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Sonntag,
der 20. Mai 2018






Bürgermeister dankt den Lübeckern

Knapp vier Stunden ohne Strom: Stadtwerke, Stadtverwaltung, Polizei und Feuerwehr zogen am Abend eine erste Bilanz. Die Lübecker hätten sich vorbildlich verhalten. Die Behörden hatten sich auf einen längeren Ausfall vorbereitet.

Bürgermeister Jan Lindenau hatte gerade die Senatssitzung eröffnet, als es im Rathaus dunkel wurde. "Ich habe den Innensenator zur Feuerwehr geschickt", berichtet er. Als nach einer Stunde keine Rückmeldung kam, sei er selbst zum Einsatzstab gefahren. Die Feuerwehr hatte bereits Vollalarm gegeben. Es wurden alle Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. Auch die Berufsfeuerwehr stockte ihr Personal auf. So waren rund 280 Retter im Einsatz.

Ein Problem bei längeren Stromausfällen ist die Versorgung mit Kraftstoff. "Wir haben Dieselkraftstoff nach Lübeck beordert", so Feuerwehrchef Bernd Neumann. Der war aber nicht mehr notwendig. Die Notstromversorgung auch in den Krankenhäusern war die ganze Zeit über gesichert.

Jürgen Schäffner, Geschäftsführer der Stadtwerke, kann zur Ursache des Stromausfalls noch keine genauen Angaben machen. Es habe einen Kurzschluss an einer Doppelsammelschiene im Umspannwerk bei Stockelsdorf gegeben. Die heißt so, weil bei einem Schaden die zweite Schiene die Versorgung übernehmen kann. In diesem Fall gab es einen Kurzschluss zwischen beiden Schienen.

Die Polizei berichtet von einer sehr ruhigen Lage. Die Beamten im Tagesdienst durften zwar erst um 18 Uhr Feierabend machen, aber größere Einsätze gab es nicht. 73 Alarmanlagen haben durch den Stromausfall ausgelöst, berichtet Lübecks Leitender Polizeichef Bernd Olbrich. Verkehrsunfälle habe es nach einer ersten Auswertung nicht gegeben. Es kam lediglich zu einer kurzen Störung im Funkbetrieb.

Bürgermeister Jan Lindenau fasst den Tag kurz zusammen: "Ich bin noch nie so entspannt um den Lindenplatz gefahren." Die Lübecker hätten sich vorbildlich verhalten.

Jürgen Schäffner, Jan Lindenau, Bernd Olbrich und Bernd Neumann zogen am frühen Abend eine erste Bilanz nach dem Stromausfall. Foto: VG

Jürgen Schäffner, Jan Lindenau, Bernd Olbrich und Bernd Neumann zogen am frühen Abend eine erste Bilanz nach dem Stromausfall. Foto: VG


Text-Nummer: 122246 Autor: VG vom 16.05.2018 19.34

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Kommentare zu diesem Text:

MiKa schrieb am 16.05.2018 um 20.05 Uhr:
😂 Herr Lindenau fährt immer entspannt und den Lindenteller -er wird gefahren 😉

Markus schrieb am 16.05.2018 um 21.00 Uhr:
Mika - - - solch anmutenden Kommentar sollte man(n) sich sparen. "Bleib bei Deinen Gräten" sagte Uroma immer ;-)

Hardy schrieb am 16.05.2018 um 21.39 Uhr:
Da sollte Herr Lindenau eine Lehre drauß ziehen:
Ohne Ampeln fährt es sich in Lübeck viel entspannter und sicherer, auch und gerade am Lindenplatz mit dem unsinnigen Ampelverschlag!

Peter Schöttler schrieb am 16.05.2018 um 22.07 Uhr:
Unser neuer Bürgermeister zeigt sich als solider Krisenmanager:
"Ich habe den Innensenator zur Feuerwehr geschickt"
Und noch viel geschickter, ja, ich möchte sogar sagen wagemutig: Als der Innensenator sich nicht zurück meldete, da hat er tollkühn das Rathaus verlassen (!), um nach dem Rechten zu sehen; JAWOLL, und das nach nur 16 Tagen im Amt! Dieser Heldenmut sollte belohnt werden. Ich schlage vor, den Linden-Platz in "Jan-Lindenau-Ehrenrunden-Platz" umzubenennen.

Andreas Asylanti schrieb am 17.05.2018 um 07.24 Uhr:
Man hört nichts von der Kultursenatorin als BM-Vertreter

Innensenator fehlerlos, kümmerte sich um seinen Gefrierschrank

Dunkles Rathaus 🙃🙃

B.Franz schrieb am 17.05.2018 um 08.53 Uhr:
Das Schlimme ist, daß es in Lübeck keinerlei Möglichkeiten gibt die Bevölkerung zu warnen. Keine Sirenen, keine Datenversorgung an Warn-Apps... hier muss dringend gehandelt werden!

Frauke Hansen (eMail: fraukehansen@airpost.net) schrieb am 17.05.2018 um 14.20 Uhr:
Zur der „kurzen Störung im Funkbetrieb“ sollte man vielleicht anmerken, daß hier der Digitalfunk ausgefallen ist. Ich hoffe, für solche Fälle existieren noch die guten alten analogen Geräte als Backup, die einfach ihre Funkwellen ausbreiten und von jedem anderen Gerät zu empfangen sind, so lange der Akku voll ist. Zur Not können ja auch ein paar Amateurfunker aushelfen.

Ex Lübecker schrieb am 17.05.2018 um 14.23 Uhr:
@B.Franz
Ich wüsste nicht warum hier gehandelt werden muss.
Ich habe mit einem batteriebetriebenen analogen Radio RSH und NDR gehört, so wie man es mal vor langer Zeit gelernt hat in solchen Situationen und wurde bestens informiert.
Gruß

B.Franz schrieb am 17.05.2018 um 18.43 Uhr:
@ex Lübecker: Genau! Denn jeder schleppt immer sein tragbares Radio mit Batterien mit sich rum....und: nein es gibt kein analoges Backup mehr. Bei der Feuerwehr wurden die analogen Geräte aus den Fahrzeugen entfernt.


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