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Sonntag,
der 18. Februar 2018






Eine Tiefgarage auf dem Leuchtenfeld?

Parkplätze in der Nähe des Strandes und der Trave sind in Travemünde knapp geworden. Die CDU hat deshalb einen neuen Vorschlag: Sie möchte prüfen, ob man auf dem Leuchtenfeld eine Tiefgarage errichten kann.

Im Rahmen der Umgestaltung des Leuchtenfeldes sollen 20 Prozent der dortigen 600 Parkplätze wegfallen. In der Tiefgarage des Maritim-Hotels stehen zukünftig 150 Stellplätze weniger für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Am Kowitzberg werden 200 Auto-Stellplätze zu Wohnmobilplätzen umgewandelt. Dazu kommt noch die Auflösung des Parkplatzes "Am Leuchtturm". Das Thema wird im Ort heftig diskutiert.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf zu prüfen, ob eine Tiefgarage auf dem Leuchtenfeld entstehen könnte. "Jede Möglichkeit für neue Parkplätze muss geprüft werden! Es müssen endlich attraktive Parkmöglichkeiten - möglichst strandnah – entstehen", so der CDU-Ortsvorsitzende Thomas Thalau.

Andreas Zander, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, ergänzte: "Der Tourismus ist für Lübeck und Travemünde einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Wir dürfen nicht ignorieren, dass die meisten Touristen immer noch mit dem Auto an die Ostsee und nach Travemünde kommen. Dafür benötigen wir ausreichenden Parkraum – auch für Veranstaltungen auf der Strand- und der Travepromenade."

Zwar entstünden zwei neue Parkpaletten am Lotsenberg und am Godewind. Doch diese reichten nicht aus für die steigenden Touristenzahlen in Travemünde. "Wir steigern seit Jahren unsere Übernachtungskapazitäten ohne bei den Parkkapazitäten nachzuziehen", so Zander weiter. "Besucher parken zunehmend in Wohnstraßen und belasten dabei die Einwohner Travemündes. Travemünde benötigt weiteren strandnahen Parkraum, auch um die Suchverkehre zu verringern. Wer glaubt, dass Touristen nach Travemünde kommen, wenn sie vom Auto mehr als 15 Minuten zum Strand laufen müssen, während sie in Timmendorf nur wenige Schritte vom Wasser entfernt parken können, befindet sich auf einem Irrweg."

In diese Richtung denkt auch der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, das Travemünder Bürgerschaftsmitglied Ulrich Krause: "Der touristische Parksuchverkehr in Travemünde wird im Ort zunehmend zum Problem. Wird hier nicht Abhilfe geschaffen, kann man kaum erwarten, dass die weiteren touristischen Infrastrukturprojekte, die für Travemündes Entwicklung von zentraler Bedeutung sind, von der Bevölkerung mitgetragen werden."

Die CDU schlägt vor, das Parkplatzproblem in Travemünde mit einer neuen Tiefgarage unter dem Leuchtenfeld zu lösen. Foto: Karl Erhard Vögele

Die CDU schlägt vor, das Parkplatzproblem in Travemünde mit einer neuen Tiefgarage unter dem Leuchtenfeld zu lösen. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 120136 Autor: CDU/VG vom 12.02.2018 11.14

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Kommentare zu diesem Text:

Nordischorgi74 schrieb am 12.02.2018 um 11.36 Uhr:
Wie kann man denn bitte dermaßen viele Parkplätze streichen ohne sich vorher Gedanken über entsprechenden Ersatz zu machen???...

K.Lukai schrieb am 12.02.2018 um 12.15 Uhr:
Was an den Schlussfolgerungen im Text war jetzt neu, revolutionär, überraschend, oder nicht zu erwarten?

Sorry, aber man langsam muss man ernsthaft die geistige Leistungsfähigkeit hinterfragen mit der Entscheidungen in Lübeck und Travemünde getroffen werden. Das soll keine Beleidigung sein, das ist ganz schlicht der Eindruck der einfach entsteht.

Walter Koch schrieb am 12.02.2018 um 12.19 Uhr:
Die Idee eines zusätzlichen Parkhauses ist gut. Allerdings sollte man im vornherein kalkulieren zu welchem Preis man wann die Parkplätze anbietet.

Niemand wird in Travemünde analog zur Lübecker Innenstadt € 2,-- pro Stunde für einen Parkplatz ausgeben. Auch im Sommer wird sich der Strandbesucher überlegen, ob er dann nicht einen etwas weiteren Fußweg zurücklegt. Wenn ich für einen Strandtag (sagen wir mal 10.00 bis 17.00) zusätzliche € 14,-- für den Parkplatz berappen soll, dann würde ich mich eher abgezockt fühlen. Auch € 7,-- bei einer Parkgebühr von € 1,-- pro Stunde wäre noch reichlich.

Im Winter zahlt niemand für einen Parkplatz im Parkhaus, wenn er eine Straße weiter kostenlos parken kann. Die Aufenthaltsdauer für einen Winterspaziergang ist auch deutlich niedriger.

So ergeben sich 2 Probleme. Akzeptanz durch die Autofahrer und Wirtschaftlichkeit des Parkhauses. In beiden Fällen würde ich vom Bau abraten, da nicht davon auszugehen ist, daß die Hansestadt Lübeck dort ein Parkhaus errichtet und die Parklätze kostenlos zur Verfügung stellt.

Wilko Mudder schrieb am 12.02.2018 um 12.53 Uhr:
Also ich verstehe den atikel nicht. Eine Tief Garage ist doch immer UNTER der erde. warum soll die nun AUF dem leuchtenfeld gebaut werden?

Sascha schrieb am 12.02.2018 um 13.13 Uhr:
Warum müssen die Parkplätze in Strandnähe sein? Wie wäre es wenn mann ein ausreichend großes Parkareal oder später auch ein Parkhaus am Ortsrand errichtet und einen kostenlosen Shuttlebus (finanziert über die Parkgebühren) anbietet. Alternativ günstig parken und für 50 Cent zum Strand fahren. Das wäre sicherlich mehrfach von Vorteil, der Individualverker ist aus Travemünde raus, die Optik wird nicht weiter verschandelt, wobei das auch nicht mehr geht, das Maximum ist eigentlich schon erreicht.. Aber was wichtig ist am Ortsrand kann man bei Bedarf auch etwas größeres bauen ohne auf viele Probleme zu treffen.

K.Lukai schrieb am 12.02.2018 um 14.20 Uhr:
@Koch und Sascha:
Die Alternative heisst nicht Park&Ride, länger laufen, woanders parken.... die heisst Niendorf, Timmendorf oder Scharbeutz. Zu ALLEN fahre ich aus Lübeck Süd genauso lange wie nach Timmendorf. Und bei allen kann ich in Steinwurfreichweite zum Strand parken.

Warum sollte ich also mit der Familie nach Travemünde fahren, 15min ausserhalb parken, und dann mit Strandgepäck und nem kleinen Scheisser den Rest laufen?! Da zahle ich lieber (wo auch immer) 10€ an Parkgebühr, und habe 5 Minunten nach dem aussteigen ein Eis in der Hand, Sand unter dem Hinten, und den Kleinen am Strand spielen.
Dieses bornierte "tausche eine Stunde Lebenszeit gegen 10€" kann man machen wenn man Lebenszeit im Überfluss hat. Die anderen zahlen die 10€ und freuen sich über eine weitere Stunde schöne Zeit.

Christoph schrieb am 12.02.2018 um 15.00 Uhr:
Also ich wähle meinen Badeort immer noch nach dem besten Strand aus und nicht danach, wo ich besonders günstig parken kann.

Max Müller schrieb am 12.02.2018 um 17.16 Uhr:
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert....... "Besucher parken zunehmend in Wohnstraßen und belasten dabei die Einwohner"

Liebe Bürgerschaft und Verwaltung, seit wann interessieren Euch denn die Einheimischen? Wäre ja etwas ganz neues.

Ihr interessiert Euch nur für die Innenstadt und dortige Knöllchenverteilung während in den Randgebieten geparkt wird als gäbe es kein morgen mehr und irgendwelche Pres­ti­geangelegenheiten.
Das war es dann aber auch.

Klaus Palte schrieb am 12.02.2018 um 17.37 Uhr:
Jeder Unternehmer muss sein Produkt den Anforderungen der Kunden und der Konkurrenz anpassen. Der Unternehmer der unseren Tourismus produziert, ist die Hansestadt Lübeck. Erreichbarkeit über Parkplätze ist unabdingbares Qualtitätsmerkmal. Nur wieviele es sein sollen, sagt die CDU nicht. Und eine Tiefgarage AUF (?) dem Leuchtenfeld, das geht ja wohl nicht: nein UNTER dem Leuchtenfeld gibt einen Sinn. Die jetzige ganze Fläche des Leuchtenfeldes müsste Tiefgarage werden. Dann gleich die nur wenige Meter lange unterirdische Zufahrt zur Maritimtiefgarage und ähnlich zum A-ROSA. Die Außenallee könnte dann wegfallen, Busse könnten in der Tiefgarage eine Haltestelle bekommen, die Verlängerung der Paul Brümmerstraße wäre logisch und ein Gewinn. Der Zippelpark könnte mit der Fläche des Leuchtenfeldes vergrößert werden mit ungeahnten bisher nicht denkbaren Möglichkeiten weiterer Gestaltung von Travemünde. THINK BIG ! Jahrzehnte vorausdenken ! Die Travemünder Landstraße, die durch den Skandikai führt und ja für den normalen Personenverkehr gesperrt ist wieder aufmachen. Jetzt folgt der Aufschrei: wer bezahlt das ? Rechnet sich das ? Sicherlich nicht bei 200 Parkplätzen, an welche die CDU denkt. So wenige bringen ohnehin nichts. Nein, über 1000 müssten es sein. Wer rechnet (Nutzen-Kosten-Rechnung) mal den brake even point aus, also jene Dimension eines solches Projektes, ab wann es eine schwarze Null schreibt ? Oder soll es gleich eine Vision bleiben ? Der neue Bürgermeister hält von Visionen sowieso nichts. Ihm sind sie wohl am liebsten auf Wolke 7.

Herrmann schrieb am 12.02.2018 um 18.07 Uhr:
Moin,

warum sollte man nach Travemünde fahren? Warum sollte man in Travemünde parken?

Herrmann

Dänischburger schrieb am 12.02.2018 um 18.13 Uhr:
Und darum fahren wir seit Jahr und Tag nach Niendorf.
Großer, kostenloser Parkplatz und KEINE
Strandbenutzungsgebühr.

A. Sommer schrieb am 12.02.2018 um 19.25 Uhr:
Einfach mal weniger Hotels bauen, die Kapazitäten sind doch schon lange erreicht! Alles wird verschandelt, weil die Gier nach Profit noch gieriger macht! Und daraus erwachsen dann solche dummen Ideen!

Michael St. schrieb am 13.02.2018 um 17.09 Uhr:
Mir scheint, die Baubranche hat das Lübecker Rathaus fest im Griff, auf welche Weise auch immer. Irgendwann kommt der Punkt, wo niemand mehr in die Betonwüste Travemünde fahren mag. Erstaunlich, daß man das dort so geräuschlos hinnimmt. Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen!


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