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Sonntag,
der 20. Mai 2018






Jugend musiziert erwartet 2.600 Teilnehmer

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wird der bedeutendste Wettbewerb für den musikalischen Nachwuchs "Jugend musiziert" als Bundesentscheidung in Lübeck ausgetragen. Vom 17. bis 24. Mai werden 2.600 Jugendliche erwartet. Einzelheiten des Wettbewerbs erläuterte Projektleiter Edgar Auer am Montag im Rathaus.

Bürgermeister Jan Lindenau begrüßte die Organisatoren vom Deutschen Musikrat. Er rief in Erinnerung, dass der Bundeswettbewerb erst 2010 in Lübeck stattgefunden hat, seinerzeit mit 1.500 Aktiven. In diesem Jahr werden 2.600 junge Musikerinnen und Musiker erwartet. Mit Eltern und Freunden, die viele Wettbewerber begleiten, dürften an die 6.000 Gäste in der Stadt sein. Für die Teilnehmer wird es nicht nur den Wettbewerbsstress geben. Für sie ist auch ein Besuchsprogramm vorbereitet, "sogar Stadtführungen ohne Eltern", sagte Lindenau. Der Bürgermeister stolz: "Wir sind zu Pfingsten die Jugendmusik-Hauptstadt im Norden!"

Kultursenatorin Kathrin Weiher ergänzte: "Es wird niemand in der Stadt darum herumkommen, was sich hier tut." Sie zählte die verschiedenen Veranstaltungsorte auf. Dazu zählen neben MuK und Musikhochschule das Theater, das Hansemuseum, die Holstentorhalle, die Loge, das Kolosseum, die Kulturwerft Gollan, viele Lübecker Schulen und Kirchen. Beginn ist am 17. Mai um 9 Uhr. Beendet sein wird der Wettbewerb am 24. Mai gegen Mittag.

Hochschulpräsident Prof. Rico Gubler wies darauf hin, dass dem Bundeswettbewerb viele Entscheidung und damit eine riesige Nachwuchsförderung vorausgegangen sind. Dazu zählen 160 regionale Ausscheidungen, die zu 19 Landesentscheidungen führten. Schleswig-Holstein, zum Beispiel, ist mit 98 Teilnehmern vertreten. Von ihnen stammt ein knappes Drittel, nämlich 29 aus Lübeck.

Projektleiter Edgar Auer zog einen Vergleich: Der Wettbewerb "Jugend musiziert" liege in diesem Jahr zwischen ESC und Fußball-WM. Es gebe jedoch gewaltige Unterschiede. Beim ESC werde die Fachjury oft von den Zuschauer ausgebremst. Bei "Jugend musiziert" gebe es nicht nur Entscheidungen durch die Juroren; sie beraten die Teilnehmenden seriös und geben eine Standortbestimmung, die bei der Frage nach einer musikalischen Karriere wichtig sein kann.

Die Fußball-WM in Russland werde in zwölf Stadien und mit 32 Mannschaften ausgetragen. "Jugend musiziert" bespiele in Lübeck 30 Veranstaltungsorte mit 1.700 Teams. So hoch nämlich ist die Anzahl der Wertungsspiele. Sie sind übrigens alle öffentlich und kostenlos zu besuchen.

Auer betonte die gute Kooperation mit allen Stellen und Institutionen in der Stadt. Normalerweise komme ein Bundeswettbewerb nur alle 20 Jahre oder noch seltener wieder in die gleiche Stadt. Die Erfahrungen von 2010 in Lübeck seien allen Beteiligten beim Deutschen Musikrat in so guter Erinnerung geblieben, dass man gerne früher wiederkomme.

Besonderheiten bei der Vorbereitungen kommen dadurch zustande, dass erst Ostern die Länderwettbewerbe abgeschlossen sind. Erst danach stehe fest, wie viele Teilnehmer kommen, wie viele Juroren man brauche und viele andere Einzelheiten. Da werde die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten knapp. Wie Auer meinte, werde es über Pfingsten durch die mitreisenden Eltern in Lübeck kein freies Hotelzimmer geben.

Meistertitel wie im Fußball werden zwar nicht vergeben, wohl aber werden erste, zweite und dritte Sieger ermittelt. Sie erhalten mit der Urkunde eine Grafik, die in diesem Jahr Armin Mueller-Stahl entworfen hat. Etliche besondere Konzerte finden in der MuK und in der Musikhochschule statt. Dazu zählt am Sonnabend, 19. Mai, um 18 Uhr das Begrüßungskonzert in der MuK. Hier gibt es auch Preisträgerkonzerte und am 23. Mai um 20 Uhr das Abschlusskonzert. Am Tag drauf werden Sonderpreise vergeben, deren Dotierung von privaten Sponsoren stammt.

Edgar Auer, Projektleiter Jugend musiziert, erläuterte im Rathaus den Wettbewerb. Foto: TD

Edgar Auer, Projektleiter Jugend musiziert, erläuterte im Rathaus den Wettbewerb. Foto: TD


Text-Nummer: 122195 Autor: TD vom 14.05.2018 15.17

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