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HL-live.de

Montag,
der 11. Dezember 2017






Lesung und Künstlergespräch im Haus der Kulturen

Zum Auftakt der internationalen Literaturtage wird am Sonntag, 10. Dezember, um 18 Uhr zu einer Lesung mit der Lyrikerin Safiye Can in das Haus der Kulturen, Parade 12, eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Bei dieser Lesung wird sie aus ihrem Werk "Kinder der verlorenen Gesellschaft" vortragen, das einen Einblick in die Vielfältigkeit von Cans Arbeit gibt. Das Band beinhaltet Gedichte unterschiedlichster Formen, unter anderem Alltagslyrik und dadaistische Gedichte. Ihre Arbeiten sind dabei humorvoll, authentisch und atmosphärisch. Sie erzählt vom Aufwachsen mit Migrationshintergrund, ebenso wie von Liebe und Kindheit. Die Dichterin leitet seit 2004 deutschlandweit Schreibwerkstätten an Schulen und trägt auf unzähligen Lesungen ihre Texte vor. Bei ihrer Lesung wird sie musikalisch von Ud-Spieler Ali Shibly begleitet. Im Anschluss wird es auch ein Künstlergespräch geben.

Safiye Can wurde als Kind tscherkessischer Eltern in Offenbach geboren, studierte Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaften. Ihre Lyrikbände wurden schnell zu Bestsellern und vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016). Ihre Gedichte fragen nach dem Platz des Einzelnen in der Welt, nach Heimat, nach Zugehörigkeit und machen Hoffnung, dass das Fremde nicht immer fremd bleibt. Ali Shibly ist vor zwanzig Jahren aus dem Irak nach Deutschland geflüchtet. Er beschwört in seinen arabischen Gesängen die magische friedenspendende Kraft jahrtausendealter Kulturen herauf. Der Mann mit den tausend Leben, der auf zwei Kontinenten zuhause war, sagt von sich: "Die Reisen und die Poesie waren meine Art mit der Welt zu sprechen." Wie gestalten sich heute Identitäten? Wie entstehen neue Lebensentwürfe? Hierbei hat die Kultur als gestaltende und verbindende Kraft enorm wichtige und kreative Funktionen. Die gegenseitige Aufgeschlossenheit, die Bereitschaf miteinander ins Gespräch zu kommen, Vertrauen zu schaffen, sind Grundvoraussetzungen des Zusammenlebens. Ein permanenter Austausch und das Teilen kultureller Werte und Errungenschaften der Menschheit sind notwendig, um Fremdheit und Konfliktpotential friedlich durch die Kraft des Wortes und des Klangs abzubauen.

Die Lesung wird veranstaltet vom Projekt Prisma-House of Resources Lübeck in Zusammenarbeit mit der Akademie der Vielfalt, der türkischen Gemeinde, der alevitischen Gemeinde Lübeck, der Deutsch-Griechischen Gesellschaft, dem persischen Literaturclub Lübeck und dem writer’s room der WortWerft.


Text-Nummer: 118874 Autor: Veranstalter vom 07.12.2017 16.43

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