebenen nicht finden. Was sie aber fanden, waren Video-Aufzeichnungen die zeigen, dass die Frau bei ihrer Ankunft in Hannover aus dem Zug steigt - aber ohne Koffer. Nun war die Überraschung groß, die Bilder wurden nach Lübeck übermittelt, die dortigen Beamten erkannten ihre Besucherin und konfrontierten sie mit der Tatsache. Die 54-Jährige konnte sich nach eigener Aussage die Angelegenheit nicht erklären und wollte sich dann nicht weiter dazu äußern.

Die Bundespolizei prüft nun, ob eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat folgt.


Text-Nummer: 116266 Autor: BPol vom 11.08.2017 10.21

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Kommentare zu diesem Text:

M.Oppel schrieb am 11.08.2017 um 10.30 Uhr:
Haaaaaahaaaaa!
Ein Dank an die Beamten von der Bundespolizei, Spitzenleistung! Ich hoffe ihr lacht ebenso wie ich gerade!

Wenn man schon besch..... will, dann bitte so dass es niemand merkt.

Andererseits macht mir dieser Überwachungsstaat gerade etwas Angst.

Aber trotzdem, Haaaaaahaaaaa!

Michael schrieb am 11.08.2017 um 13.31 Uhr:
@M. Oppel:

Welcher "Überwachungsstaat"?

Zunächst einmal betreibt nicht die Bundespolizei die Kameras am Hannoveraner Hauptbahnhof, sondern die Deutsche Bahn.

Dieser Betrieb gilt zunächst einzig der Sicherheit aller Bahnreisenden und auch teils der Abfahrtkontrolle (ebenso Sicherheit).

Die Bundespolizei nutzt einzig zur Aufklärung von Straftaten die Kameraaufzeichnungen der Deutschen Bahn, die dazu noch nur eine gewisse Zeit gespeichert werden.

Zudem kann jedermann selbst entscheiden, ob er sich dem vermeintlichen "Überwachungsstaat" aussetzen möchte: Überall, wo eine Kameraüberwachung stattfindet, sind deutlich Zeichen (perfekt auch für Personen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind) angebracht, die zweifelsfrei auf die stattfindende Kameraüberwachung hinweisen.

Wer sich also dem "Überwachungsstaat" nicht "unterwerfen möchte, kann dieser "Überwachung" jederzeit entgehen, indem er diese Orte meidet.

Niemand ist gezwungen Bahn zu fahren!

Ich kenne von mir kein Foto, kein Video, was veröffentlicht oder missbraucht wurde, nachdem ich Bahn gefahren bin.

Demnach ist auch hier eindeutig kein "Überwachungsstaat" oder ein Verstoß gegen vermeintliches Datenschutzrecht, Recht am eigenen Bild oder sonstigen Persönlichkeitsrechten zu erkennen!

Im vorliegenden Fall konnte möglicherweise ein Betrug an der Allgemeinheit, somit auch an Ihnen, wirksam unterbunden werden, da die "gute Dame" sicherlich nicht aus Jux und Dollerei den Koffer verlustig meldete, sondern im Nachgang sicherlich ihrer Versicherung den vorgeblichen Diebstahl gemeldet hätte.

Daraus folgend erhöhen sich wiederum die Versicherungsbeiträge für alle Versicherten.

Und jetzt kommen Sie nochmal mit "Überwachungsstaat"...

Werner schrieb am 11.08.2017 um 14.24 Uhr:
Lieber Herr Oppel was wäre wenn sie beraubt, verprügelt worden wären, vielleicht so verletzt das sie einen bleibenden gesundheitlichen Schäden gehabt hätten. Durch Video Aufzeichnungen aber die Täter festgestellt werden konnten, die ihnen dieses Leid angetan hatten. Würden sie dann immer noch mit dem Begriff überwachungsstaat so leichtfertig umgehen?

Flo schrieb am 11.08.2017 um 15.04 Uhr:
@Michael

"Zunächst einmal betreibt nicht die Bundespolizei die Kameras am Hannoveraner Hauptbahnhof, sondern die Deutsche Bahn."

Spielt es eine Rolle, wer die Überwachung betreibt?
Wer hat aktuell noch Zugriff auf die Daten und wer wird nach der nächsten Wahl Zugriff haben? Alles egal?


"Dieser Betrieb gilt zunächst einzig der Sicherheit aller Bahnreisenden und auch teils der Abfahrtkontrolle (ebenso Sicherheit)."

Sagt der Betreiber, sowie die NSA auch die Bundeskanzlerin abhört, zu unserer Sicherheit.


"Zudem kann jedermann selbst entscheiden, ob er sich dem vermeintlichen "Überwachungsstaat" aussetzen möchte..."

Achso, Opt-In, ja? Und Flughäfen? Die Autobahn? Die Fußgängerzone? Dazu neue Technik, wie die Gesichtserkennung auf Live-Bildern. Wer nicht mitmachen will, bleibt einfach zu Hause? So einfach ist es? Danke für den Tipp.


Ich verstehe dieses bedingungslose Vertrauen in Behörden und Regierung nicht. Und die damit einhergehende Kurzsichtigkeit noch weniger.

andrej schrieb am 11.08.2017 um 17.55 Uhr:
@Flo: Ihre Ausführungen basieren auf der Annahme, dass legal installierte Kameras Daten sammeln und diese dann unter Umgehung des Datenschutzes illegal verwendet werden. Schon mal drüber nachgedacht: Wenn "Jemand" ein so großes Interesse an den zu erlangenden Daten/Bildern hat, dass er den Datenschutz auf kriminelle Weise umgeht, wäre es dann für diesen "Jemand" nicht ein Leichtes, auch illegale Kameras zu installieren? Und im Übrigen: Wer hätte auch nur das geringste Interesse an den Bildern einer praktisch beliebigen Frau, die ohne Koffer in Hannover aus dem Zug steigt, wenn es nicht um die Aufklärung einer Straftat ginge? Also mal etwas geschmeidig die Vorteile gegen Nachteile abwägen.

Flo schrieb am 11.08.2017 um 17.58 Uhr:
@Werner

Wenn Herr Oppel beraubt würde und bleibende Schäden zurückblieben, wäre damit praktisch bewiesen, dass die Video-Überwachung eben KEINE Auswirkung auf seine Sicherheit hatte.

Rigel schrieb am 11.08.2017 um 18.26 Uhr:
Hallo Michael, Hallo Flo

Also mich macht diese allumfassende Überwachung schon unruhig.

In diesem Fall ist sie ja auch eindeutig zum Vorteil gewesen. Aber man kann ihr ja auch kaum entkommen: Nicht nur auf dem Bahnhofsgelände (Michael, die Benutzung der Bahn ist ja nun einmal keine unbedingt freie Entscheidung - ich mag überwacht werden ja/nein) auch in vielen anderen öffentlichen und privaten Umgebungen wird gefilmt.

Das mag für die allermeisten heute kein Problem darstellen, für mich auch nicht.

Was aber, wenn der Innenminister 2021 Gauweiler heißt?

Was ist, wenn Erdogans Häscher einen Spitzel bei der Polizei hätten (eigentlich rethorisch - die haben aktuell sicher mehrere!)? Oder ein Scheidungsanwalt oder Scientology?

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
angeblich Benjamin Franklin

Flo schrieb am 11.08.2017 um 19.03 Uhr:
@andrej

Ihre Ausführungen fußen auf der Annahme, dass "legal" gleichbedeutend mit "richtig" und "sicher" sei. Und da kann ich nur ganz klar wiedersprechen.

Was heute illegal ist, ist halt morgen schon legal.
Schon mal von einem Herrn Snowden gehört? Falls ja, sollten Sie wissen, dass Geheimdienste sich z.B. einen Dreck um Grundrechte scheren.
Und die Folge der Snowden-Veröffentlichungen war nicht, dass geltendes Recht durchgesetzt wurde. Nein, es wurde das Recht angepasst.

Sie werden bald in einer Welt aufwachen, in der sie keinen Fuß mehr vor die Tür setzen, ohne dass eine Kamera sie registriert und verfolgt. (Automatisierte Gesichtserkennung wird gerade an einigen Flughäfen getestet) In der Sie nichts mehr kaufen können, ohne dass dies registriert und erlaubt wird. (Stichwort: Bargeldverbot)

Auch wenn Sie nicht glauben wollen, dass Sie bereits in einer Art Gefangeschaft leben, während die Zügel langsam strammer gezogen werden. Was macht Sie so sicher, dass dies auch immer so bleiben wird? Sie wissen nicht, wer im September ihr neuer Herrscher sein wird. Also wollen Sie diesem unbekannten tatsächlich jetzt schon die absolute Macht über die gesamte Bevölkerung überlassen?

Gegen die Überwachung, die bereits heute Realität ist, war die Stasi ein bemitleidenswerter Haufen Amateuere.
Denken Sie weiter als bis Heute Abend. Was wenn sich "das System" gegen Sie wendet?


Und um das noch kurz klarzustellen: Meine Kommentare beziehen sich nicht auf die Dame im Artikel. Und es geht auch nicht um ein Bild einer beliebigen Dame am Bahnhof. Ich habe lediglich das Thema Überwachungsstaat, die flächendeckende Videoüberwachung und die leichtsinnige Haltung von Michael dazu aufgegriffen.


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