Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Montag,
der 19. Februar 2018






Sechs Standorte für Stadtteilbüros

Es kommt Bewegung in die jahrelange Diskussion um die Stadtteilbüros in Lübeck. Im Januar hat die Bürgerschaft vier Standorte beschlossen, die Verwaltung möchte wieder an sechs Standorten präsent sein. Es gibt aber noch keine Einschätzung, wann die Standorte eröffnet werden und was sie kosten.

Klar ist bisher, dass es vier feste Stadtteilbüros geben wird: Innenstadt, St. Gertrud (Meesenring), Kücknitz und Moisling. Dazu kommen zwei Außenstellen in Travemünde und dem Hochschulstadtteil. An den Standorten soll es zunächst Meldeangelegenheiten und Kfz-Zulassung geben. In einem zweiten Schritt kommen Führerschein- und Ausländerangelegenheiten dazu. Langfristig sollen weitere Aufgaben der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe übernommen werden.

Die Anforderungen an die Standorte sind hoch. Die Verwaltung möchte Parkmöglichkeiten und eine Bus-Anbindung. Es soll einen Empfangsbereich mit einem Informationsschalter sowie ein Selbstbedienungsterminal geben. Außerdem sind Kundentoiletten vorgesehen. Für die Kfz-Zulassung sollen auch Schilderpräger in der Nähe untergebracht sein. Natürlich müssen die neuen Standorte barrierefrei sein. Pro Büro werden 15 bis 20 Mitarbeiter eingesetzt, damit es nicht wieder zu kurzfristigen Schließungen kommt. Die brauchen natürlich auch entsprechend viel Raum.

Die Kosten sind noch unklar. Bekannt ist nur der Preis für die Kassenautomaten. Sie kosten pro Stück 30.000 bis 50.000 Euro. Die zeitliche Umsetzung liegt grob vor. Die neue Verwaltungssoftware, mit der mehrere Dienstleistungen bearbeitet werden können, soll noch im ersten Halbjahr 2018 ausgeschrieben werden. Die neuen Öffnungszeiten sollen noch im Frühjahr festgelegt werden. Die Zusammenlegung von Zulassungsstelle und Meldewesen soll ebenfalls kurzfristig erfolgen. Die vollständige Umsetzung erfolgt, wenn passende Räume gefunden und umgebaut wurden.

Die Verwaltung möchte wieder flächendeckend in Lübeck präsent sein. Ausgenommen ist nur der Bereich Buntekuh und St. Lorenz. Foto: JW/Archiv

Die Verwaltung möchte wieder flächendeckend in Lübeck präsent sein. Ausgenommen ist nur der Bereich Buntekuh und St. Lorenz. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 120121 Autor: VG vom 11.02.2018 18.05

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken. +++ Text kommentieren.




Kommentare zu diesem Text:

Gotthard Peters (eMail: luebeck51@gmx.net) schrieb am 12.02.2018 um 05.46 Uhr:
Das ist typisch für Lübecker Politik und Verwaltung. Drängende Probleme bestehen lassen (immer noch 2 1/2 Monate Wartezeit in den Stadtteilbüros), Lösungen kompliziert reden, große Pläne und Prüfungen ankündigen, um nach dem Wahltag sich wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten wieder in Untätigkeit zu begeben. LübeckerInnen wacht auf, geht wählen und zeigt den Rathausparteien die rote Karte.

Sascha schrieb am 12.02.2018 um 08.38 Uhr:
War nicht in den ersten Berichten die Rede von einem Stadtteilbüro in St.Lorenz?
Und wenn ich an die Ausschreibung EU-Weit denke sollten wir uns alle schon mal damit abfinden das die Büro´s nicht vor 2024 öffnen.

Es wird Zeit das die Bürger(inen) aufwachen und die Parteien sich endlich gegen unsinnge Beschlüsse aus Brüssel wehren, dann paralell noch den eigene Sumpf austrocknen, damit in diesem Land endlich wieder etwas voran geht .

Thomas Böttcher schrieb am 12.02.2018 um 09.36 Uhr:
Das wär doch einmal eine gute Nachricht für einen Montag, wenn es denn auch umgesetzt wird!

Rainer Wahnsinn schrieb am 12.02.2018 um 09.53 Uhr:
"Pro Büro werden 15 bis 20 Mitarbeiter eingesetzt, ... "

Es sind doch nicht jetzt einmal 15 Mitarbeiter an jeweils zwei Standorten.

Michael Müller schrieb am 12.02.2018 um 12.46 Uhr:
Natürlich wieder im "Hochschulstadtteil"!

Diesem wird doch wirklich der "Hintern gepudert".

Fängt schön bei der Gängelung der Kraftfahrer auf der B207 an, die sofort beim Auftreten eines Autos aus diesem "Stadtteil" Rotlicht bekommen. Egal, wieviele KFZ sich auf dieser BUNDESSTRAßE befinden.

Jan schrieb am 12.02.2018 um 16.27 Uhr:
Lieber Michael Müller,

ist das Neid oder einfach nur Trollerei? Sie gehören dann sicherlich auch zu denen, die die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B207 lediglich als Vorschlag ansehen. Der Hochschulstadtteil ist mitnichten "privilegiert". Bedarfsampeln gibt es überall in Lübeck, und wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist wird es auch nicht das einzige wieder eröffnete Stadtteilbüro sein. Im Stadtteil gibt es eine bunte Mischung aus Eigenheimen, Mietwohnungen und Firmen. Das Einkaufszentrum sorgt für reichlich Besuch aus anderen Teilen der Stadt, welcher sicherlich auch für einen großen Teil der von Ihnen so verhassten Ampel-Schaltungen verantwortlich ist. Sie könnten also genauso gut über die Moislinger oder Travemünder herziehen, die ihr Büro auch wieder bekommen sollen. Ich bin mir im Übrigen ziemlich sicher, das die Besucher des Büros nicht nur aus besagtem Stadtteil kommen werden. Wenn ich dafür nicht Monate auf einen Termin warten müsste, würde ich sogar den Weg bis nach Travemünde auf mich nehmen. Also, wer macht Sie eigentlich zum Mittelpunkt der Gesellschaft, um den sich alles drehen muss?

Michael Müller schrieb am 13.02.2018 um 17.38 Uhr:
@Jan:

Unhaltbare Unterstellungen. Ist es das Einzige, was Sie können?

Können Sie belegen, dass ich "die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B207 lediglich als Vorschlag ansehe"?

Nein? DANN LASSEN SIE DERARTIGE UNTERSTELLUNGEN GEFÄLLIGST!

In aller Konsequenz sollten Sie dann auch die zahlreichen Anwohner des Hochschulstadtteils, die bei Rotlicht trotz extrem langer Grünphase und absoluter Priorisierung gegenüber der B207 in die Kreuzung einfahren, beanzeigen.

Ich scheine hier deutlich den Nerv derer getroffen zu haben, die in diesem zweifelsfrei priorisierten Stadtteil wohnen.

Ich lese so oft das (Sorry schon mal vorab für die Wortwahl, aber mir ist kein sinnvolleres Wort eingefallen. Soll nicht beleidigend sein) "Gejammer" vieler Anwohner des Hochschulstadtteils: Wir wollen dies, wir wollen das, wir fühlen uns gefährdet und und und...

Aus keinem anderen Stadtteil kenne ich soetwas!

Morgens um 6 Uhr oder um Mitternacht kommen zudem sicherlich keine Anwohner aus anderen Gegenden an die Ampeln rund um Real aus dem Hochschulstadtteil. Das SIND die Anwohner dieses Stadtteils!

Wieso können diese gegenüber einer überall anderswo in Deutschland priorisierten Bundesstraße nicht eine Minute an der Ampel warten, um dem wesentlich stärkeren Verkehr auf einer Bundesstraße die Möglichkeit zu geben, nicht im Stau zu stehen?

Durch einen solchen entstehen wiederum Probleme hinsichtlich der Luftqualität. Mithin wieder ein Grund für viele Anwohner der Hochschulstadtteils...

Und ich stelle mich weder als Mittelpunkt der Gesellschaft dar, noch fühle ich mich so! Ergo: Hier auch mal verbal etwas kürzertreten, Jan!

Fassungslos schrieb am 13.02.2018 um 20.05 Uhr:
Ich finde es erstaunlich, dass St. Lorenz kein Stadtteilbüro erhält. Wenn man die Wahlberechtigten zusammen zählt, dann leben allein in St. Lorenz Nord mehr Wahlberechtigte als in Moisling, Kücknitz und Travemünde zusammen. Schon seltsam.
Zählt man St. Lorenz Nord, Süd und Buntekuh zusammen, hat man ca. 1/3 Lübecker Wahlberechtigte ohne direkten Stadtteilbüro, während sich ca. 2/3 Lübecker Wahlberechtigte über 6 Stadtteilbüros "freuen" können.
Na ja, wer weiß, ob überhaupt was öffnet,

Sebastian Laatsch schrieb am 13.02.2018 um 21.18 Uhr:
Das Stadtteilbüro St. Lorenz in der Fackenburger Allee ist noch keine 4 Jahre geschlossen - das wäre doch ohne großen Aufwand zu reaktivieren. Oder stelle ich mir das zu einfach vor? Die Stadt wird ja hoffentlich nicht mit der Schließung die Anbindung an die Infrastruktur der Verwaltung gekappt und alles rausgerissen haben... die Räume sind immerhin noch nicht anderweitig vermietet.
Und 15-20 Mitarbeiter müssen dort nicht arbeiten, ich bin Ende 2013/Anfang 2014 mehrmals dort „Kunde“ gewesen und musste nie lange warten, ohne Termin wohlgemerkt. Zu der Zeit waren es allenfalls 10 Mitarbeiter.
Warum sucht man neue Räumlichkeiten und reaktiviert nicht zuerst die ehemaligen Standorte?

Jan schrieb am 14.02.2018 um 18.06 Uhr:
Lieber Michael Müller, glücklicherweise sind Ihre Aussagen über den Hochschulstadtteil genauso unbewiesen wie die meinigen über Ihren Fahrstil. Natürlich gehen Sie davon aus das ausschließlich ihre Aussagen richtig sind. Mit dem Beleidigen (der Anwohner) haben Sie übrigens angefangen und setzen dies mit wilden Behauptungen noch fort. Für mich stellt sich die Situation jedoch so dar: Ich pendele auch durch diese Gegend und nutze die B207 regelmäßig. Es stimmt, das die Bereitschaftsampeln schnell schalten -sofern die letzte grün Phase schon einige Minuten her ist. Das verhält sich mit den weiter Stadt auswärts gelegenen Ampeln jedoch genauso. Ebenso ist es andernorts (siehe z.B. B75 im Stadtgebiet). Gejammere konnte ich bisher wirklich nicht fest stellen. Zumindest nicht, was aus der üblichen Wutbürger Stimmung in HL heraus stechen würde, wobei so mancher Einwand durchaus berechtigt ist. Ich weiß es nicht. Wenn man durch ein Stadtgebiet fährt sind rote Ampeln etwas ganz normales. Diese Zeit plant man eben mit ein. Merkbefreite rot Fahrer gibt es leider in der ganzen Stadt. Übrigens sind Ihre Zeit-Beispiele nicht gerade Volltreffer, wenn Sie etwas beweisen möchten. Um 24 Uhr ist auf der 207 kaum noch etwas los. Selbst wenn sich dann mal ein Auto an die Ampel stellt werden wohl kaum massenhaft Fahrer behindert. Um 6 Uhr geht es gerade erst langsam los mit dem Verkehr. In dem Artikel oben geht es jedoch um die Stadtteil-Büros. Je mehr je besser. Jedem sei's gegönnt. Da unsere Diskussion zu diesem Thema spätestens jetzt nichts mehr bei trägt war es das für mich auch. Sie können sich nun entweder über ein weiteres Stadtteil-Büro freuen (welches auch Ihnen zur Verfügung steht wenn sie sowieso dort vorbei fahren) oder weiterhin rot vor Wut an jeder Ampel stehen die ihnen nicht passt.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender
Videos

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen






Travemünde Aktuell




Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.