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Sonntag,
der 20. Mai 2018






Hubbrücke muss noch vier Jahre durchhalten

Die Hubbrücke ist seit 118 Jahren in Betrieb. Am Dienstag und Mittwoch ist sie wieder einmal jeweils von 9 bis 16 Uhr gesperrt. Sie muss noch weiter durchhalten. Ein Neubau oder eine vollständige Sanierung wird erst im Jahr 2021 oder 2022 beginnen, so die aktuelle Zeitplanung.



Am Dienstag und Mittwoch werden die Abnutzungen im Bereich des Antriebes der Straßenhubbrücke untersucht. Dafür müssen die alten Teile gründlich gereinigt und vermessen werden. "Die vorangeschrittenen Abnutzungen an der Antriebstechnik können zum kurzfristigen Ausfall der Straßenhubbrücke mit nicht abschätzbaren Folgeschäden führen", sagt Henning Dierken, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck. Gleichzeitig werden die jährlich notwendigen Reinigungsarbeiten an der Fußgängerbrücke und Straßenhubbrücke durchgeführt. Zum Schutz der Bauwerke und Stahlbauteile sind die Rückstände von absolvierten Winterdienstarbeiten zu entfernen.

Viele Teile auch der Technik der Hubbrücken sind noch original. Sie stammen aus der Bauzeit von 1896 bis 1900. Autos und schwere Lkw waren damals noch unbekannt. Seit mehreren Jahren ist eine Sanierung geplant. Doch das Projekt kommt nicht voran: Schon im Jahr 2009 stellte der Bund 13 Millionen Euro für eine Erneuerung bereit. Die Stadt lehnte das ab. Sie wollte eine Fahrbahn mit Fahrradspur und barrierefreiem Übergang für Fußgänger. Ein solcher Umbau bedroht allerdings den Welterbestatus der Innenstadt.

Aktuell wird geprüft, ob eine vollständige Sanierung möglich ist. Dabei gibt es ein weiteres Problem: Die Stadt hat das "Innenstadtgleis" aufgehoben. Deshalb kann der Bund nicht mehr für Kosten einer Instandsetzung der Eisenbahnhubbrücke aufkommen.

Inzwischen arbeitet ein Ingenieurbüro an einer "Machbarkeitsstudie". Die soll klären, ob eine Sanierung überhaupt möglich ist. Eventuell ist auch ein kompletter Neubau notwendig. Welche Lösung es auch immer sein wird: Dierken rechnet mit dem Beginn der Bauarbeiten in den Jahren 2021 oder 2022.

Die Hubbrücke muss noch etwa vier Jahre durchhalten. Fotos: VG/Archiv

Die Hubbrücke muss noch etwa vier Jahre durchhalten. Fotos: VG/Archiv


Text-Nummer: 122201 Autor: VG vom 14.05.2018 18.07

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Hellwig schrieb am 14.05.2018 um 20.21 Uhr:
Auch alte Technik kann von erfahrenden Industriemechanikern wieder neu gemacht werden.
Man muss sie nur lassen. Das Personal ist da.
Der politische Willen fehlt .Neu ist besser nach 10 Jahren kaputt und man verdient am nächsten Projekt wieder.

Bernd Feddern schrieb am 14.05.2018 um 22.15 Uhr:
Viele Teile der Hubbrücken sind noch original! Von 1896! Und halten dem Schwerverkehr noch beweglich stand! Heutzutage haben wir Computer, moderne Bautechniken und Hilfsmittel - und was passiert: marode feste Brücken ringsum!
Und eine Verwaltung, die auf ...zig Millionen verzichtet. Fehlplanungen und Unfähigkeit manifestieren sich immer mehr. Keine Firma würde so noch existieren! Aber das ist ja bekannt.
Eine schwere Aufgabe für den Neu-BM - ich soll ihm 100 Tage geben, schrieb mir ein überaus schlecht Informierter. Mache ich doch gerne, darauf kommt es auch nicht mehr an! Übrigens, wenn ich eine neue Aufgabe übernommen habe, hat mir niemand 100 Tage Bewährung gegeben . . .

Achim (Busfahrer) schrieb am 15.05.2018 um 05.05 Uhr:
Zum Schutz der Bauwerke und Stahlbauteile sind die Rückstände von absolvierten Winterdienstarbeiten zu entfernen.

Ein wenig spät dieses zu entfernen, wenn es sich jetzt schon durch die teilweise hohen Temperaturen in den Stahl gefressen hat.

Viele Teile auch der Technik der Hubbrücken sind noch original. Sie stammen aus der Bauzeit von 1896 bis 1900. Autos und schwere Lkw waren damals noch unbekannt.

da kann man mal sehen das die Architekten damals schon an die Zukunft gedacht haben, denn diese schönste Brücke Lübecks funktioniert immer noch.

Schon im Jahr 2009 stellte der Bund 13 Millionen Euro für eine Erneuerung bereit. Die Stadt lehnte das ab. Sie wollte eine Fahrbahn mit Fahrradspur und barrierefreiem Übergang für Fußgänger. Ein solcher Umbau bedroht allerdings den Welterbestatus der Innenstadt.

Mal ehrlich, für Fußgänger ist es mehr als sicher. Ok, nicht barrierefrei aber sicher. Rollis haben an dieser Brücke das Nachsehen. Nur ist mir nicht bekannt das sich die selben mal darüber beschwert haben. Sie nutzen immer noch die Wege die sie seit Jahren oder Jahrzehnten nutzen. Auf den Beweglichen teil der Straßenbrücke eine Fahrradspur und einen Barrierefreien Übergang zu schaffen heißt nur das der Welterbestatus dieses Bauwerkes völlig zerstört wird. Und was soll eine Fahrradspur? Die fahren doch sowieso wie sie Lust und Laune haben.
Für 13 Millionen kann Mann einen betrieb dafür beauftragen der etwas von der Materie versteht.
Und wenn man sich einmal vor Augen hält das die Brücke gesperrt war weil ein Teil erneuert werden musste und es einen Betrieb gibt der dieses Teil herstellen konnte in einem Zeitraum der völlig ok war, dann erübrigt sich die Prüfung die Prüfung einer vollständigen Sanierung wenn mann dort PROFIS ans werk lässt. Siehe Drehbrücke, das waren auch Profis. Nicht so wie an der Posselbrücke wo sich seit Jahren nur Stümper damit beschäftigen nur weil die Stadt Geld sparen will. Andere Länder haben in dieser zeit wo die Posselbrücke noch nicht mal zur hälfte fertig gestellt ist Brücken gebaut die mehr als 2 Kilometer lang und um die 100 Meter hoch sind.


Inzwischen arbeitet ein Ingenieurbüro an einer "Machbarkeitsstudie". Die soll klären, ob eine Sanierung überhaupt möglich ist.

Und was ist das für ein Schwachsinn. klar ist es möglich sie zu sanieren, Mann muss nur die richtigen Leute da rann lassen. Dieses Ingenieurbüro kassiert von der Stadt mehrere 10000 Euro ohne einen Handschlag zu tun obwohl die Stadt weis das sie kein Geld zum Fenster rauswerfen kann. Ausschreibung rausgeben, dort melden sich Betriebe die davon eine Ahnung haben und gut. Keine Pauschalaufträge. Das zerstört den Betrieb der den Auftrag bekommt. Und doch kommt es billiger als wenn unsinniger weise Ingenieurbüros eine Studie aufstellen sollen wovon sie keine Ahnung haben und nur Geld einsacken, was ihnen von der Stadt freiwillig in den Rachen geworfen wird.

Steuern kassieren, das können sie unsere Herren und Damen Politiker. Aber dieses Geld gewissenhaft einsetzen, außer für sich selbst, das können sie nicht.

Die Brücke hätte schon lange Restauriert, Saniert oder Erneuert sein können. Wenn man Geld in Zeit um rechnet, dann währen die 13 Millionen des Bundes, wenn die Stadt sie angenommen hätte, längst im Boden versickert.

LG Achim

Sven-Erik Mahnkeit schrieb am 15.05.2018 um 10.10 Uhr:
@ Feddern:
Ob Sie dem Bürgermeister 100 Tage zur Einarbeitung geben oder nicht, interessiert unterm Strich aber auch niemanden. Ist ja nicht so, dass Sie Entscheidungsträger wären. Darüber hinaus ist Ihren zahlreichen Beiträgen nicht wirklich zu entnehmen, dass ausgerechnet Sie über Insiderwissen verfügen würden. Ihre Parolen hört man an jedem Stammtisch und sind zu vernachlässigen.

Christian schrieb am 15.05.2018 um 11.27 Uhr:
Ich finde es super, dass die alte Technik so lange funktioniert.

Würde man heutige Technik einbauen, hiesse es nach 10 Jahren: "Die Steuerungssoftware ist veraltet und wird nicht mehr unterstützt. Bitte kaufen sie sich ein neues System"

Steffen Peters schrieb am 15.05.2018 um 11.51 Uhr:
Mag ja sein, dass anno 1890 -zu Beginn der Planung der Brücke- moderne Autos und Schwerlastverkehr unbekannt waren und die Gleise auf kleine Schmalspurbahn ausgelegt waren (der Drehteller auf der Hafenstrassenseite zeigt noch die "Kleine" der original Bahn).
Aber das, was an Brücken nicht ausreichend "über"-dimensioniert wurde, ist seit Jahrzehnten abgerissen oder eingestürzt. Nur die grossen Bauwerke haben es überhaupt durch Industriealisierung und zwei Kriege geschafft. Marode Bauwerke gab es zu jeder Zeit - nur die modernsten stehen noch, lieber Herr Feddern...!

...oder kennt hier noch Jemand die Herren-Drehbrücke (1901-1964)?
Nur über die Mängel der Klappbrücke (1960-2006) regt man sich heute noch gelegentlich auf - wobei: eigentlich meckern alle nur noch über den Tunnel.

André schrieb am 15.05.2018 um 12.10 Uhr:
@Christian
Aber nicht, weil sie es nicht können, es ist geplante Obsolität. Die wollen sich weitere Einnahmen in der Zukunft sichern. An dieser Stelle sollte man genau überprüfen, mit WEM man Vertäge schließt.

Sabine schrieb am 15.05.2018 um 12.14 Uhr:
Wann immer es um Politik und politische Entscheidungen hier in unserem schönen Lübeck geht, tritt Herr Feddern auf den Plan und spuckt Gift und Galle.
Wenn die im Rathaus all soooo doof sind und Sie als Einziger wissen , wie man es richtig macht oder hätte richtig machen können , warum sind SIE dann nicht unser neuer Bürgermeister?
Bei Ihnen wären sicherlich über Nacht ALLE Straßen , Brücken und Schulen komplett saniert.
Ach ja, der Schuldenberg .......vom Winde verweht
( Ironie aus )

Bernd Feddern schrieb am 15.05.2018 um 19.20 Uhr:
Ach, wäre das schön, wenn Ihr alle lesen könntet und auch würdet. Ist aber nicht der Fall, schade. Auch wissen die Meisten nicht, was ich bin, Herr Mahnkeit, also lieber Klappe... Ich war noch an keinem Stammtisch, also meine "Parolen" dort? Toll!
Och, Sabine, Gift und Galle würde anders aussehen!
Wenn man aber Kritik und Ironie falsch versteht - okay, tut mir leid. Ich habe nie behauptet, das die im Rathaus alle sooo doof sind, doch manchmal habe ich schon den Eindruck... In Lübeck nicht BM werden zu wollen hat viele Gründe, zu viel Wissen schadet oft nur... (Klüngelei etc.)
Herr Peters, ich kenne noch Herren-Dreh- wie -Klapp-Brücke und Weiteres (!), aber danke für Ihre "Belehrung"
Immer schön fröhlich bleiben! Ich bin's.


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