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HL-live.de

Montag,
der 11. Dezember 2017






GAL: Sozialen Wohnungsbau umsetzen!

Im Bauausschuss am 4. Dezember beantragte GAL-Mitglied Carl Howe, auf dem Gelände der ehemaligen Kepler-Schule 30 Prozent sozialen Wohnungsbau umzusetzen, so wie die Bürgerschaft dies im Januar 2016 beschlossen hatte.

Im Bauausschuss wies die Mehrheit diesen Antrag jedoch mit der Begründung ab, dass es sich teilweise um Reihenhausbebauung handele und eine Umlage auf den dort ebenfalls geplanten Geschosswohnungsbau dem Investor nicht zuzumuten sei. "Der Beschluss aus Januar 2016 ist unserer Meinung nach bindend und kann nicht nach Belieben mit Rücksicht auf Investoren ausgelegt werden. Uns fehlen in Lübeck vor allem auch bezahlbare Wohnungen, was erneut durch aktuelle Studien belegt wurde. Skandalös ist, dass in fast allen Neubaugebieten, die derzeit in Lübeck geplant und umgesetzt werden, überwiegend Eigentum geschaffen wird. So erreichen wir nie das Ziel, die bestehende Wohnungsnot zu beseitigen. Wir halten unsere Forderung vehement aufrecht und werden vor Verkauf des Grundstücks erneut den Finger in die Wunde legen", so Carl Howe.

Auch wurde der GAL Antrag abgelehnt, dort ein autoarmes Quartier zu entwickeln. "Alle Welt beschäftigt sich mit dem Klimawandel und der Reduzierung von CO² Ausstoß. Nur Lübeck verpennt das Thema. Das Gelände der ehemaligen Kepler-Schule eignet sich hervorragend für die Umsetzung der Idee, da die Infrastruktur für Fahrräder, ÖPNV und Car-Sharing in diesem Stadtteil bereits vorhanden ist. Wir finden es sehr bedauerlich, dass sich die Mitglieder des Bauausschusses erneut gegenüber klimaschützenden Maßnahmen verschließen", so die GAL.

Carl Howe fordert 30 Prozent Sozialwohnungen in allen neuen Baugebieten.

Carl Howe fordert 30 Prozent Sozialwohnungen in allen neuen Baugebieten.


Text-Nummer: 118865 Autor: GAL vom 07.12.2017 09.40

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Asylanti schrieb am 07.12.2017 um 10.11 Uhr:
Nennen Sie doch einmal die Parteien und deren Repräsentanten, die die Beschlüsse blockiert haben. 😁

Peter Heinsen schrieb am 07.12.2017 um 10.29 Uhr:
Alle Welt beschäftigt sich mit dem Klimawandel, nur Lübeck verpennt das Thema? Aha. Wer so scharfsinnig argumentiert, darf sich auch nicht wundern, wenn niemand zuhört. Wenn Carl Howe ans Mikro tritt, würde ich wahrscheinlich auch mein Handy zücken und ein bisschen daddeln. Respekt vor allen, die sich das dennoch antun.

Walter Koch schrieb am 07.12.2017 um 14.03 Uhr:
Die GAL sollte lieber die Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurück wollen unterstützen und sie auf den Wiederaufbau in den ehemaligen Kriegsgebieten vorbereiten. Die Wohnungssituation im günstigeren Preissegment in Lübeck löst sich dann langsam von ganz allein.

Horst Liedke schrieb am 07.12.2017 um 17.46 Uhr:
Ich hätte auch gerne gewusst, wer die Anträge im Bauausschuss abgelehnt hat.
Die beiden anderen Schreiber ziehen sofort die Schmutz-karte. Ihre innere Überzeugung lässt es einfach nicht zu, wenn andere, wie die GAL etwas vernünftiges vortragen. Dafür muss dann Handy daddeln herhalten.

Lothar Möller schrieb am 07.12.2017 um 18.10 Uhr:
Das Gerangel um die Bebauung des Schlachthofgeländes zeigt deutlich, wie es nicht laufen sollte.
Hier versucht ein Investor seit acht Jahren ein attraktives Einkaufszentrum und 130 Neubauwohnungen zu realisieren, darunter 30 Sozialwohnungen. Selbst ein Grünstreifen gehört zur Planung. Auch dieses Vorhaben wird bisher kategorisch und leider erfolgreich von Stadtverwaltung und SPD nebst GAL verhindert.
Anstelle von be- und verhindern ist es Zeit zum Handeln.

Peter Heinsen schrieb am 08.12.2017 um 09.00 Uhr:
@ Horst Liedke: Die Mehrheit hat die Anträge im Bauausschuss abgelehnt. Und das sogar begründet. Das Carl Howe daraufhin beleidigt reagiert und an die Öffentlichkeit geht, zeigt ein weiteres Mal das mangelhafte Demokratieverständnis der GAL-Angehörigen. Schmutzkarte? Finde ich bei Herrn Howe angebrachter.

Eines muss man Herrn Howe aber lassen: Sein senffarbender Pulli steht ihm ausgesprochen gut.


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