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Dienstag,
der 21. November 2017






Weiher stellt Kultur- und Wissenschaftsoffensive vor

Am 19. November werden die Wählerinnen und Wähler in Lübeck in einer Stichwahl über ihr neues Stadtoberhaupt entscheiden. Gegen den Kandidaten der SPD tritt die parteilose Kathrin Weiher an, die von CDU, Grünen, BfL, Die Linke und FDP unterstützt wird. Kathrin Weiher stellte am Montag ihre Kultur- und Wissenschaftsoffensive "für eine attraktive Stadt" vor.


Kathrin Weiher stellte das Programm zusammen mit den Vertretern der unterstützenden Parteien vor.

Zum Hintergrund erläutert Kathrin Weiher:

(")Der Kandidat der SPD will offenbar die Bürgermeisterwahl allein mit dem Thema Stadtteilbüros gewinnen. Durch die stadtweite Plakatierung erweckt er den falschen Eindruck, in jedem Stadtteil solche Büros einführen zu wollen. Natürlich muss die Stadt die Herausforderungen bei den Meldeämtern in den Griff bekommen. Die Menschen erwarten das zu Recht von einer funktionierenden Verwaltung. Allerdings greift die starke Fokussierung auf dieses eine Thema viel zu kurz. Für die Zukunft der Stadt sind andere Themen ebenso wichtig.

Deshalb spitze ich heute mein Programm im Bereich Kultur zu. Für die Verbesserung des Investitionsklimas in der Stadt habe ich als erste Kandidatin Vorschläge im Wahlkampf unterbreitet. Wenn Menschen entscheiden, wo sie sich niederlassen, spielt immer häufiger das Kulturangebot eine Rolle. Deswegen hat das auch für die Unternehmen in der Region eine zunehmende Bedeutung. Denn Unternehmen müssen in Zeiten des Fachkräftemangels um junge Arbeitskräfte konkurrieren.

Zudem sind Kulturangebote wichtiger Faktor bei der Steigerung der Attraktivität der Stadt für den Städtetourismus. Kultur kommt vor allem aber auch den Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt zugute!

Lübeck zählt schon heute zu den attraktivsten Städten in Norddeutschland, aber Lübeck kann noch mehr. Dafür werde ich als Bürgermeisterin eine Kultur- und Wissenschaftsoffensive starten, die ich mit vielen Partnern und den Bürgerinnen und Bürgern umsetzen werde.(")

Das Programm

Punkt 1: Profil des Campus erweitern

Lübeck wird als Wissenschaftsstandort weiter entwickelt. Dazu gehört eine Erweiterung des Profils. Ich möchte das Zentrum für kulturpolitische Forschung ebenso wie die Fachhochschule anreichern. Ich denke dabei beispielsweise an eine Ethikprofessur. Daneben strebe ich eine Ergänzung bestehender naturwissenschaftlicher Angebote um den Aspekt ihrer Wissensvermittlung (Pädagogik) an. Mit dem Land werde ich, gemeinsam mit den genannten Institutionen und der Universität Gespräche dazu aufnehmen.

Hochschul- und Forschungspolitik ist zwar Sache des Landes bzw. des Bundes. Auf kommunaler Ebene werden aber die entscheidenden Rahmenbedingungen festgelegt, die Forschung, Wissenschaft und Wissenstransfer überhaupt erst möglich machen. In der Wahrnehmung der Studierenden kommt es neben optimalen Forschungs-, Wohn- und Arbeitsbedingungen insbesondere auch auf das kulturelle Angebot an. Die Attraktivität eines Standortes entscheidet letztlich darüber ob es gelingt die besten Köpfe nach Lübeck zu holen. Und hier möchte ich wichtige Impulse setzen.

Punkt 2: Hochschulen und Wirtschaft besser verzahnen

Die Lübecker Hochschulen bieten ein enormes Kreativitäts- und Innovationspotenzial. Um dieses für die Region noch stärker nutzbar zu machen, werde ich das Wissenschaftsmanagement weiter entwickeln und stärker mit der Wirtschaftsförderung verzahnen. Zudem möchte ich über einen Gründer-Stammtisch der Stadt in Kooperation mit den Hochschulen, der IHK und dem Technik Zentrum Lübeck gezielt junge Hochschulabsolventen und -absolventinnen dafür gewinnen, ihre Ideen mit Unternehmensgründungen in Lübeck zu verwirklichen.

Punkt 3: Kultur in die Stadtteile bringen

Kultur wird in die Stadtteile kommen. Die Förderung freier Kulturangebote soll auf 300.000 Euro verdoppelt werden. Statt mit dem Gießkannenprinzip sollen konkrete Projekte gefördert werden, die Angebote außerhalb der Innenstadt entwickeln, zum Beispiel an ungewöhnlichen Orte wie "Kino im Freibad Schlutup" oder "Kunst und Kultur auf Gütern, auf Höfen, am Strand und in Parks". Weiterer Fördergrund soll die Kooperation von Kulturangeboten mit Schulen sein. Dabei sind mir auch Aspekte der interkulturellen Kulturarbeit ausgesprochen wichtig, denn sie sind wichtige Bausteine für ein friedliches Zusammenleben.

Punkt 4: Völkerkundesammlung sichtbar machen

Da ich es für unrealistisch halte, eine Völkerkundemuseum wiederzueröffnen, strebe ich andere Formen der Sichtbarmachung an. Die Bestände der 2007 geschlossenen Völkerkundesammlung sollen stärker sichtbar gemacht werden, indem sie dezentral präsentiert werden, zum Beispiel im Holstentor, den anderen Museen der Stadt und weiteren Orten, zum Beispiel der Synagoge nach Abschluss der Sanierungsarbeiten. Insbesondere soll eine gute personelle Betreuung der Sammlung dauerhaft abgesichert werden.

Punkt 5: Weltkulturerbezentrum einrichten

Lübeck braucht ein Zentrum zur Information über das Weltkulturerbe. Denn immer mehr Menschen kommen ganz gezielt wegen des Welterbetitels in unsere Stadt. Als mögliche Standorte werde ich die Vorhalle zum Heiligen-Geist-Hospital, ein Objekt in der Königstrasse, eine Möglichkeit im Gründungsviertel und einen Standort auf den Wallhalbinseln prüfen.

Punkt 6: Realisierung Umweltbildungszentrum

Der Umbau des Museums für Naturkunde zu einem Umweltbildungszentrum als Infozentrum und Diskussionsforum, der schon seit 2012 von der Bürgerschaft gewünscht wird, soll vollzogen werden. Es kann Anlaufstelle für Fragen rund um Nachhaltigkeit, Umwelt ,Klima und Natur sein. Als Lernort außerhalb der Schule soll es Angebote für Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule mit anderen Einrichtungen gemeinsam entwickeln.

Kathrin Weiher: "Diese Ideen werde ich im Laufe meiner Amtszeit von sechs Jahren als Bürgermeisterin realisieren, damit Lübeck in der Kultur- und Wissenschaftspolitik in die Offensive geht. Zur Finanzierung werde ich Fördermittel des Landes und der Europäischen Union ebenso einwerben, wie Fördermittel von Stiftungen und anderen Dritten. Die notwendigen Personalstellen für das Welterbezentrum, die Völkerkundesammlung und das Umweltbildungszentrum werde ich durch Optimierung von Verwaltungsprozessen finanzieren. Eine Zunahme von Verwaltungsstellen insgesamt soll damit nicht verbunden sein."

Kathrin Weiher stellte am Montag ihr Programm für eine Kultur- und Wissenschaftsoffensive vor. Fotos: Harald Denckmann

Kathrin Weiher stellte am Montag ihr Programm für eine Kultur- und Wissenschaftsoffensive vor. Fotos: Harald Denckmann



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Text-Nummer: 118289 Autor: Team Weiher vom 13.11.2017 13.09

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Kommentare zu diesem Text:

B.Franz schrieb am 13.11.2017 um 13.39 Uhr:
Liebe Frau Weiher, in Lübeck gibt es drngendere Projekte als Kultur! Die sollten Sie angehen und anschließend kann man die Kultur fördern! Eigentlich wollte ich Sie wählen,aber jetzt mache ich meinen Stimmzettel ungültig,da auch Herr Lindenau unwählbar für mich ist,da er als Schulschließer bekannt ist!

uwe witt schrieb am 13.11.2017 um 13.57 Uhr:
Aha
das ist also die lange angekündigte und schwach ausgefallene Wirtschaftsoffensive von der Spitzenkandidatin des “Fünfer Parteien Bündnisses“, Frau Weiher.
Lübeck kann mehr
Lübeck braucht dringend einen Kandidaten mit ausgewiesenem Programm der sich darüber hinaus “in Wirtschaft“ auskennt. Jan Lindenau, mit wirtschaftlichem, beruflichen Hintergrund und sozialer Kompetenz könnte für Lübeck eine Chance und Perspektive sein. Nutzen wir sie.

Hans Hocke schrieb am 13.11.2017 um 14.15 Uhr:
Wen soll das denn hinter den Ofen hervorlocken, wenn ich mich für eine Stadt entscheide jung wie alt, ist an erster Stelle ein sicherer Arbeitsplatz, dann kann ich mir auch Kultur leisten und für sehr viele findet diese in Hamburg statt. Wer kommt denn nach Lübeck, die Größen treten in Hamburg auf und das wird auch so bleiben. Die Menschen in Lübeck haben nicht hauptrangig ein kulturrelles Problem. Sie setzen wieder und wieder auf das falsche Pferd, weil Sie nicht den Finger am Puls der Lübecker Bürger haben, sondern aus Ihrer Sicht handeln. Auch ich werde weder den Kandidaten noch Frau Weiher wählen aber dennoch abstimmen gehen.

Sven-Erik Mahnkeit schrieb am 13.11.2017 um 15.47 Uhr:
@uwe witt:
Lindenau und soziale Kompetenz? Ebenfalls aha...
Wann und wo soll das denn gewesen sein? Da hab ich wohl gerade ein Nickerchen gemacht.

Heiko Schuller schrieb am 13.11.2017 um 16.08 Uhr:
Für mich klingt die Pressemeldung nach purer Angst. Die SPD hat im Gegensatz zur Bundes SPD ein Gewinnerthema. Die Lübecker wollen eine funktionierende Verwaltung und zwar in den Stadtteilen.

Ich denke Frau Weiher spürt, dass Herr Lindenau auf den letzten Metern noch überholen wird. Auch bei Facebook hat sich nach dem Hansetalk die Stimmung gedreht.

Für Lübeck wäre ein SPD Bürgermeister sicherlich positiver, da die Verbindungen in der Verwaltung und zu den Menschen vorhanden sind.

Ich bin sehr gespannt, wie die Lübecker Parteienlandschaft nach der Kommunalwahl aussehen wird, wenn Herr Stolzenberg antreten wird. An dieser Stelle meinen großen Respekt für das Abschneiden bei der Bürgermeisterwahl. Sie haben mit Ihren Themen und mit Ihrem Stil ein kleines Erdbeben bei den Parteien ausgelöst.

C. L. Hagen (eMail: cl1@gmx.biz) schrieb am 13.11.2017 um 16.15 Uhr:
Kultur ist einer der wenigen Eckpfeiler, mit denen Lübeck nennenswert in der Gegenwart ankert. Frau Weiher tut gut daran, dieses Erbe auch transformationsfähig zu machen: nicht nur erhalten, sondern gestalten und entfalten.

Ihr Konkurrent denkt nicht in dieser Richtung. Ein guter Bürgermeister ist aber nicht nur Finanzsenator mit gewissen Vorzügen. Bürgermeisters Dirigat schafft Zukunftsfähigkeit in jedweder Nuance - oder eben nicht. Die Lindenausche Melodie kann wohl jeder erahnen. Kalte Trommeln auf Stahl. Das braucht Lübeck jetzt aber nicht.

Frau Weiher spielt eine andere Melodie. Weiblicher. Lieblicher. Lübscher. Eine Melodie, die von Geschlossenheit erzählt, von Wärme, von Würde und Zukunft miteinander. Von einer geeinten Stadt - geschwächt durch Zeit und Schicksal, doch stark im Willen!

Letztlich wäre ein auf diesem Bereich fraglos hochbegabter Finanzsenator Lindenau unter einer Bürgermeisterin Weiher das Beste, was die Stadt derzeit aufbieten könnte.

Vielleicht gibt es ja einen Weg, dass alle Kräfte ihre Stärken für Mutter Lübeck bündeln - unsere altehrwürdige Stadt mit so stolzer Geschichte, sie hat es wahrlich verdient. Auch ein Jan Lindenau darf nach Sonntag nicht verbrannt sein. Lübeck braucht alle gute Kämpfer.

Und dann werden Fakten geschaffen. Ein Jahrzehnt der Transformierung, Internationalisierung, Vitalisierung - und danach: ein neuer Morgen.

Bernd Scheel schrieb am 13.11.2017 um 16.47 Uhr:
Korrigiert mal bitte Eure Überschrift.... Wissenschaftsoffensive... wo bleibt denn nun die Wirtschaft?, dachte ich beim Lesen

Thorsten Fürter schrieb am 13.11.2017 um 17.02 Uhr:
1.) Es handelt sich bei dem Papier um eine "Kultur- und Wissenschaftsoffensive." Zum Thema Wirtschaft hat sich die Kathrin Weiher mehrfach geäußert, etwa mit ihrem 7-Punkte-Plan oder bei der Vorlage ihres Programms. Die dem Artikel gegebene Überschrift ist daher nicht korrekt, was beim Lesen des gesamten Artikels auch klar wird (nicht Wirtschaft, sondern Wissenschaft). Klarstellend sei angemerkt, dass diese Offensive natürlich nicht anstelle des Wahlprogramms treten soll, das Frau Weiher im Oktober vorgelegt hat, wo sie sich zu allen wichtigen Themen äußert, etwa auch der Verkehrs-, Bildungs- und Sozialpolitik.

2.) Eine Frage, die in der Pressekonferenz auftauchte, beantworte ich gerne auch hier klarstellend: Die Erhöhung der Förderung der freien Kulturangebote auf 300.000 Euro bezieht sich auf die Zuwendungen für die nicht-städtischen Theaterangebote und weitere freie Kulturangebote. Dafür wendet die Stadt aktuell etwa die Hälfte des Betrages auf, den Frau Weiher - sollte sie Bürgermeisterin werden - künftig in diesem Bereich zur Verfügung stellen möchte.

Thorsten Fürter
für das Team von Kathrin Weiher

uwe witt schrieb am 13.11.2017 um 18.03 Uhr:
(...)
Lübeck hat was Besseres verdient
Die Koalition des rechten Lübecker Block mit den Teilweise sich widersprechenden Parteien kommen diese Qualitätsdefizite zugute, haben sie doch bei m Worst Case eine schwache Bürgermeisterin die sie als Spielball ihrer widerstrebenden Interessen für ihre jeweilige Klientele nutzen können.
Das kommt Lübeck teuer

Anmerkung der Redaktion:

Wir hatten zuerst eine falsche Überschrift zu dem Text gestellt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Siegfried Latussek schrieb am 13.11.2017 um 18.41 Uhr:
Wird Lübeck demnächst von einer absoluten Monarchin regiert? Wenn die Gemeindeordnung für S-H auch für Lübeck gültig ist, ergibt sich folgendes Bild:

§55, Absatz 1, Satz 1: Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister leitet die Verwaltung der Gemeinde in eigener Zuständigkeit nach den Zielen und Grundsätzen der Gemeindevertretung und im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel.

Eine Bürgermeisterin ist also keine Sonnenkönigin.

Peter Schöttler schrieb am 13.11.2017 um 18.51 Uhr:
@uwe witt:
Welch ein Irrtum. Jan Lindenau ist NICHT qua Beruf besonders kompetent "in Wirtschaft". Er ist Bankkaufmann, er verkauft also Finanzprodukte, genauso wie eine Supermarktkassiererin -die häufig gelernte Einzelhandelskauffrau ist und sich somit auf demselben kaufmännischen Qualifikationsniveau befindet, wie der Herr Lindenau- Milch und Eier anbietet; und würden Sie einer Supermarktkassiererin ene Konzern mit 3500 Mitarbeitern und einem Umsatz von 800 Mio. € (vergleichbar mit der Verwaltung der Stadt) anvertrauen? Ich meine, dazu braucht's schon eine akademische Qualifikation, Herr Lindenau hat -meines Wissens nach- nicht mal den Fachwirt erworben. Der von Ihnen beschworene "wirtschaftliche, berufliche Hintergrund" ist einfach nur absurd.

C. L. Hagen (eMail: cl1@gmx.biz) schrieb am 13.11.2017 um 19.11 Uhr:
Peter Schöttler: Besagte Supermarktkassiererin krebst aber nicht in der Kommunalpolitik herum, seitdem sie aufrecht gehen kann. Hr. Lindenau schon (überspitzt gesagt). So fair wollen wir schon bleiben.

Qualifikationen absprechen - nein, so einen Diskurs haben selbst die Kontrahenten weitgehend vermieden. Gut so.

Beide sind hoch versierte Kommunualpolitiker. Als Duo wären sie famos. Einzeln wird jeder Ergebnisse bringen. In welchem Ausmaß diese den immer komplexer werdenden Anforderungen einer Welt werden, die fast schon im Tagestakt seismischen Verwerfungen unterliegt, wird sich zeigen.

Hier wird noch über "Digitale Transformation" sinniert. Dabei ist dies im Rest der Welt bald Schnee von gestern. Smart Tech kommt, Technologie wird klug. Sie wird Brötchen backen, Senioren versorgen, am Fließband stehen - 24/7.

Dafür muss sich Lübeck wappnen und seine Schwachen stark machen. Das Schicksal der Stadt entscheidet sich in Moisling, beim kleinen Mann.

Inken Hamm schrieb am 13.11.2017 um 19.27 Uhr:
Die Kultur in die Stadtteile bringen!
Das gefällt mir. Lübecks Kultur darf nicht am Stadtgraben aufhören.

Kultur ist Nahrung für die Seele und ist ein wichtiger Baustein für Bildung. Das ist kein Luxus, das ist ein Lebenselixier.

heidemarie Leu schrieb am 13.11.2017 um 19.57 Uhr:
Kultur soll in die Stadt kommen, dass ich nicht lache...
Vielleicht sollten Sie dann erstmal die enormen Parkgebühren abschaffen, bzw. am Wochenende Freitag, Samstag, ... kostenloses Parken anbieten.. damit wieder mehr Gäste in die Stadt kommen und nicht alle auf der grünen Wiese(Cittipark)
Ihre Einkäufe bzw. auch Kultur geniessen.

Lasse Jensen schrieb am 13.11.2017 um 20.09 Uhr:
Frau Weiher,

(...)

2. Ich frage mich ehrlich gesagt, warum Sie eigentlich ihren derzeitigen Job aufgeben wollen. Sie formulieren in ihrem ca. 20-minütigen Redebeitrag nur Themenfelder, für die Sie bereits seit mehreren Jahren als Kultursenatorin zudtändig sind.

3. Von einer/einem zukünftigen Bürgermeister/in unseres Oberzentrums Lübeck bedarf es mehr als lediglich im kulturellen Bereich tätig zu werden.

Frau Weiher, aus ihren bisher getätigten öffentlichen Auftritten geht für mich eindeutig hervor, dass Sie für die für Lübeck notwendigen Themen wie Wirtschaft und Finanzen leider keine eigenen Ansätze bzw. nachvollziehbaren Lösungsansätze bieten bzw. diese nicht vor der Wahl bekanngeben werden/wollen.

Daher gibt es nur eine Wahlentscheidung für einen jungen Familienvater, der auch noch ohne "Ethikprofessur" in Lübeck seinen Studienabschluß gemacht hat und froh darüber ist,in Lübeck noch einen Job gefunden zu haben, der nicht nur etwas mit "Kultur" zu tun hat.

Mit freundlichen Grüßen,
der Wirtschaftsingenieur (FH)

Cem Wagner schrieb am 13.11.2017 um 20.18 Uhr:
Herr Jensen,

der "junge Familienvater" hat gerade keinen Studienabschluss, sondern eine Banklehre gemacht. Das muss nichts schlechtes sein. Sehr belesen ist er aber aber offenbar auch nicht, wenn er zuletzt in der Schule ein Buch zu Ende gelesen hat. Für einen Bürgermeisterposten in einer Kulturstadt ist das einfach zu wenig.

C. Wagner

V. Holscher schrieb am 13.11.2017 um 20.35 Uhr:
@Peter Schöttler: Vielen Dank für die Erläuterung der beruflichen Qualifikation des Kandidaten Lindenau. Diese eher einfache Qualifikation kann in einer Bewerbung erwähnt werden, wenn er nichts Besseres ausweisen kann. Das reicht aber nicht für das Amt des Bürgermeister von Lübeck.. "Ein weiter so mit der SPD" geht garnicht!.

Lasse Jensen schrieb am 13.11.2017 um 20.43 Uhr:
@Cem Wagner:
Sehr geehrter Herr Wagner,
mit dem jungen Familienvater, der in Lübeck studiert hat, meinte ich meine Person.

Mir ist für das Amt des Bürgermeidters dieser Stsdt ehrlich gesagt ein gut ausgebildeter Bankkaufmann mit einem jahrelangen ehrenamtlichen politischen Engagement für die Hansestadt Lübeck lieber als eine gerade vor kurzem gewählte Kultursenatorin, die von einem noch nicht abgearbeiteten Posten auf den nächsten springen möchte.

Fischer schrieb am 13.11.2017 um 21.30 Uhr:
Frau Weiher liest offenbar immer das gleiche Buch. Warum eigentlich. Gelingt es ihr nicht, das bei einem Mal zu begreifen? Und das bei drei Abschlüssen!
Übrigens heißt das Bürgermeister. Ein Meister erfordert kein Studium.

Jule Manden schrieb am 13.11.2017 um 23.18 Uhr:
Ist den Duracell Klatschern des Jan Lindenau eigentlich schon aufgefallen, dass ein BM Saxe selbst unter der nun wahrlich desaströsen Küstenkoalition mit SPD Führung kein Bein in Kiel auf den Boden bekommen hat? Wie sollte das nur mit Herrn Lindenau und einer CDU geführten Landesregierung werden? Auweia....... oder eben Weiher. Positive Signale aus der Landeshauptstadt waren ja schon deutlich zu vernehmen. Und Frau Weiher steht für Kompetenz und Aufbruch, Herr Lindenau nur für Schulschließungen und Fortschrittsverweigerung a la Schlachthof. Ruinen Pflastern seinen Weg. Seine Kernkompetenz besteht lediglich darin, schon gefühlt ewig tief im Filz verstrickt zu sein. Unter keinen Umständen sollte Lübeck dergestalt rückwärtsgewandt sein.

Hermann Samtlein (eMail: hermann.samtlein@gmx.de) schrieb am 14.11.2017 um 09.07 Uhr:
Das Niveau der hier versammelten Kommentare zeigt sehr deutlich auf, warum Lübeck dringend eine Kultur-Offensive braucht.

Es ist schon auffällig, dass seit Tag eins des Wahlkampfes die Lindenau-Anhänger vor allem versuchen Frau Weihers Qualifikationen und Kompetenz in Frage zu stellen. Warum konzentrieren Sie sich nicht auf die Kompetenzen Jan Lindenaus? Die Antwort ist einfach: Weil der SPD-Kandidat weit hinter den Qualifikationen seiner Mitbewerberin zurück steht und das wissen auch alle.

Die Lübecker Nachrichten haben es am Sonntag deutlich geschrieben: Frau Weiher ist die Bewerberin mit der größten Qualifikation.

Nun muss Lübeck nur noch entscheiden, ob es Kompetenz will oder weiterhin einen charmanten Anzug, der die Stadt nach dem Motor Weiter So tiefer in die Krise führen wird.

Siegfried Latussek schrieb am 14.11.2017 um 17.37 Uhr:
@ Hermann Samtlein

Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.

Lukas 14:11


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