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HL-live.de

Sonnabend,
der 21. Oktober 2017






CDU ist für Ausbau der Hilfe auf dem Weg zum Beruf

Im Sozialausschuss der Bürgerschaft wurde ein Konzept für eine Jugendberufsagentur mit den ersten Rahmenbedingungen vorgestellt. Heide Menorca, sozialpolitische Sprecherin der CDU, unterstützt die Planungen.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Heidi Menorca im Wortlaut:

(")Die CDU begrüßt diesen ersten Schritt zur Schaffung einer Jugendberufsagentur. Entscheidend ist für uns die engere Vernetzung bereits bestehender Strukturen. So werden die Maßnahmen des Jobcenters, der Agentur für Arbeit, der Schulen und Berufsschulen aber auch unterschiedlicher Bereiche der Verwaltung von Familienhilfen über Jugendarbeit bis zur Sozialen Sicherung zusammengeführt. Dabei wird keine neue und überflüssige Einrichtung mit eigenen Budget geschaffen, sondern lediglich die Kooperation verstärkt.

In einem zweiten Schritt erwarten wir, dass bis zum Beginn des kommenden Schuljahres wie geplant die Maßnahmen, Ziele und deren Inhalte konkretisiert werden. Damit stellt die Jugendberufsagentur in Lübeck den Jugendlichen in einer koordinierten Weise einen breiten Strauß von Maßnahmen zur beruflichen Orientierung bereit. Wir hoffen, dass kein Jugendlicher auf dem Weg zu einer Ausbildung verloren geht und gern das freiwillige Angebot der Jugendberufsagentur in Anspruch nimmt.(")

Heidi Menorca ist sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft.

Heidi Menorca ist sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft.


Text-Nummer: 117615 Autor: CDU/red. vom 12.10.2017 12.15

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Kommentare zu diesem Text:

Bernd Holst schrieb am 12.10.2017 um 14.23 Uhr:
Folgt man der sozialpolitischen Sprecherin der CDU, baut das mir und der Öffentlichkeit leider noch nicht bekanntgegebene Konzept für eine Jugendberufsagentur auf die bereits bestehende Strukturen wie die Maßnahmen der Agentur für Arbeit Lübeck wie sie auch verantwortlich ist für vom Jobcenter ausgeführte Maßnahmen nach dem Rechtskreis SGB II und SGB III, der Schulen/Berufsschulen und der unterschiedlichen Bereiche der Verwaltung von Familienhilfen über Jugendarbeit bis zur Sozialen Sicherung zusammengeführt werden. Liebe Frau Menorca,
dass in der Bürgerschaft und vor allem im Jugendhilfe- und Sozialausschuss kein Mangel an Eigennützlichkeit vorliegt und überdies nach meiner festen Überzeugung auch nicht die "hellsten" Köpfe das Zepter führen, muss ich Sie hier leider daran erinnern, dass neben der SPD auch Ihre Partei nicht davor zurückschreckt, Empfänger von Sozialhilfeleistungen bis heute anhaltend durch an der Arbeitskleidung großflächig aufgenähte Emblem des Bündnisses "Sauberkeit für Lübeck" als Erkennungszeichen für den Bürger, diese wissentlich um die Bedeutung und Auswirkung solcher Symbole in der Nazizeit, dennoch zur Schau stellend öffentlich stigmatisiert werden.
Von daher erlaube ich mir darauf hinzuweisen, zumal wir auf den Weg hin zu russischen Verhältnissen sind, bei uns die Persönlichkeitsrechte wie informelles Selbstbestimmungsrecht jedes Grundrechtsträger, völlig unabhängig davon ob minderjährig oder volljährig nicht nur durch das Grundgesetz sondern auch durch die Datenschutzgesetze von Bund und Länder geschützt sind. Nehmen Sie zumindest persönlich zur Kenntnis, dass ausnahmslos alle Grundrechtsträger, mithin jeder Bürger somit auch Jugendliche einen vor Gericht einklagbaren Rechtsanspruch hat und dies gilt insbesondere dann wenn er Sozialhilfe (SGB II) bezieht, der Sozialhilfeträger an Dritte wie Schule/Berufsschule und private Träger der Familienhilfe in der Jugendarbeit und Arbeitgeber/Ausbildungsbetrieb seine Sozialdaten gesetzlich untersagt ist auch nur teilweise der zum Zweck der Hilfegewährung erfassten Daten zu übermitteln.


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