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HL-live.de

Montag,
der 11. Dezember 2017






150 Kilogramm Müll: Grundschüler räumen Wiese auf!

Die 3. Klasse der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) macht seit zwei Jahren Obst- und Naturpädagogik unter freiem Himmel. Angeleitet von Streuobstpädagoge Ulrich Praedel vom Hanse-Obst e.V., erkunden die ASS-Drittklässler eine Obstwiese im Stadtteil St. Gertrud das ganze Jahr hindurch. Diesmal stand spontan Müllsammeln auf dem Programm.



Von Passanten und Anwohnern illegal entsorgt, fanden die Schüler Fahrradteile, kaputtes Spielzeug, verrostete Drahtzäune, Pergola-Teile, Gartenstühle, Fensterrahmen, Teppichreste, Zaunpfähle und vieles mehr. Insgesamt 150 Kilogramm Müll. "Eigentlich wollten wir Vogelkästen säubern", sagt Heinz Egleder von Hanse-Obst, "aber der über den Zaun geworfene Dreck nahm einfach Überhand."

Die Klasse 3A, 20 Kids mit drei Integrationskindern, erkundet regelmäßig das Obst-Biotop in der Rübenkoppel, einer Seitenstraße der Brandenbaumer Landstraße. Die ASS-Schüler erreichen die Obstwiese fußläufig, begleitet von Soziallehrerin Jazeschen und von Klassenlehrerin Dühring mit ihrem ausgebildeten Schulhund Nele.

Obstliebhaber Egleder und Praedel begeistern die Schulkinder ganzjährig auf "ihrer" Obstwiese: Apfel- und Kirschblüte im Frühling, Obsternte im Herbst, Spuren im Schnee im Winter. Zur Erntezeit wird das Obst in der ASS-Schulküche verarbeitet; die "Obstwiese Hohewarte", wie sie eigentlich heißt, ist Teil der "Essbaren Stadt Lübeck". Die ASS-Schüler haben dort weitere Obstbäume gepflanzt und gepflegt sowie Nisthilfen für Federmäuse, Vögel, Wildbienen und andere Wildtiere angebracht, von denen etliche inzwischen bewohnt sind. Spannende Pflanzen- und Tierbeobachtungen gibt es jedes Mal.

Leider sehen die Kinder auch, wie gedankenlos Erwachsene ihren Müll in der Natur entsorgen: Schiebkarren-Ladungen voller Gartenabfälle, Dachpappe, Getränkedosen und -flaschen. Verrosteter Stacheldraht und zerborstene Glasscheiben sind für Wildtiere, wie auch für Kinder, eine besondere Gefahrenquelle, dazu kommen Behälter mit unbekannten Flüssigkeiten. Eine echte Schweinerei. Die Kids waren mit Handschuhen und Gummistiefeln ausgerüstet. Niemand verletzte sich, nur die Hose einer Lehrerin zerriss am rostigen Drahtrest.

Die Entsorgung des Müll-Sammelsuriums hätte einiges gekostet, aber die Entsorgungsbetriebe Lübeck bedankten sich bei den kleinen Naturschützern der Albert-Schweitzer-Schule mit einer kostenfreien Abnahme. Nun ist die von Hanse-Obst betreute Fläche wieder entrümpelt und wartet auf naturbewusste Besucher. Inzwischen unterhält der gemeinnützige Verein in allen Lübecker Stadtteilen Obstwiesen oder Obstgärten. Sie stehen auch anderen Schulen oder Kitas offen; Kontakt über www.hanse-obst.de.

Die Grundschüler sammelten rund 150 Kilogramm auf der Wiese. Fotos: Hanse-Obst

Die Grundschüler sammelten rund 150 Kilogramm auf der Wiese. Fotos: Hanse-Obst


Text-Nummer: 118857 Autor: Hanse-Obst vom 06.12.2017 18.21

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Kommentare zu diesem Text:

Umweltfreundin schrieb am 06.12.2017 um 20.26 Uhr:
Tolle Leistung der Schüler. Dafür beide Daumen nach oben!
An die Umweltverschmutzer:seinen Müll in die Gegend werfen geht gar nicht und dafür mindestens beide Daumen nach unten.


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