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HL-live.de

Dienstag,
der 21. November 2017






Audi A8 war 72 Kilometer pro Stunde zu schnell

Ein silbergrauer Audi A8 erregte am Montag auf der Bundesautobahn A1 zwischen Lübeck-Moisling und Lübeck-Zentrum die Aufmerksamkeit der Polizei: Statt der erlaubten 120 wurde die Limousine mit 192 Kilometer pro Stunde gemessen.

Die Besatzung des Videowagens vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz (PABR) musste ihr Fahrzeug schon ein bisschen quälen, um den in Richtung Puttgarden rasenden Audi mit dem osteuropäischen Kennzeichen nicht entkommen zu lassen.

In Höhe Lübeck Zentrum konnte das Fahrzeug gegen 12.19 Uhr schließlich gestoppt werden. Der 30-jährige, osteuropäische Fahrer des Audi begründete seine rasante Fahrt damit, es eilig zu haben.

Um seine Fahrt nach Skandinavien fortsetzen zu dürfen, musste der Fahrzeugführer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro hinterlegen – für ihn offenbar kein großes Problem. Diesen Geldbetrag holte der Mann in bar aus seiner Hosentasche.


Text-Nummer: 118298 Autor: PD Lübeck/red. vom 13.11.2017 15.41

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Kommentare zu diesem Text:

Roland M. schrieb am 13.11.2017 um 16.43 Uhr:
Wie geht das denn??? - Ab 41 km/h mehr gibt es einen Monat Fahrverbot. Aber wer tausend EUR in der Tasche hat, darf weiterfahren???

Sylvia Klattenberger schrieb am 13.11.2017 um 19.41 Uhr:
So ein Vorfall zeigt exemplarisch auf wo das Recht in D die Löcher hat....

Die Polizeibeamten dürfen nicht recherchieren woher jemand mit gerade mal 30 Jahren die Mittel für eine derartige Oberklasselimousine hat - noch woher die grosse Barschaft aus der Hosentasche stammt....

Erinnert mich an einen Spiegel-TV-Beitrag in dem Hartz-IV-Empfänger 100.000 Euro Autos fuhen - die immer "Freunden" gehörten....

Der Staat zeigt hier eine eklatante Schwäche in der Beweiserhebung, da ginge deutlich mehr.

Ick schrieb am 13.11.2017 um 21.04 Uhr:
....ähhhhhh wat is los? Da wohl jemand überhaupt keine Ahnung und möchte dem Staat Nachhilfe geben 🤦🏻‍♂️

Aaaalso:

1.) "recherchiert" die Polizei nicht, sondern wenn dann ermittelt (!) sie die Eigentumsverhältnisse.

Sollten keine Hinweise auf eine rechtswidrige Aneignung (z.B Diebstahl) vorliegen, was durch amtl. Unterlagen und Fahndungsabfragen geklärt wird, vorliegen, kann der Fahrer natürlich seine Fahrt fortsetzen.

2.) Schließen Sie bitte nicht von sich auf andere. Es ist durchaus üblich, dass sich 30jährige ein solches Auto leisten können, sei es durch eigene Arbeit / Leasing / Erbe oder sonstwas. Neid ist kein Grund jemanden sein Auto zu nehmen 😜

3. Der unsinnige Satz mit der "Beweiserhebung" kann man eigentlich kaum kommentieren, so hohl ist der, sorry. Aber vielleicht sollten Sie das Wort mal googlen, Sat.1 TV- Jurastudium reicht da leider nicht. ....echt mal.
Zumal hier nicht mal eine Straftat vorliegt, somit macht der Satz noch weniger als gar kein Sinn.

4. Das mit den "Südländischen Leifhahrzeugen" unterschreibe ich gerne ✌️

mike neumann schrieb am 14.11.2017 um 06.47 Uhr:
@ ick
Danke für Ihren Kommentar. Sie haben mir den Tag versüßt. ;-)

Hauke schrieb am 14.11.2017 um 07.43 Uhr:
Das ist ziemlich günstig...
In Belgien kostet mich sowas 3500€ zahlbar sofort sonst ist das Motorrad weg...
Außerorts... auf gerader Straße... in einer Tempo 30 Baustelle in der Sonntags nicht gearbeitet wird mit kaum 200 zu schnell ;)

Manfred Vandersee schrieb am 14.11.2017 um 08.40 Uhr:
Offensichtlich fordern hier einige tatsächlich die Einführung der Sippenhaft. Aber zum Glück leben wir (noch) im besten Rechtsstaat der Erde. Hier geht es nicht um die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs, sondern um eine Geschwindigkeitsübertretung; mehr nicht!!! Auch wenn man seine Vermutung hat, wie der junge Mann sein Geld erwirtschaften könnte, sollte man die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien beachten, die gerade in Deutschland NOCH ein hohes Gut sind, was es angesichts mancher Kommentare doch DRINGEND zu verteidigen gilt!!!!
Das hat die Polizei hier in Deutschland zum Glück beachtet und die Ordnungswidrigkeit entsprechend geahndet!

jan schrieb am 14.11.2017 um 08.52 Uhr:
@ Ick: Sie haben mit Ihren Ausführungen natürlich großenteils recht: Juristisch sind die Aussagen von @Sylvia Klattenberger kaum zu halten. Aber einen faden Beigeschmack haben die ganzen Umstände schon. In der Tat, jede Spekulation über mögliche Verbindungen zu osteuropäischen Drogenkurieren oder Autoschiebern ist rein hypothetisch und könnte dem betroffenen Autofahrer völlig unrecht tun. Die Lebenserfahrung zeigt, dass die Gesamtumstände zumindest solche Gedanken nicht ganz abwegig erscheinen lassen. Und was passiert nun? Der Autofahrer hat 1.200 € bezahlt, ist über alle Berge. Falls er in illegale Geschäfte verwickelt ist, wird er diese ungestört ausführen. Und - falls es überhaupt eine reale ladungsfähige Adresse gib - wird ihn eine mögliche Vorladung vor ein Deutsches Gericht wohl kaum beeindrucken, denn die Sicherheitsleistung scheint ihn ja nicht sonderlich getroffen zu haben und erfolgreiche Amtshilfe durch Osteuropäische Vollstreckungsbehörden ist eher unrealistisch.

Klugscheisser schrieb am 14.11.2017 um 16.06 Uhr:
Es ist schon bezeichnend für das Rechtsempfinden in Deutschland. Da rast ein Hirnloser mit fast 200Km/h durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120Km/h, gefährdet durch dieses Verhalten unzählige Verkehrsteilnehmer und es wird sich hier über das Fahrzeug, sein Alter, seine Barschaft und die Rechtsstaatlichkeit ausgelassen....Die Ahndung und Bußgelder für derartige Delikte sind in Deutschland schon mehr als lachhaft. Da sollte tatsächlich einmal über den Tellerrand, in Richtung zivilisierter Länder gesehen werden.

Horst Mahler schrieb am 14.11.2017 um 17.19 Uhr:
@Jan
> Der Autofahrer hat 1.200 € bezahlt,...

Ja, ganz genau. Der Fahrer wurde angehalten, es wurde ein Bußgeld wegen der von ihm begangenen Ordnungswidrigkeit verhängt und er hat es bezahlt. Punkt.

Was soll jetzt noch passieren? Soll man das Auto einkassieren? Den Mann in Untersuchungshaft stecken? Aufgrund welcher Gesetze? Darf ein Mensch kein Luxusauto fahren und Geld in der Tasche haben? Warum nicht? Nur, weil er noch keine 70 ist?

Merkwürdige Ansichten.

Wobei ich persönlich für eine viel höhere Strafe bin. 100 Euro und fünf Tage Fahrverbot für jeden km/h über der Begrenzung.
Wären in diesem Fall also 7200 Euro und rund ein Jahr Fahrverbot.

B. Grüne schrieb am 14.11.2017 um 17.57 Uhr:
Wenn ich das wieder lese, sobald ein Ausländer im Spiel ist,kochen die Gemüter über und die Meinungen eskalieren.

Ganghaus Gangsta schrieb am 15.11.2017 um 11.10 Uhr:
Sicherheitsleistung hin oder her:

Wer so extrem die gesetzten und vorgeschriebenen Regeln ignoriert und dabei erwischt wird, darf in den meisten Ländern Europas seine Reise mit anderen Mitteln fortsetzen:


-> In einigen Ländern (etwa in Frankreich oder Polen) wird zumindest innerhalb des jeweiligen Landes mit sofortiger Wirkung Fahrverbot ausgesprochen. Wie der Fahrer nun seine Weiterfahrt (etwa von einem abgelegenen Autobahnrastplatz) organisiert, interessiert die Polizei nicht. Eventuell darf der Rennfahrer mit im Peterwagen zur nächsten Ortschaft. Fuhr er alleine im Fahrzeug: Pech gehabt, der Wagen muss stehen bleiben.

-> In einigen Ländern (Italien, skandinavische Länder) kann das Fahrzeug an Ort und Stelle beschlagnahmt werden. Je nach Art der OWi sieht der Eigentümer sein Fahrzeug irgendwann wieder in seinem Besitz – oder eben nicht.

-> In einigen Ländern geht nicht einmal mehr die "Reise mit anderen Mitteln", denn wer etwa in Finnland oder Norwegen extrem das maximal zulässige Tempo überschreitet, kann gerichtlich mit einer Haftstrafe belegt werden. Da gibt es wohlgemerkt kein Ausländer-Pardon.


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